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Schwierige Entscheidung: Qual der Wahl bei Vornamen

Individuell oder klassisch  

Schwierige Entscheidung: Qual der Wahl bei Vornamen

18.07.2012, 11:08 Uhr | ah (CF)

Sie haben sich bestimmt schon mal selbst dabei ertappt, über Vornamen für das eigene Kind nachzudenken. Dabei steht eine Geburt womöglich noch nicht einmal bevor. Gerade werdende Eltern stellen sich natürlich die Frage, wie das Kind heißen soll. Es gibt aber auch Einschränkungen.

Wählen Sie einen passenden Vornamen

Ganz oben in den Charts der Namensgebung für 2011 rangieren die Vornamen Mia, Emma, Hanna und Anna für Mädchen. Bei den den Jungs sind es Ben, Leon, Lukas und Fynn. In den letzten Jahren fand dort wenig Bewegung statt. Vornamen begleiten die Kinder durch das ganze Leben und sollten nicht allzu willkürlich festgelegt werden. Ein ungünstig gewählter Name kann zu einer lebenslangen Last werden. Ziehen Sie zur Hilfe auch Namenslexika heran und beachten Sie dringend, dass der Vorname auch zum Nachnamen passt.

Einschränkungen und Verbote

Für die amtliche Beurkundung des Vornamens ist der entsprechende Standesbeamte zuständig. Hier wird streng geprüft, ob der von den frischgebackenen Eltern gewählte Name überhaupt zulässig ist. So sollte sich die Schreibweise an den geltenden Regeln der deutschen Rechtschreibung orientieren. Außerdem muss der Vorname zum Geschlecht passen und darf kein Nachname sein.

Bei den Jungen ist lediglich Maria als zweiter Vorname eine Ausnahme. Ortsnamen werden, ob deutsch oder englisch, strikt abgelehnt, doch gibt es einige Ausnahmen, wie Gerhardt Wirsing vom Standesamt München im Nachrichtenmagazin "Focus" erklärt: Vornamen wie Chelsea, Dakota, Vienna oder Brooklyn sind akzeptabel, New York, Berlin, Ireland oder Bayern nicht. Namen aus der Bibel wie Jesus oder Satan sind verboten, ebenso wie Markennamen oder lächerliche Nennungen. Handelt es sich um exotische Namen aus dem Ausland, muss unter Umständen bewiesen werden, dass die Vornamen in jenem Land gebräuchlich sind. Sie können sich auf mehrere Vornamen festlegen, ohne den Rufnamen zu markieren. Bei einem Doppel-Vornamen muss der Bindestrich allerdings stets aufgeführt werden.

Regelwidrige Vornamen sind möglich

Sollte der Name eines Kindes eingetragen worden sein, kann kein Anspruch anderer auf kuriose Namen erhoben werden. Eltern können den Beamten tatsächlich überzeugen, grenzwertige Vornamen abzusegnen. Solange gute Gründe vorgelegt werden, kann auch eine amtliche Beurkundung glücken. Exotische Namen aus dem Ausland sollten Sie übrigens insofern mit Vorsicht genießen, da diese in der deutschen Sprache möglicherweise nicht so schön ausgesprochen werden.    

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