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Kinderwunsch: Bewegungsmuffel haben weniger Spermien

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Kinderwunsch  

Bewegungsmuffel haben weniger Spermien

05.02.2013, 11:47 Uhr | AFP, t-online.de

Kinderwunsch: Bewegungsmuffel haben weniger Spermien. Zeugungsfähigkeit: Je mehr TV-Konsum, desto weniger Spermien.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Je mehr TV-Konsum, desto weniger Spermien - das ist das Ergebnis einer Studie. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Männer, runter von der Couch! Wenn Männer viel fernsehen, produzieren sie weniger Spermien als bewegungsfreudige Geschlechtsgenossen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die am 5. Februar auf der Internetseite der Fachzeitschrift "British Journal of Sports Medicine" veröffentlicht wurde. Es gibt noch mehr Faktoren, die Spermien schaden und den Kinderwunsch durchkreuzen können. Hier finden Sie Tipps für eine bessere Zeugungsfähigkeit.

Ein US-Forscherteam um Audrey Jane Gaskins hatte 189 Männer zwischen 18 und 22 Jahren zu sportlichen Aktivitäten, Essgewohnheiten und TV-Konsum befragt und Spermaproben abgeben lassen. Die Männer, die mit 20 Stunden pro Woche oder mehr am meisten fernsahen, hatten demnach 44 Prozent weniger Spermien als diejenigen, die kaum oder nie vor der Glotze saßen.

Auch der Sport spielt laut der Studie eine wichtige Rolle. Männer, die 15 Stunden pro Woche oder mehr intensiv Sport trieben, hatten 73 Prozent mehr Spermien als diejenigen, die weniger als fünf Stunden wöchentlich Bewegung hatten.

Immerhin: Zeugungsfähigkeit nicht beeinträchtigt

Die Autoren der Studie räumten ein, dass die Aussagekraft ihrer Untersuchung begrenzt ist, weil es relativ wenige Teilnehmer gab und nur eine einzige Spermaprobe von jedem Mann untersucht wurde. Mit diesen Einschränkungen hält die Studie aber auch einen Trost für "Couch-Potatoes" bereit: Alle untersuchten Männer wären den Angaben zufolge in der Lage gewesen, ein Kind zu zeugen.

Allerdings sinkt die Chance, wenn Männer nur noch sehr wenige Spermien produzieren. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind 15 bis 20 Millionen Samenzellen pro Milliliter Ejakulat die Mindestquote für die Fortpflanzungsfähigkeit. Dass die Menge, aber auch die Qualität der Spermien bei Männern in den westlichen Nationen abnimmt, geht schon aus frühere Studien hervor.

Unerfüllter Kinderwunsch wegen Zeugungsfähigkeit

Das sind die fünf bekanntesten Spermienkiller, die auf die Lebensweise der Männer zurückzuführen sind:

  • Nikotin: Die Schadstoffe schädigen das Erbgut der Spermien. Doch schon wenn die Mutter während der Schwangerschaft raucht, verringert sich die Fruchtbarkeit des Sohnes. Kleinere Hoden und weniger Spermien können unter anderem die Folgen sein.
  • Falsche Ernährung: Für die Spermienqualität gilt ähnliches wie für das körperliche Befinden allgemein: Wer sich gesund ernährt, beispielsweise viel Vollkornprodukte, Fisch, helles Fleisch, Obst und Gemüse isst, hat meistens auch ein gesundes Sperma.
  • bestimmte Medikamente: Testosteron ist ein entscheidender Stoff bei der Spermaproduktion. Medikamente wie Antidepressiva, aber besonders anabole Steroide sorgen allerdings dafür, dass der Körper kaum noch Testosteron ausschüttet. Diese Mittel sind vor allem in Haarwuchsmitteln und Medikamenten zum Muskelaufbau zu finden.
  • Übergewicht: Viele Studien deuten darauf hin, dass ein zu hohes Gewicht die Fruchtbarkeit verringert. Grund dafür sind wahrscheinlich hormonelle Veränderungen - übergewichtige Männer haben oft einen niedrigeren Hormonspiegel.
  • Hodentemperatur: Spermien benötigen eine Temperatur, die etwa zwei bis drei Grad unterhalb der Körpertemperatur liegt. Kommt das "Kühlsystem" der Hoden durcheinander, zum Beispiel durch zu langes Sitzen, Vollbäder oder zu enge Unterhosen, schadet dies der Spermaproduktion.

Die gute Nachricht: Mit einer gesunden Lebensweise, viel Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung können Männer ihre Zeugungsfähigkeit verbessern.

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