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Gesundheitsministerium: Lösung für Hebammen ist in Sicht

Steigende Haftpflichtversicherung  

Gesundheitsministerium: Lösung für Hebammen ist in Sicht

02.04.2014, 15:34 Uhr | AFP

Gesundheitsministerium: Lösung für Hebammen ist in Sicht. Gibt es doch noch Hoffnung für 3500 freiberufliche Hebammen in Deutschland? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Gibt es doch noch Hoffnung für 3500 freiberufliche Hebammen in Deutschland? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Krankenkassen haben den Hebammen im Konflikt um massiv steigende Versicherungsprämien Entgegenkommen signalisiert. Wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte, bekräftigte der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) seine Absicht, den Anstieg der Haftpflichtprämien bei der Vergütung zu berücksichtigen. Das sei seit 2012 allerdings ohnehin rechtlich so vorgesehen, ergänzte das Ministerium.

Nach Angaben des Deutschen Hebammen-Verbands hatten sich Kassen, Berufsverbände und Gesundheitsministerium zu Gesprächen über eine Lösung des Problems getroffen. Dabei habe es aber noch keinen Durchbruch gegeben, betonte eine Verbandssprecherin. Zu Einzelheiten äußerte sie sich aus Rücksicht auf die laufenden Gespräche nicht. "Wir warten jetzt auf die nächste Verhandlungsrunde", sagte sie lediglich.

"Wir erwarten zeitnah eine gute Lösung"

Das Gesundheitsministerium erklärte weiter: "Wir erwarten jetzt, dass der GKV-Spitzenverband und die Hebammenverbände über die Ausgestaltung des Vertrages zeitnah zu einer guten Lösung kommen." Ministerium und Hebammenverband reagierten damit auf eine Vorabmeldung der "Bild"-Zeitung, derzufolge es bereits eine Einigung im Streit um die Versicherungsprämien für die freiberufliche Hebammen gegeben haben sollte.

Hintergrund der Auseinandersetzung sind die stark steigenden Kosten für die Haftpflichtversicherung dieser Berufsgruppe. Laut dem Hebammen-Verband stiegen die Haftpflichtprämien für die Geburtshilfe in zehn Jahren von 453 auf 4242 Euro pro Jahr. Den Verbänden zufolge droht den rund 3500 freiberuflichen Hebammen, die noch die klassische Geburtshilfe zu Hause, im Geburtshaus oder als Beleghebammen in Kliniken anbieten, ab Sommer 2015 deshalb de facto das Aus. Deshalb hatte sich zuletzt die Politik in die Angelegenheit eingeschaltet.

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