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Vornamen: Kurze Namen liegen im Trend

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Ben, Paul, Emma  

Keine Zeit – kurze Namen liegen im Trend

17.01.2018, 09:08 Uhr | ots

Vornamen: Kurze Namen liegen im Trend. Die beliebtesten Vornamen waren im Jahr 2016 Elias und Marie. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/levkr)

Die beliebtesten Vornamen waren im Jahr 2016 Elias und Marie. (Quelle: levkr/Thinkstock by Getty-Images)

Kurze Namen wie Ben, Mia, Emma, Paul werden seit einigen Jahren auffallend oft vergeben. Sie liegen auch weiterhin im Trend und werden immer vielfältiger.

Kurze Vornamen erfreuen sich großer Beliebtheit. Das bestätigt die Namenberatungsstelle der Universität Leipzig anhand von Daten der Langzeitstudie "Tendenzen in der Vornamengebung in Deutschland" und gestützt durch grafische Wirkungsprofile, sogenannte Onogramme. Die Daten belegen nicht nur, dass Neugeborene immer vielfältigere kurze Vornamen bekommen, sondern auch, dass diese kurzen Namen als trendig gelten.

Jungsnamen sind immer häufiger einsilbig

Unter den hundert häufigsten Babynamen sind die meisten zweisilbig. Bei den männlichen Vornamen ist der Anteil der einsilbigen Namen stark gestiegen. Paul, Fynn, Max, Tim, Jan, Karl, Fritz, Mats, John sowie Jay, Sam, Phil, Vin, Ray, Fox und Jack gehören heute zu den beliebten Namen, erläutert die Namenberaterin Gabriele Rodriguez.

Bei Mädchen überwiegen zwei- und dreisilbige Namen. Aber auch hier setzen sich kurze Namen durch: Mia, Ida, Lea und Kim nennt Rodriguez als gängige Beispiele. Bislang seltene Namen wie Jaz, Su, Linn, Liz, Liv sind auf dem Vormarsch. Den Namen Lou bekommen inzwischen mehr Mädchen als Jungen.

Oft reichen sogar einzelne Buchstaben

Zwar sind Einzelbuchstaben als Vornamen nicht erlaubt, doch englische Namen aus ausgeschriebenen Initialen werden inzwischen auch in Deutschland vergeben: Tee-Jay, Em-Jay, Dee-Jay, Jay-Dee beispielsweise.

Ob Mia, Lea, Lily, Leon, Finn oder Ben – ihre Wirkungsprofile zeigen, dass diese Vornamen mehrheitlich als besonders trendig empfunden werden. "Sprachökonomie greift auch bei Namen. Es scheint, als spiegelt sich im Trend zu immer kürzeren Namen der allgemeine Zeitgeist wieder", kommentiert der Leipziger Namenforscher Thomas Liebecke.

Der Süden mag es altmodisch

Rodriguez und Liebecke sind sich sicher: Der Trend zu kurzen Namen wird anhalten. Er ist allerdings regional unterschiedlich ausgeprägt, im Osten und Norden stärker als im Süden. Hier überwiegen auch Einzelvornamen, während im Süden vornehmlich zwei und mehr Vornamen vergeben werden, ergänzt Rodriguez.

Gabriele Rodriguez arbeitet seit 1994 als Vornamenberaterin im Namenkundlichen Zentrum der Universität Leipzig und ist hauptverantwortlich für die Studie "Tendenzen in der Vornamengebung in Deutschland". Dafür werden Daten von über 300 Geburtskliniken und Krankenhäusern verarbeitet. Thomas Liebecke ist freier Namenforscher und aktiv im Vorstand der deutschen Gesellschaft für Namenforschung e.V. Er betreut die Vornamenstudie "Das Image von Namen", in der Onogramme  zu Vornamen errechnet werden.

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