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Einkaufen: Die Mogelpackungen im Supermarkt

Verbraucher  

Mogelpackungen: Weniger Inhalt - gleicher Preis

01.11.2007, 19:20 Uhr | bri, t-online.de

Einkaufen: Die Mogelpackungen im Supermarkt. Werbelügen, Mogelpackungen oder Etikettenschwindel: Ein prüfender Blick ins Regal lohnt sich. (Foto: imago)

Werbelügen, Mogelpackungen oder Etikettenschwindel: Ein prüfender Blick ins Regal lohnt sich. (Foto: imago)

Wer beim Einkauf nicht draufzahlen will, muss schon etwas genauer auf Packungsgrößen und Preise schauen. Denn die Hersteller von Lebensmitteln und Kosmetika ändern in jüngster Zeit häufig ihre Verpackungsgrößen und reduzieren gleichzeitig den Inhalt bei gleichem Preis. Es gibt viele Beispiele für solche Mogelpackungen. Verbraucherschützer raten daher, immer die Grundpreise miteinander zu vergleichen. Die Verbraucherzentrale Hamburg sammelt Beschwerden von Kunden und veröffentlicht Listen der größten Mogelpackungen.

Bei Mogelpackungen genau hinschauen

Seit im April 2009 die Verpackungsgrößen von der EU freigegeben wurden, können Hersteller ihre Produkte in allen möglichen Packungsgrößen verkaufen. Manche nutzen diese Möglichkeit, um weniger Inhalt zum gleichen Preis zu verkaufen. "Kunden sind es gewohnt, dass in einer Verpackung immer die gleiche Menge drin ist und sie schauen meist nicht auf die minimalen Veränderungen der Packungsgröße. Im Endeffekt zahlen sie drauf", sagt Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. Diese Form von Preiserhöhung ist gesetzlich nicht verboten, denn die Hersteller können ihre Preise selbst bestimmen. Dennoch: "Hier werden Verbraucher getäuscht", urteilt Valet. Hier finden Sie acht Produkte, bei denen Sie zum gleichen Preis weniger Inhalt bekommen.

Legale Mogelei bei Lebensmitteln

Das deutsche Lebensmittelbuch schreibt vor, wie ein Lebensmittel bezeichnet werden darf, und was darin enthalten sein muss. Verbraucherorganisationen wie Foodwatch und die Verbraucherzentrale Hamburg kritisieren, dass diese Leitsätze und Verordnungen undurchsichtig und verwirrend sind. So können die Hersteller auf ihren Produkten täuschen und schummeln - ganz legal. Lesen Sie hier die Tricks der Lebensmittelindustrie.

Die Tricks der Supermärkte

Jeder kennt das: Sie wollen auf dem Heimweg noch schnell im Supermarkt einkaufen, um das nötigste zu besorgen. Doch zuhause bemerken Sie, dass wieder einmal viel mehr im Einkaufskorb gelandet ist, als geplant. Die Supermarktketten beherrschen mittlerweile alle Tricks, Sie zum Kauf ihrer Produkte zu bewegen: Einrichtung, Aufmachung, Beleuchtung, Gerüche: Mit diesen Tricks ködern Supermärkte ihre Kunden, und verleiten sie zum Kauf.

Die dreistesten Werbelügen

Die Verbraucherorganisation Foodwatch zeichnet jedes Jahr ein Produkt für die dreisteste Werbelüge aus. Wer den Negativ-Preis "Goldener Windbeutel" erhält, entscheiden die Verbraucher. In einer Internet-Abstimmung stellt Foodwatch fünf Produkte zur Auswahl, die nach ihren Angaben nicht das halten, was sie versprechen. Damit will die Organisation irreführende Werbepraktiken und Lebensmittellügen aufdecken und bekannt machen. 2009 wählten die Verbraucher den Trinkjoghurt "Actimel" von Danone auf den ersten Platz. Hier erfahren Sie alles über dreiste Werbelügen, und welches Produkt den "Windbeutel 2010" gewonnen hat.

Die größten Lügen der Lebensmittelindustrie

Etikettenschwindel, gepanschte Lebensmittel und Mogelpackungen: Beim Kauf von Lebensmitteln werden Verbraucher betrogen und belogen. "Gesunde Zwischenmahlzeiten" entpuppen sich als Zucker- und Kalorienbomben, der "Schwarzwälder Schinken" stammt in Wahrheit von holländischen Mastschweinen. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner plant für Frühjahr/Sommer 2011 die Einführung einer Art Internet-Pranger für Lebensmittel, die falsch oder irreführend gekennzeichnet sind. Lesen Sie hier mehr über die Lügen der Lebensmittelindustrie.

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