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Verbraucherschutz: Elektrogeräte aus China häufig brandgefährlich

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VERBRAUCHER-TIPPS | ELEKTROGERÄTE  

Brandgefährlich und chinesisch

17.12.2007, 13:48 Uhr | bri, t-online.de

Schmorende Bügeleisen, explosive Feuerzeuge oder giftige Gummi-Enten. Das ist nur eine kleine Auswahl der gefährlichen Produkte, die unsere Einkaufsmärkte überschwemmen. Rund die Hälfte davon kommt aus China. "Wir sprechen von Produkten, die tödlich sein können", warnt die EU-Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva. Außerdem sind die Produkte meist schwer zu erkennen. "Die Hersteller aus Fernost fälschen oft auch Qualitätssiegel, die hierzulande bekannt sind", sagt Silvia Mauerer, Expertin für Verbrauchersicherheit bei der Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin. Wir sagen Ihnen, wie Sie sicher einkaufen.

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Immer mehr Produkte fallen durch

930 Artikel genügten im vergangenen Jahr nicht europäischen Sicherheitsstandards und mussten aus den Regalen genommen worden. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 30 Prozent. Innerhalb von zwei Jahren hat sich die Zahl der Fälle verdoppelt. Die Zunahme sei vor allem auf die höhere Sensibilität der Behörden in den Mitgliedstaaten zurückzuführen, sagte Kuneva. Bei den gefährlichen Waren handelte es sich in der Regel um No-Name-Produkte. "Doch es kommt auch vor, dass Hersteller in Fernost Marken fälschen", so Mauerer.

Vor allem Spielzeug gefährlich

Ein wahres Horrorkabinett präsentierte Verbraucherschutzkommissarin in Brüssel: Darunter waren Nachttischlampen für Kinder, deren Birnen sich auf 215 Grad erhitzten, Lätzchen mit einem hohen Bleianteil und Bügeleisen, die zu schmelzen drohten. Spielzeug führte mit einem Anteil von 25 Prozent die Liste der Produkte an. Bei einigen Teddys könnten sich zum Beispiel Fasern des Fells lösen und in der Lunge festsetzen. Elektrogeräte (19 Prozent) und Motorfahrzeuge (14 Prozent) folgten auf den Plätzen. Fünf Prozent der gefährlichen Artikel waren Kosmetika, darunter auch eins von einem französischen Hersteller, wie Kuneva sagte.

Viel Ramsch in Deutschland

Die meisten Produkte (144) wurden in Deutschland beanstandet. Es folgten Ungarn (140) und Griechenland (98). Wenn in einem EU-Land Verbraucherschützer Produkte als gefährlich einstufen, müssen sie laut Kuneva die EU informieren. Mit dem Schnellwarnsystem RAPEX werden die Daten an alle anderen EU-Länder weitergereicht, so dass auch dort das beanstandete Produkt aus den Regalen verschwindet.

Gefährlicher Etikettenschwindel

An Kennzeichen wie "GS" für "Geprüfte Sicherheit" kann man normalerweise erkennen, dass Geräte den Sicherheitsstandards in Deutschland entsprechen. Das Siegel "CE" birgt zum Beispiel für Sicherheit nach europäischen Richtlinien. Doch eine Untersuchung der Landesanstalt für Arbeitsschutz in Nordrhein-Westfalen von 377 billige Küchengeräte ergab: Bei mehr als der Hälfte der Geräte waren die Siegel gefälscht. Außerdem fehlten bei vielen Produkten die Bedienungsanleitungen oder sie waren völlig unverständlich.

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