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Verbraucher: Die miesesten Produkte

Verbraucher  

Das sind die schlechtesten Produkte weltweit

17.12.2007, 13:24 Uhr | bri, AFP

Leitungswasser in Flaschen: "Dasani" von Coca-Cola. (Foto: afp)Leitungswasser in Flaschen: "Dasani" von Coca-Cola. (Foto: afp)Schlaftabletten für Kinder, Spielzeug mit giftiger Farbe oder in Flaschen abgefülltes Leitungswasser sind von Verbraucherschützern zu den schlechtesten Produkten des Jahres gewählt worden. Auf der Jahrestagung des Verbraucherschützer-Weltverbandes Consumers International im australischen Sydney wurden am Montag die Negativ-Preise verliehen. So erhielt Coca-Cola eine "Auszeichnung" weil der Getränke-Konzern in den USA und Lateinamerika ein Mineralwasser namens Dasani aufwändig beworben und verkauft hatte, obwohl das Wasser aus denselben Quellen stammt wie das örtliche Leitungswasser.

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Schlaftabletten für Kinder

Das Schlafmittel Rozerem des japanische Pharma-Konzern Takeda bekam den ersten Preis. Es wurde in den USA als Schlafmittel für Kinder beworben. Bei den Fernsehspots für das Präparat wurde nicht auf die Gesundheitsgefahren aufmerksam gemacht, urteilte die Jury. "Dieser Fall zeigt, wie weit einige Pharma-Unternehmen zu gehen bereit sind, um ihren Absatz zu steigern", erklärte Consumer International.

Schlechtes Essen von Kellogg's

Der US-Konzern Kellogg's erhielt den Preis für den Verkauf von besonders schlechten Lebensmitteln. Das Unternehmen verdiene Geld, indem es Produkte mit viel Fett und Zucker oder Salz verkaufe, hieß es. Zwar habe Kellogg's nach der Androhung juristischer Schritte in den USA seine Politik geändert, der Konzern tue aber zu wenig und es komme zu spät. Auch der Spielzeug-Riese Mattel erscheint auf der Negativliste. Grund ist der Rückruf von rund 19 Millionen in China gefertigten Artikeln wegen bleihaltiger Farbe und sich ablösender, verschluckbarer Teile.

Große Unternehmen im Visier der Verbraucherschützer

Entscheidend für die Auswahl der Jury sind die Größe des Unternehmens, die Absatzzahlen und die Auswirkungen auf den Verbraucher. Für die Preise wählt Consumer International aus Vorschlägen von 220 Mitgliedsorganisationen aus. In Deutschland sind der Verbraucherzentrale Bundesverband, die Verbraucher Initiative und die Stiftung Warentest bei Consumer International organisiert.

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