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Fitnessgeräte: Stepper und Crosstrainer im Test

VERBRAUCHER-TIPPS | FITNESSGERÄTE  

Steppen kann ins Auge gehen

23.11.2007, 14:35 Uhr | ug

Das Trainieren mit Fitnessgeräten macht eine straffe Figur und hält gesund. Leider nicht immer: Bei einigen Steppern lösen sich Karabinerhaken oder Gummiseile, es kann zu Verletzungen kommen. Das zeigt der aktuelle Test von Stiftung Warentest. Ein Tester verletzte sich im Gesicht, als das stark gespannte Zugseil eines Steppers nach oben schoss. Auch einige Crosstrainer bergen Gesundheitsrisiken: Ist der Abstand der beweglichen Seitenteile zu gering, kann es zu Quetschungen an den Armen kommen. Ein weiterer Kritikpunkt: In einigen Griffen stecken Weichmacher und krebserregende Stoffe. Beim Anfassen der Griffe können die Schadstoffe besonders beim Schwitzen in den Körper gelangen. Insgesamt untersuchten die Tester 20 Crosstrainer, Ministepper, Side-/Balancestepper sowie Swing-/ Twiststepper. Welche Modelle bei den Testern durchfielen.

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Verletzungsgefahr:

Stepper sind praktisch und preiswert. Zwischen 39 Euro und 130 Euro kosten die 13 getesteten Modelle. Doch mitunter kann das Fitnessprogramm mit ihnen gefährlich sein. Nämlich dann, wenn die Stepper mit Zugseilen und Karabinerhaken versehen sind, um zusätzlich die Arme zu trainieren. Bei zwei Geräten sprangen die Haken aus der Fassung und das stark bespannte Seil schoss nach oben. Mit derartigen Sicherheitslücken fallen der "Body coach 28302" und der "Buffallo Artikelnummer 61112" im Test durch. Ein weiterer Kritikpunkt: Häufig werden beim Trainieren die Widerstandszylinder so stark beansprucht, dass sie ihre zulässige Oberflächentemperatur weit überschreiten und sich auf eine Temperatur von über 65 Grad Celcius erhitzen. Bei acht der 13 unterschiedlichen Steppern war dies der Fall.

Sicherheitsmängel bei Billig-Crosstrainern

Bei den größeren Crosstrainern kommt der ganze Körper in Schwung, es sei denn man setzt auf das falsche Gerät. Bei den sieben getesteten Trainern macht der billigste die schlechteste Figur: Der "Bodycoach 28240" kostet zwar nur 160 Euro, dafür lässt es sich auf ihm nicht vernünftig trainieren, man kann sich sogar an Scherstellen verletzen. Denn der Abstand der beweglichen Seitenteile ist zu gering, so dass Quetschungen an Armen möglich sind. Für diesen Sicherheitsmangel bekommt er das Testurteil mangelhaft. Gutes Training zu moderatem Preis, das bietet dagegen der Spitzenreiter im Crossingfeld: "Christopeit Sport CS 5" für 249 Euro. Auch die Modelle "Schmidt Sportsworld FIT 7000" für 299 Euro und "Kettler Vito XS 7861-3000" erhalten eine gute Endnote. Letzterer, mit 500 Euro das teuerste Testmodell, überzeugte die Tester vor allem mit seinem guten Trainingsmethoden. Dafür ist er weniger gesundheitsverträglich, wie der Schadtstofftest zeigte.

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Schadstoffalarm beim Schwitzen

In acht der insgesamt 20 getesteten Fitnessgeräten fanden die Prüfer so genannte Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK), die als krebs erregend gelten. Stecken sie in den Handgriffen der Geräte, können bei Kontakt über die Haut in den Körper gelangen - gerade wenn man schwitzt. Auch Weichmacher, die die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen sowie Leber und Nieren schädigen können, stecken in fast der Hälfte der Geräte. Hier müssen die Hersteller sensibler werden. Um die bestehende Verletzungsgefahr zu senken, raten die Tester, die Geräte nicht zu benutzen, wenn andere Personen, insbesondere Kinder im Zimmer sind.

Das vollständige Testergebnis finden Sie in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Test von Stiftung Warentest.

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