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Kosmetik: Falscher Lichtschutzfaktor auf Gesichtscremes

VERBRAUCHER-TIPPS | KOSMETIK  

Falscher Lichtschutzfaktor auf Gesichtscremes

02.01.2008, 13:05 Uhr | bri, dpa, AFP

Schutz vor der Sonne: Gesichtscremes mit UV-Schutz. (Foto: Archiv)Schutz vor der Sonne: Gesichtscremes mit UV-Schutz. (Foto: Archiv)Im Winter soll die Haut zweifach geschützt sein: vor Trockenheit und vor gefährlichen UV-Strahlen, die Hautkrebs verursachen können. Doch bei beiden Kriterien versagen viele Cremes. Stiftung Warentest hat zwölf Gesichtscremes mit UV-Filter getestet. Sieben Produkte hielten den angegebenen Lichtschutzfaktor nicht ein, und kaum eine Creme hält die Haut feucht.

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Falscher Lichtschutzfaktor

Die größte Abweichung fanden die Tester bei "Pure Glow" von Neutrogena: Lichtschutzfakor 20 war auf der Packung angegeben. Im Test wurde aber nur Lichtschutzfaktor 7 gemessen. Die "Extra SPF 25 Moisturizing Balm" von Bobbi Brown verspricht Lichtschutzfaktor 25, in Wirklichkeit sind es aber nur 16. Wer sich auf diese Angaben verlässt, riskiert gesundheitliche Schäden wie Sonnenbrand oder Hautkrebs, warnt die Stiftung Warentest.

Wenig Feuchtigkeit für die Haut

Die Cremes sollen die Haut auch mit Feuchtigkeit versorgen. Doch auch das Versprechen lösen nicht alle Produkte ein. Etliche kamen über die Note "Befriedigend" nicht hinaus. "Repairwear day" von Clinique erreichte sogar nur die Note "Ausreichend".

Teuerste Creme versagt im Test

Billig ist kaum eine Creme mit Lichtschutzfaktor zu haben. Die gut bewerteten Produkte wie "Face Concept" von frei oder "Hydro Protect Matt Aktivschutz" von Eurcerin kosten bereits zwölf und 18 Euro. Die Preisunterschiede sind jedoch gewaltig: Das Produkt von Bobbi Brown mit dem um neun Punkte verfehlten Lichtschutzfaktor kostet 92 Euro.

Nichtssagende Werbesprüche

Häufige Kritikpunkte bei allen Cremes waren die oft nur schwer leserlichen Angaben auf der Verpackung und die nichtssagenden Werbesprüche. Hinweise wie "dermatolgisch getestet" oder "Allergie getestet" sind rechtlich nicht geschützt. Jeder Hersteller kann nach eigenen Kriterien seine Produkte testen und bewerten lassen. Für Verbraucher sind das keine hilfreichen Hinweise.

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