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Stiftung Warentest gibt Inline-Skates vom Discounter gute Noten

VERBRAUCHER-TIPPS | INLINESKATES  

Billig rollt gut

14.03.2008, 12:20 Uhr | ali, t-online.de

VERBRAUCHER: Inlineskates für Einsteiger müssen nicht teuer sein. (Foto: ddp)Inlineskates für Einsteiger müssen nicht teuer sein. (Foto: ddp)Gute Nachricht für alle, die sich auf Inlineskates probieren wollen: Wer keine Lust hat, ab 150 Euro aufwärts für eine paar gute Rollschuhe zu bezahlen, der kann bei den Produkten von Lidl und Penny beruhigt zugreifen. Stiftung Warentest hat die Produkte der beiden Discounter getestet und urteilt: Als Einsteigermodelle sind die Discount-Inliner eine preiswerte Alternative zu Markenprodukten aus dem Fachgeschäft.

Lidl-Inliner schnell und bequem

Am besten schnitt das Produkt des Discountmarkts Lidl ab. Das Modell "B-Square" zeigte beim Test nur kleine Schwächen: Die Bremsgummis sind sehr weich und daher schneller abgenutzt. Zudem ist auch ein Quietschgeräusch zu hören. Aber sowohl auf der Bahn als auch bei wechselndem Belag laufen die Rollen mit ihren 80 mm Durchmesser gut und leicht. Diese kleinen Rollen eignen sich gut für Einsteiger. Punkten konnte auch das Schnürsystem: Es lässt sich gut auf die individuelle Fußform anpassen und bietet einen soliden, seitlichen Halt. Nachteil der Skates ist, dass ein Aufrüsten auf größere Rollen nicht möglich ist.

Drei Jahre Garantie

Als Zubehör liefert der Hersteller zwei handliche Inbusschlüssel mit, die sich sowohl zum Rollen wechseln als auch zum Bremswechsel einsetzen lassen sowie einen Ersatzstopper. Drei Jahre Garantie gibt Lidl auf die Skates. Fazit der Tester: Das Modell B-Square empfiehlt sich für 34,99 Euro als taugliches Einsteigermodell, dass sich sowohl für Frauen als auch für Männer eignet. Nach den Kriterien eines großen Vergleichstests würde die Inliner ein „gut“ erhalten.

Penny mit zwei Modellen im Test

Der Discountmarkt Penny hat gleich zwei kostengünstige Modelle im Angebot: das Modell Zero Pro XT und das Modell Zero. Das Zero-Modell im direkten Vergleich besser ab. In Passform und Rolleigenschaften liegen diese Inlineskates vor den Zero Pro XT Rollschuhen, die die Tester als „befriedigend“ einstuften. Beide kosten 29,99 Euro, unterscheiden sich aber in Design und Hersteller.

Doppelgrößen sind problematisch

Die Modelle werden in den Doppelgrößen 40/41, 42/43 und 44/45 angeboten und sind ebenfalls Unisex-Schuhe. Die Doppelgrößen sind in zweierlei Hinsicht ein Problem. Zum einen ist eine optimale Passform an den Fuß nicht möglich. Zum anderen bietet diese Schuhkonstruktion einen geringeren Halt im Schuh, beim Zero Pro XT. Es fehlt eine Halterung, wie etwa ein Klettverschluss, der das Gelenk stabilisiert und damit dem Fahrer einen sicheren Halt gibt. Leichtes Wegknicken ist dadurch möglich.

Langsamer als das Konkurrenzmodell

Keine Informationen liefert der Hersteller darüber, ob die Zero-Modelle sich auf größere Rollengröße umgerüstet lassen. Beide Modelle haben gut funktionierende Bremsen, bei denen die Abnutzung der Stopper genauso stark ist wie beim Lidl-Modell. Allerdings sind die Rollen bei den zwei Penny-Skates mit 76 mm Durchmesser etwas kleiner als beim Lidl-Angebot und laufen langsamer. Mit den beiliegenden Inbusschlüssel lassen sich diese aber auch leicht austauschen. Ein Wechsel der Bremsgummis ist mit diesem Werkzeug nicht möglich. Da Penny keine Garantie übernimmt, kann sich der Kunde im Schadensfall nur auf die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren berufen.

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