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Sonnenschutz: Creme, Spray oder Gel?

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GESUNDHEIT | SONNENSCHUTZ  

Sonnenschutz: Creme, Spray oder Gel?

06.05.2008, 15:03 Uhr | sum

Sonnenschutz: Besser Gel, Cremes oder Sprays verwenden? (Foto: Archiv)Sonnenschutz: Besser Gel, Cremes oder Sprays verwenden? (Foto: Archiv)Wer bei seinem Strandurlaub keine Hautschäden riskieren will, sollte unbedingt gut geschützt in die Sonne gehen. Nur mit einem hochwirksamen Sonneschutz kann die Alltagskleidung bedenkenlos durch Bikini oder Badehose ausgetauscht werden - wie Stiftung Warentest in seiner neuesten Ausgabe geprüft hat, muss ein gutes Sonnenschutzmittel nicht teuer sein. Ob günstig oder teuer - das Angebot ist groß und der Kunde weiß oftmals nicht, welches Produkt sich am besten eignet: Creme, Spray oder Sonnenschutz in Gelform - alle versprechen maximalen Schutz, aber welches Mittel wirkt am besten? Wir sagen Ihnen, was Sie beachten sollten, um die Sonne unbeschadet zu genießen und warum zu viel Einreiben nichts bringt. #

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Cremes haben höheren Lichtschutzfaktor

Die Entscheidung, eine Sonnencreme oder doch lieber Spray oder Gel zu kaufen, hängt zum einen von der persönlichen Vorliebe ab. "Die Qualitätsunterschiede zwischen den Herstellern sind größer als zwischen den Arten", erklärt der Kölner Dermatologe Johannes Gutwald. Wichtig sei, dass die Produkte wasserfest sind. Wer im Sommer allerdings einen Strandurlaub plant oder ins Gebirge fährt, sollte auf eine Creme setzen. "Sonnencremes haben einen höheren Sonnenschutzfaktor als Gels und Sprays", erklärt Gutwald. Das liegt an ihrer fetthaltigen Zusammensetzung, die die Wirksubstanzen besser bindet. Anstatt im Supermarkt sollten Sonnenhungrige ihren Hautschutz besser in der Apotheke kaufen, rät der Experte. Dort würden sie über Vor- und Nachteile der einzelnen Produkte informiert.

Hohe Streuverluste bei Sonnensprays

Für einen längeren Sonnenaufenthalt am Strand empfiehlt der Hautarzt daher eine Sonnencreme mit maximalem Lichtschutzfaktor zwischen 40 und 50. Zudem könnten Cremes besser dosiert werden als Sprays, sagt der Experte. Beim Aufsprühen des Sonneschutzmittels gibt es relativ hohe Streuverluste, was auch auf Kosten des Geldbeutels geht. Denn Sonnenschutz sollte großzügig aufgetragen werden. Für den kompletten Körper, als zirka zwei Quadratmeter Haut, sollten laut Gutwald rund 40 Milliliter Creme verwendet werden. Ein weiteres Problem bei Sprays: Je dünner die Flüssigkeit, desto niedriger ist der Sonnenschutz. Sportler sollten ein Mittel verwenden, das schwitzfest ist. Dafür eignen sich auch Sonnengels gut. Sie schmieren nicht so stark und dringen besser in die Haut ein. Gutwald weist darauf hin, dass das tiefe Eindringen aber auch Nachteile haben kann. So könnten bei empfindlichen Menschen Hautirritationen auftreten.

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Auch günstige Sonnencreme schützt gut

Wer seinen Sonneschutz lieber zum günstigen Preis im Discounter oder Drogeriemarkt anstatt in der Apotheke kauft, findet auch dort qualitativ hochwertige Produkte. Stiftung Warentest hat in seiner Juli-Ausgabe Sonneschutzmittel getestet und neun von 13 Produkten mit dem Lichtschutzfaktor acht und zehn mit "gut" bewertet. Diese sind hautverträglich und enthalten keine Weichmacher oder andere schädliche Substanzen. Gut haben im Test zum Beispiel die Sonnencremes Sundance von dm, AS Suncare von Schlecker und Ombia Sun von Aldi Süd abgeschnitten. Allerdings sind Cremes mit dem Lichtschutzfaktor acht oder zehn für einen Strandurlaub im Süden aufgrund der hohen Sonneneinstrahlung nur bedingt geeignet.

Viel Creme - wenig Einreiben

Unabhängig vom Lichtschutzfaktor gilt für alle Produkte: Sonnenschutzmittel sollten dick aufgetragen werden. Wer die Creme allerdings besonders gründlich einreibt, tut sich damit keinen Gefallen. Bei intensivem Einreiben sammelt sich die Sonnencreme in feinen Hautlinien und in den Schweißdrüsen. Vor allem beim ersten Mal Cremen sinkt der Sonnenschutz dadurch enorm. Besser ist es, die Creme oberflächlich aufzutragen, so dass ein dünner Film auf der Haut bleibt. Nachcremen hilft ebenfalls - verlängert aber nicht die Schutzzeit!

Sonnenbrand mit falscher Creme

Keine Creme ist geeignet, ein Sonnenbad unbegrenzt auszudehnen - zu diesem Ergebnis kamen Züricher Dermatologen in einer aktuellen Studie. Zudem sei der häufigste Fehler beim Cremen, dass viele zu wenig Creme auftragen und sich zu selten neu einreiben, so die Autoren der Studie. Sie analysierten Sonnenschutz-Maßnahmen weltweit. Der beste Schutz vor der gefährlichen UV-Strahlung sei neben dicker Kleidung, die Sonne zu meiden. Wer dennoch gerne ein Sonnenbad nimmt, sollte bei der Creme nicht nur auf den Lichtschutzfaktor (LSF) achten. Dieser bezieht sich nur auf den Schutz vor der aggressiven UV-B-Strahlen. Allerdings können auch UV-A-Strahlen sowie Infrarot-Strahlen die Haut schädigen. Zwar wird der Sonnenbrand hauptsächlich von UV-B-Strahlen ausgelöst, langfristige Hautschäden können aber auch durch andere Bestandteile des Sonnenlichts entstehen.

"Australischer Standard" bietet besseren Schutz

Wer Sonnencreme mit dem Hinweis "Nach Australischem Standard" kauft, geht hingegen auf Nummer sicher. Der Hinweis besagt, dass das Produkt 90 Prozent der UV-A-Strahlung herausfiltert. Echten Sunblocker, mit dem man unbegrenzt in der Sonne schmoren kann, gibt es übrigens nicht. Der beste Schutz ist immer noch der Schatten, vor allem in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr.

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