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Mückenschutz: Ultraschallgeräte versagen im Test

VERBRAUCHER-TIPPS | MÜCKENSCHUTZ  

Schallwellen versagen gegen Mücken

24.06.2008, 11:09 Uhr | bri

Eine Mücke auf einem Finger. (Foto: dpa)Eine Mücke auf einem Finger. (Foto: dpa) Schall als Mückenschutz - das versprechen Hersteller von Geräten, die Ultraschall-Signale aussenden und die Mücken fernhalten sollen. Einfach das Gerät in die Steckdose und schon sendet es einen sehr hohen Ton aus, den Menschen nicht mehr hören, aber für Mücken äußerst unangenehm sein soll. Das Verbrauchermagazin "Markt" vom WDR hat solche Sender getestet. Fazit: Wer Mücken mit Ultraschall bekämpfen will, wird im Stich gelassen.

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Fünf Geräte gegen 500 Mücken

Fünf Schallwellen-Sender haben die Reporter getestet: den "Insektenvertreiber" vom Babyausstatter Reer, "Mückenvertreiber" und "Ultrasonic" vom Hersteller Conrad und "Anti-Stich" und "Vario-Schutz" von Isotronic. Der Test fand in einem Versuchslabor statt, das auf das Testen von Insektenschutzmitteln spezialisiert ist. Die Geräte wurden jeweils in einem Raum mit 500 Mücken getestet. Versuchspersonen mussten die Zeit messen, bis die ersten Tiere zustachen.

Mücken griffen an

Die Attacken der Plagegeister ließen nicht lange auf sich warten, kein Gerät hielt die Mücken ab. In weniger als fünf Minuten setzte es die ersten Stiche. Die Versuchsperson musste schließlich aus dem Mückenraum flüchten. Selbst zwei Geräte in einem Raum boten keinen Schutz.

Wunderwaffe gegen Mücken

Sinnvoller ist die chemischen Keule gegen Mücken. Am wirksamsten ist bislang der Wirkstoff DEET. US-Forscher haben kürzlich Substanzen gefunden, die noch viel wirksamer sein sollen. Bei Versuchspersonen hielten einige der Stoffe die pieksenden Plagegeister bis zu 73 Tage vom Leib, berichten die Wissenschaftler in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften. Bislang handelt es sich bei den neuen Mitteln erst um Laborproben.

Zuhause.de: Mücken bekämpfen – Tipps gegen Stechmücken in Haus und Garten

Körpergeruch zieht Mücken magisch an

Warum werden einige Menschen ständig gestochen und andere bekommen nicht einen einzigen Stich? Der Volksmund vermutet dahinter zu süßes Blut, auf das die Mücken angeblich wie verrückt fliegen. Am Blut liegt es zwar schon. Aber eher an den Substanzen, die über den Schweiß abgegeben werden. Lockstoffe wie Aminosäuren, Milch- und Buttersäure ziehen die blutsaugenden Insekten an. Aber nicht nur der Duft, sondern auch die Hauttemperatur spielt eine große Rolle. Menschen, die von Natur aus eine um ein paar zehntel Grad kühlere Haut haben als andere, bleiben von den lästigen Stechmücken eher verschont. Zusätzlich beeinflussen Luftfeuchtigkeit, Außentemperatur sowie Farbe der Umgebung und Helligkeit die Mückenattacken.

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