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So vertreiben Sie kleine Wühler aus Ihrem Garten

Schädlinge  

So vertreiben Sie kleine Wühler aus Ihrem Garten

18.08.2008, 11:59 Uhr

Der Maulwurf macht mit seiner Buddelei Gärtner verrückt. (Foto: imago)Der Maulwurf macht mit seiner Buddelei Gärtner verrückt. (Foto: imago)Wer buddelt, muss auch essen - kein Wunder, dass sich Wühlmäuse oft an den Wurzeln junger Bäume und Beeren bedienen, was dem Gärtner gar nicht gefällt. In diesem Jahr ist es besonders schlimm: Durch den zweiten milden Winter in Folge haben sich die kleinen Plagegeister stark vermehrt. Und auch Maulwürfe machen sich zum Verdruss vieler Gärtner bemerkbar: durch Erdhügel auf dem sonst so schön gepflegten Rasen. Doch mit Molke und sogar Menschenhaar kann man die kleinen Wühler vertreiben.







Schluss mit Buddeln Tipps gegen Wühlmäuse und Maulwürfe

Maulwürfe können auch nützlich sein

Im Vergleich zur Wühlmaus ist der Maulwurf noch das kleinere Übel: Er macht sich nützlich, lockert den Boden auf und vertilgt Würmer und Käfer statt Zierpflanzen. Dennoch stören die Hügel im Rasen und durch seine Gänge verliert so manche Wurzel den Bodenkontakt, wodurch die Pflanze vertrocknen kann. Weil der Maulwurf unter Naturschutz steht, sollte man ihn entweder vertreiben oder mittels einer Falle einfangen, rät Thomas Wagner, Gartenexperte vom Bundesverband deutscher Gartenfreunde. "Der Einsatz von Dackeln ist nicht zu empfehlen, zumal Schäden sehr viel höher sind, wenn der Hund nach dem Maulwurf buddelt", so der Gartenbauingenieur.

Aus die Maus

Eine Wühlmaus ist eine ständiges Ärgernis - das gesamte Jahr ist sie aktiv und kann bis zu 40 Nachkommen pro Jahr bekommen. Am besten kommt man ihr mit Fallen bei, die es im Fachhandel zu kaufen gibt. Als Köder eignen sich Möhren oder Sellerie. Beim Aufstellen der Fallen sollten Gärtner Handschuhe anziehen und diese mit Erde einreiben, so vermeidet man Menschengeruch an der Falle.

Es klappert die Mühle - die Maus haut nicht ab

Wagner rät außerdem, die Fallen im Spätherbst aufzustellen: Zu dieser Zeit sind Nahrungsmittel knapp und die Maus geht eher in die Falle, weil sie Hunger hat. Andere Mittel gegen Mäuse haben sich nicht bewährt: Klappermühlen, Windräder oder Ultraschallgeräte beeindrucken die Mäuse nicht.

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