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Rückrufaktion von Mars und Nestlé-Produkten

Verbraucher | Melamin-Skandal  

Rückrufaktion von Mars und Nestlé-Produkten

04.10.2008, 15:36 Uhr | AFP, AFP

Verbraucher: Produkte von Mars und Nestlé werden zurückgerufen. (Foto: Reuters)Produkte von Mars und Nestlé werden zurückgerufen. (Foto: Reuters)Der chinesische Milchskandal weitet sich auf immer mehr Länder aus. Jetzt sind auch große Lebensmittel-Konzerne davon betroffen. Am Samstag nahmen Südkorea, Australien und Japan nach Behördenangaben Melamin-verseuchte Süßigkeiten und Getränke aus den Regalen. In Südkorea forderten die Behörden Mars und Nestlé auf, drei in China hergestellte Produkte zurückzuziehen, nachdem in den Süßigkeiten „M&Ms“, „Snickers“ und „Kit Kat“ Melamin-Spuren gefunden worden waren.

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Bislang nichts über gesundheitliche Folgen bekannt

Mars bestätigte die Rückrufaktion. Eine Gesundheitsgefahr besteht nach Angaben des Unternehmens jedoch nicht. Winzige Melamin-Spuren seien in der weltweiten Nahrungskette „üblich“. In Australien beanstandeten die Behörden bereits das vierte Produkt. Den Verbrauchern werde geraten, in China hergestellten, milchhaltigen Tee der Marke "Kirin" nicht zu trinken, teilte die Lebensmittelaufsicht für Australien und Neuseeland mit. Die westjapanische Stadt Osaka forderte einen japanischen Lebensmittel-Importeur auf, insgesamt 86.000 Pralinenschachteln der chinesischen Marke "Chocolate Pillows" aus dem Verkehr zu ziehen. Es gebe bislang keine Berichte über Gesundheitsschäden, die Firma werde jedoch verdächtigt, gegen die Lebensmittelvorschriften verstoßen zu haben.

Melamin täuscht höheren Proteingehalt vor

In China wurden Milch und Milchprodukte offenbar flächendeckend mit der gefährlichen Industriechemikalie Melamin versetzt, um einen höheren Proteingehalt vorzutäuschen. Zunächst war die Chemikalie in Babymilchpulver entdeckt worden, später aber auch in Frischmilch, Joghurt, Süßigkeiten und anderen Produkten. In China erkrankten durch belastetes Milchpulver mindestens 53.000 Kinder, vier Kleinkinder starben.

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