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Bio-Eier: Eier von Geflügelhof doch nicht falsch etikettiert

Bio-Eier  

Eier von Geflügelhof doch nicht falsch etikettiert

28.11.2008, 18:42 Uhr | bri/dpa

Eine Identifikationsnummer auf einem Ei. Sie gibt an, wo das Ei herkommt. (Foto: imago)Eine Identifikationsnummer auf einem Ei. Sie gibt an, wo das Ei herkommt. (Foto: imago)Nach Vorwürfen wegen der angeblich falschen Etikettierung von Eiern haben Sachsen-Anhalts Behörden einen Bio-Geflügelhof im Harz entlastet. Kontrollen durch verschiedene Ämter hätten ergeben, dass die Vorwürfe der Tierschutzorganisation PETA nicht zutreffen, sagte ein Sprecher des Agrarministeriums. Sowohl bei der Produktion als auch der Deklarierung von Eiern habe es auf dem Hof keine Verstöße gegen Vorschriften gegeben. Ein Sprecher des Bio-Hofes kündigte an, von PETA Schadensersatz zu fordern.

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Videoaufnahmen als Beweise

PETA hatte behauptet, der fragliche Hof sowie ein Betrieb in Brandenburg hätten Millionen Eier aus "tierquälerischer Haltung" als teure Freiland- und Bioprodukte an den Handel verkauft. Die Tierschützer legten als Beweise Videoaufnahmen vor: Im Sommer 2008 hatten PETA-Aktivisten die Betriebe der Firma Landkost GmbH in Brandenburg beobachtet sowie auch auf dem Biohof in Sachsen-Anhalt Aufnahmen gemacht. Die Supermarktkette Rewe stoppte den Einkauf der Eier, nachdem die Tierschützer mit ihren Vorwürfen an die Öffentlichkeit gegangen waren.

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Ermittlungen gegen Betrieb in Brandenburg

Gegen die Firma Landkost GmbH in Brandenburg hatte PETA sogar Strafanzeige gestellt. Derzeit laufen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Potsdam. Die Tierschützer beziffern sogar Betrag, den die Verbraucher durch die Umetikettierung zu viel gezahlt hätten: Gegenüber der Zeitung "Die Welt" sagte PETA, dass ein Betrugsschaden von 10 Millionen Euro entstanden sei. Insgesamt sollen schätzungsweise 300 Millionen Eier jährlich unter falscher Kennzeichnung verkauft worden sein.

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