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Gastronomie trickst beim Schafskäse

Käse  

Gastronomie trickst beim Schafskäse

05.02.2009, 14:23 Uhr | bri/AP

In Griechischem Bauernsalat sollte Schafskäse enthalten sein. (Foto: imago)In Griechischem Bauernsalat sollte Schafskäse enthalten sein. (Foto: imago) Im Griechischen Bauernsalat ist offenbar doch nicht immer Schafskäse drin. Auch wenn das auf der Speisekarte Schafskäse drauf steht. Das hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in einer Stichprobe herausgefunden. In den Gerichten befanden sich billige Imitate aus Kuhkäse. Dies sei "ein klarer Fall von Verbrauchertäuschung mit möglicherweise fatalen Auswirkungen für Kuhmilch-Allergiker", warnten die Verbraucherschützer.








Darf man gehen, wenn die Rechung nicht kommt? Ihre Rechte im Restaurant

Aus dem Schaf eine Kuh gemacht

15 Gaststätten und Schnellrestaurants haben die Verbraucherschützer untersucht. In in zwei Dritteln der Fälle haben Gastronomiebetreiber beim Anrichten des griechischen Salats oder des Bauernsalats zum preiswerteren Imitat gegriffen, obwohl die Salate ausdrücklich mit Schafskäse angepriesen wurden. "Verbrauchern darf im Imbiss oder Restaurant nicht länger eine Kuh für ein Schaf vorgemacht werden", verlangte die Verbraucherzentrale.

Schock für Kuhmilch-Allergiker

Die Verbraucherzentral rät Kuhmilch-Allergikern, bei losen Speisenangeboten vorerst auf Schafskäse zu verzichten. Denn Menschen mit einer solchen Allergie haben mit teilweise heftigen Symptomen zu kämpfen. Sie reichen von Haut- und Atembeschwerden über Verdauungs- und Darmstörungen bis zu schweren Schockzuständen.

Der Betrug ist kaum erkennbar

Ob Schinken, Käse oder Krebsfleisch - Verbraucher werden nach Beobachtung der Verbraucherzentrale in der Gastronomie immer häufiger mit Billigware übers Ohr gehauen. Wegen des fast identischen Aussehens habe ein Laie kaum eine Chance, falsche von echter Ware zu unterscheiden. Wichtig sei, den Gesundheitsschutz für Allergiker auf lose Ware auszudehnen, sagen die Verbraucherschützer. Milch und Milcherzeugnisse von Kühen gehören zu den 14 bedenklichen Inhaltsstoffen, die innerhalb der Europäischen Union auf verpackten Lebensmitteln gekennzeichnet werden müssen.

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