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Verbraucherschutz: Immer mehr gefährliches Spielzeug und Elektrogeräte

Gefährliche Konsumgüter  

Immer mehr gefährliches Spielzeug und Elektrogeräte

20.04.2009, 11:33 Uhr | AFP

Immer häufiger wird vor gefährlichem Spielzeug gewarnt. (Foto: dpa)Immer häufiger wird vor gefährlichem Spielzeug gewarnt. (Foto: dpa)Puppen, von denen verschluckbare Kleinteile abbröckeln, Toaster, die in Flammen aufgehen: Die Zahl der als gefährlich gemeldeten Konsumgüter hat in der EU einen neuen Höchststand erreicht. 2008 gaben die Aufsichtsbehörden 1866 Warnungen etwa für Spielzeug und Elektrogeräte heraus, wie aus einem Bericht der EU-Kommission hervorgeht. Wie in der Vergangenheit kamen die meisten beanstandeten Waren aus China. Am häufigsten waren Spielwaren betroffen, zudem Elektrogeräte, motorisierte Fahrzeuge, Kleider und andere Textilien sowie Artikel für Kinder.

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Elektrische Schläge oder Feuergefahr

Aus Deutschland wurden demnach 205 Waren gemeldet, deutsche Produkte waren bei 82 Warnmeldungen betroffen. Die höhere Zahl an Warnungen bedeute allerdings nicht zwingend, dass es mehr gefährliche Güter gab als im Jahr zuvor, betonte die Kommission. Der Höchststand könne auch auf das bessere Funktionieren des Warnsystems RAPEX zurückgeführt werden, über das die Warnungen laufen. In Reaktion auf die Warnmeldungen sprachen die Behörden meist Verkaufsverbote aus oder nahmen Produkte vom Markt. In rund der Hälfte der Fälle ergriffen die Hersteller oder Händler selbst die ersten Maßnahmen gegen gefährliche Produkte. Zu den Risiken zählten dem Kommissionsbericht zufolge etwa elektrische Schläge, Feuer und Ersticken.

Mehr Informationen Rapex-Liste der EU

Schnellwarnsystem hat sich bewährt

Die EU-Kommission ist für die Verbreitung der Warnungen mittels des Informationssystems RAPEX verantwortlich (Rapid Alert System für Dangerous Products; auf deutsch Schnellwarnsystem für gefährliche Waren). Für bestimmte Gütergruppen wie Nahrungsmittel oder Medikamente gilt RAPEX nicht, sondern andere Warnsysteme. Seit Einführung des RAPEX-Systems 2004 hat die Zahl der Meldungen stetig zugenommen. Die Aufsichtsbehörden müssten besonders "in wirtschaftlichen Krisenzeiten, in denen der Preis ein zentraler Faktor für die Kaufentscheidungen der Verbraucher ist", ihre Wachsamkeit gegenüber risikoreichen Waren erhöhen, erklärte EU-Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva.


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