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Mit dieser Kohle grillen Sie am besten

Grillkohle im Test  

Mit dieser Kohle grillen Sie am besten

29.05.2009, 11:19 Uhr | cme

Grillkohle und Grillbriketts im Test: Welche grillt am besten? (Fotos: imago)Briketts glühen länger als Kohle. (Fotos: imago)Grillen mit Holzkohle - für die meisten Grillfans ist das noch immer das Nonplusultra. Damit das Steak außen knusprig und innen saftig wird, ist neben etwas Know-how auch die richtige Grillkohle entscheidend. Das Magazin "Öko-Test" hat acht Marken Grillbriketts und elf Marken Grillkohle auf Schadstoffe und Glühdauer gestestet. Die gute Nachricht: Alle Produkte sind nahezu schadstofffrei. Große Unterschiede gibt es jedoch in der Glühdauer und der Menge an Qualm, Funken und Asche, die beim Grillen entsteht.

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Mit den meisten Marken grillt man gut

Im Fokus des Tests stand die Frage: Wie gut eignen sich die Kohle und die Briketts zum Grillen? Das Ergebnis: Mit den meisten Produkten lässt sich recht vernünftig grillen. Insgesamt 8 der 19 getesteten Produkte wurden mit "sehr gut" bewertet - und zwar je vier Marken Grillkohle und Grillbriketts. Dabei ist Holzkohle vor allem für Schnellgriller empfehlenswert: Das Vorglühen geht fix, dafür ist 30 bis 45 Minuten später Schluss, das Steak wird nicht mehr gar. Grillbriketts werden im Gegensatz zur Holzkohle nicht aus Holz hergestellt, sondern aus Kohlestaub gepresst. Dadurch glühen sie länger als klassische Kohle und eignen sich besser für Grillfans mit Ausdauer: Das Vorglühen dauert mindestens 30 Minuten, dafür wird das Steak bei den besten Marken 60 bis 75 Minuten später immer noch gar.

Bei Kohle fliegen mehr Funken als bei Briketts

Bei allen getesteten Briketts hielt sich die Menge an Qualm und Funken in Grenzen. Anders bei der Grillkohle: Während es bei den vier Testsiegern kaum qualmte und funkte, wurden drei Produkte wegen Funkenflug und Knistern abgewertet. Die "Grill-Holzkohle" von Dehages produzierte starken Qualm, sodass das Produkt als einziges im Test mit "mangelhaft" bewertet wurde. Beim Thema Asche geht die Holzkohle als Sieger hervor: Nur ein bis drei Prozent des Ausgangsgewichts bleiben am Ende übrig, bei den Briketts sind es zwei bis zwölf Prozent. Bei den "Favorit Qualitäts Grill Briketts" von Alschu blieb sogar 20 Prozent Asche zurück - daher gab's nur ein "ausreichend".

Unbehandeltes Holz als Ausgangsmaterial

Die Befürchtung, Grillkohle könne aus alten, womöglich lackierten Möbelresten hergestellt worden sein, ist übrigens unbegründet. Die Tester fanden weder Bindemittel noch Schwermetalle in nennenswerten Mengen. Allerdings verwenden einige Hersteller als Ausgangsmaterial Holz aus tropischem oder subtropischem Klima. Da dieses Holz häufig illegal gerodet wird und lange Transportwege hinter sich hat, gab es dafür Punktabzug. Das komplette Ergebnis finden Sie in der Juni-Ausgabe des Magazins "Öko-Test". Übrigens: Wer noch umweltfreundlicher und vor allem gesünder grillen will, sollte zum Gas- oder Elektrogrill greifen. Diese schnitten kürzlich in einem Test der Stiftung Warentest durchweg besser ab als als Holzkohlegrills.

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