" as="image">
Sie sind hier: Home > Leben > Testberichte >

Würzöl: Sieben Würzöle fallen durch

Würzöl  

Würzöle im Test: Ein Drittel fällt durch

25.02.2010, 10:21 Uhr | cme

Würzöl: Sieben Würzöle fallen durch.

Würzöle mit Orangen-, Chili oder Steinpilzgeschmack sollen die Küche verfeinern. Doch das tun sie nicht immer, wie ein Test der Stiftung Warentest zeigt. Für die Untersuchung wurden 19 Öle getestet, die zwischen 7 und 75 Euro pro Liter kosteten. Das Ergebnis: Sieben Öle schnitten mit "mangelhaft" ab. Vor einem Würzöl warnen die Tester sogar ausdrücklich, weil es einen wahren Cocktail an kritischen Substanzen enthält. Die schlecht bewerteten Öle sind entweder mit Schadstoffen belastet, schmecken ranzig oder täuschen den Verbraucher mit irreführenden Angaben.

Sieben Produkte überzeugen Welches Öl für welchen Zweck?


Chili-Öl stark mit Pestiziden belastet

Das Sojaöl mit Chillipulver Lee Kum Kee aus China hatten die Tester in einem Asien-Supermarkt gekauft. Sie fanden reichlich Pestizidrückstände, zu viel vom Lösemittel m-Xylol und eine starke Belastung mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), darunter auch das kritische Benzo(a)pyren. Es wirkt im Tierversuch erbgutverändernd, krebserregend und fortpflanzungsschädigend und kann diese Wirkungen auch beim Menschen haben. Außerdem schmeckte das Öl auch noch ranzig, ebenso wie das Casa Morando von Aldi (Nord). Beide Produkte sind sensorisch „mangelhaft“, gelten somit als verdorben und dürften folglich nicht verkauft werden. Beim Casa Morando fanden die Tester außerdem für Menschen schädliche 3-MCPD-Ester. Allein mit zwei Esslöffeln dieses Öls kommt ein 60 kg schwerer Erwachsener auf 240 Prozent der täglich tolerierbaren Menge.

Künstliches Aroma statt natürlichem Geschmack

Andere Öle, wie die von International Collection, Vom Fass oder der Teutoburger Ölmühle versprechen Trüffel-, Steinpilz- oder natürliches Aroma, tatsächlich wurden aber synthetische Aromastoffe gefunden. Damit führen diese Angaben den Verbraucher in die Irre, diese Würzöle sind ebenfalls nicht verkehrsfähig und damit „mangelhaft“.

Note "gut" für Würzöl Orange von Aldi

Die Tester fanden aber auch sieben „gute“ Produkte. Albaöl (8 Euro pro Liter), ein Rapsöl mit Buttergeschmack ist das beste Würzöl im Test. Unter den „guten“ sind auch vier Bioprodukte: Das günstigste davon ist das GutBio Würzöl Orange von Aldi (Nord) für 6,75 Euro pro Liter.

Das komplette Testergebnis in der März-Ausgabe der Zeitschrift "Test".

Mehr zum Thema:
Qualität und Geschmack Tipps für den Olivenöl-Einkauf
Bloß kein Öl ins Wasser So gelingt Pasta perfekt
Ernährung Fett sparen beim Einkauf, Kochen und Essen Gehen
Cholesterin contra Vitamine Wie gesund sind Eier wirklich?

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: