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BiFi-Rückruf: Metallteile in der Salami

Metallteile in der "BiFi"-Salami

16.04.2010, 10:05 Uhr | bri mit Material von dpa, dpa

BiFi-Rückruf: Metallteile in der Salami. Rückruf: Unilever ruft Mini-Salami "BiFi" zurück (Foto: Hersteller)

Rückruf: Unilever ruft Mini-Salami "BiFi" zurück (Foto: Hersteller)

Der Unilever-Konzern ruft bestimmte Packungen seiner Mini-Salami "BiFi" zurück. Betroffen sind "BiFi Original 5er Multipacks" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 22. Juli 2010. Der Grund sind Metallteilchen, die sich eventuell in der Salami befinden könnten. Das Produkt habe sich seit 15. Februar 2010 im Handel befunden. Andere BiFi-Produkte seien nicht betroffen, heißt es. Jedes Jahr gibt es europaweit tausende Rückrufe - auch Extremfälle, wie etwa Mäuseköpfe in der Dosensuppe.

Kunden sollen leere Verpackungen zurückschicken

Unilever rät Kunden, auf den Verzehr der betroffenen Salami zu verzichten und die leere Verpackung für eine Erstattung an den Unilever-Verbraucherservice zurückzuschicken. Und zwar an folgende Adresse: Unilever Verbraucherservice, Strandkai 1, 20457 Hamburg. Die Firma hat auch eine Hotline eingerichtet. Unter 0180-2000 426 können Kunden weitere Informationen erfragen.

Mauskopf in der Dosensuppe

Immer wieder kommt es zu Produktrückrufen. Haare im Erdbeerjoghurt sind da noch harmlos. Lebensmittel sind auch immer wieder mit Salmonellen belastet - nicht nur Geflügel, sogar Müsliriegel können betroffen sein. Auch Fledermäuse fanden Verbraucher schon in Dosensuppen. Der Grund ist oftmals, dass die Sensoren in der Fließbandproduktion ausfallen oder eine Maschine beschädigt ist, wodurch zuweilen auch Metallteile in Würste oder Brötchen geraten.

2000 Rückrufe pro Jahr

Innerhalb der EU gibt es ein System, das die Probleme mit Lebensmitteln überwacht - das Europäische Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF). Für 2008 zählte das System 2000 Produktrückrufe. Für den Verbraucher können verunreinigte Lebensmittel schlimme Folgen haben - Salmonellenvergiftungen, angebrochene Zähne und sogar Todesfälle. Erst vor kurzem starben Menschen in Deutschland und Österreich an verseuchten Rohmilchkäse. So genannte Listerien fanden sich in dem Produkt. Die Keime können bei kranken und geschwächten Menschen lebensgefährlich sein.

Lebensmittelüberwachung informieren

Wer bemerkt, dass irgendetwas mit dem Lebensmittel nicht stimmt, sollte das betroffene Produkt möglichst schnell und gut gekühlt an die Lebensmittelüberwachung schicken, raten Verbraucherschützer. So können Behörden gegen das Unternehmen vorgehen, sodass auch weitere Verbraucher gewarnt werden. Deshalb sei es wichtig, die Verpackung und im besten Fall auch die Einkaufsquittung parat zu haben. Außerdem haben Kunden Anspruch auf Rückerstattung des Kaufpreises.

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