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Thrombosegefahr auf dem Langstreckenflug

Reiseratgeber  

Langstreckenflug und Thrombosegefahr: Thrombosestrümpfe und Aspirin als Vorbeugung

27.05.2010, 09:14 Uhr | tb, t-online.de

Thrombosegefahr auf dem Langstreckenflug. Nicht nur bei einem Krankenhausaufenthalt droht eine Thrombose, auch eine Flugreise birgt Gefahren. (Foto: Zoonar)

Nicht nur bei einem Krankenhausaufenthalt droht eine Thrombose, auch eine Flugreise birgt Gefahren. (Foto: Zoonar)

Auf einem Langstreckenflug besteht insbesondere für ältere Flugreisende, Menschen mit Übergewicht, schwangere oder hormonelle Verhütungsmittel einnehmende Frauen, Raucher, frisch operierte Patienten oder Menschen mit Krampfadern eine erhöhte Thrombosegefahr. Besonders riskant ist eine Flugreise für Passagiere, die bereits einmal an einer Thrombose erkrankt waren. Bei einer Thrombose gerinnt das Blut innerhalb der Adern und kann sich innerhalb kürzester Zeit von einem kleinen Gerinnsel zu einem verstopfenden Blutpfropf wandeln. Thrombosen bilden sich häufig in den Beinvenen. Besonders gefährlich sind Blutgerinnsel, die über den Blutkreislauf in die Lunge gelangen und dort eine lebensgefährliche Lungenembolie auslösen können.

Was verursacht die Thrombosegefahr auf Langstreckenflügen?

Die erhöhte Thrombosegefahr auf einem Langstreckenflug resultiert zum einen aus dem niedrig eingestellten Luftdruck in der Passagierkabine. Unter diesem reduzierten Luftdruck erweitern sich die Blutgefäße und das Blut fließt deutlich langsamer als gewohnt hindurch. Dies wird noch durch die in der Regel sitzende Position des Passagiers begünstigt. Die Thrombosegefahr auf dem Langstreckenflug steigt jedoch auch, weil die Luftfeuchtigkeit während des Fluges enorm sinkt. Der damit verbundene Flüssigkeitsverlust des Körpers verdickt das Blut und beschleunigt die Entstehung der Thrombose. Aus diesen Gründen wird den Passagieren auf einem Langstreckenflug angeraten, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Dies sollte sowohl am Vortag des Fluges als auch während des Fluges geschehen, damit ein etwaiger Flüssigkeitsmangel ausgeglichen werden kann. Darüber hinaus sollte jeder Passagier die Möglichkeit nutzen, während des Fluges zwischendurch aufzustehen und sich zu bewegen, um den Blutkreislauf wieder anzukurbeln.

Thrombosestrümpfe gegen die Thrombosegefahr auf dem Langstreckenflug

Das Tragen von Thrombosestrümpfen auf einem Langstreckenflug reduziert das Risiko, an einer Thrombose zu erkranken. Thrombosestrümpfe werden auch Kompressionsstrümpfe genannt, da sie aus festem Material bestehen und so von außen einen Gewebedruck aufbauen. Hierdurch wird der Blutrückfluss erleichtert.

Aspirin gegen die Thrombosegefahr auf dem Langstreckenflug

Zur Thrombosenprophylaxe kann auch das bekannte Schmerzmittel Aspirin eingesetzt werden. Der in dem Medikament Aspirin enthaltene Wirkstoff Acetylsalicylsäure wirkt Blut verdünnend und beugt Durchblutungsstörungen vor.

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