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Die bekanntesten Whisky-Sorten der Welt

Die wichtigsten Whiskey-Sorten der Welt

30.06.2016, 16:28 Uhr | se (CF)

Die bekanntesten Whisky-Sorten der Welt. Verschiedene Whisky-Marken und jede hat ein eigenes Brenngeheimnis (Foto: Thinkstock by Getty-Images)

Verschiedene Whisky-Marken und jede hat ein eigenes Brenngeheimnis (Foto: Thinkstock by Getty-Images)

Bei der Vorliebe für Whiskey kommt es ganz auf den persönlichen Geschmack an. Unterschiede verschiedener Whiskey-Marken entstehen, weil jede Brennerei ihr eigenes Rezept hat. Aber was sind eigentlich die beliebtesten Whiskeys? Eine Übersicht über alle Whisky-Sorten erhalten Sie hier.

Neben verschiedenen Exoten wird Whiskey meist anhand der Herkunftsgebiete Irland, Schottland oder USA unterteilt. Viele Kenner schätzen den irischen Whiskey wegen seiner Milde. Eine besonders bekannte irische Marke ist der Bushmills, dessen Name von dem Herstellungsort in Nordirland herrührt.

Schon seit 1608 wird in Bushmills legal Whiskey gebrannt. Die Destillerie kann wie viele Brennereien von Touristen besichtigt werden. Hier wird der Bushmills Original, der Black Bush und der Single Malt produziert. Andere bedeutsame Whiskey-Marken aus Irland sind Jameson und Paddy. Das Rezept für den Jameson ist bereits mehr als zweihundert Jahre alt.

Zum Firmenjubiläum wurde der "Jameson 1780" auf den Markt gebracht. Heute wird diese Flasche als Sammlerobjekt gehandelt. Der Geschmack eines Jamesons kann als mild und harmonisch beschrieben werden. Der Paddy dagegen verfügt über eine intensive Würze, die mit einer fruchtigen Note kombiniert ist. >>

Typisch irisch ist auch der Tullamore, der zu den bekanntesten Whiskey-Marken der Welt gehört. Sein Geschmack beinhaltet eine vanillige Nuance, das Aroma ist milde mit einem Hauch Pikanterie. In Nordamerika ist der Tullamore die irische Whiskey-Sorte, die am meisten getrunken wird.

Und welcher ist der beste irische Whiskey? Kenner behaupten, dass der Locke's der beste irische Whiskey der Sorte Single Malt sei. Vor allem der achtjährige Locke's wird von den Experten bevorzugt, denn sein malziger Geschmack wird von einem vollmundigen Aroma abgerundet.

Irischer Whiskey oder schottischer Whisky?

Auch wenn auf irischem Boden wahrscheinlich die Anfänge der Whiskeygeschichte geschrieben wurden, waren die schottischen Bürger die Ersten, die die Whisky-Herstellung schriftlich dokumentierten. Zu den bekannten Whisky-Marken aus Schottland gehören Whiskys aus dem Speyside-Gebiet, vorrangig natürlich Glenfiddich.

Einen "typisch schottischen" Geschmack zu finden fällt Anfängern oft schwer, deshalb eignet sich der eher milde und blumige Glenfiddich gut für erste Erfahrungen. Ansonsten fallen viele schottische Whiskys durch einen intensiven, torfigen Geschmack auf. >>

Etwa der Talisker, hergestellt auf der abgelegenen Insel Skye. Der durchaus pfeffrige, eher scharfe Talisker wird gerne für Blends verwertet, also Verschnitte, die aus verschiedenen Single-Malts einen neuen Whisky kreieren. Zum Beispiel ist er im Johnnie Walker - dem wohl bekanntesten Blend der Welt - zu finden.

Feuer von der Insel

Wer in Sachen Whisky schon ein wenig fortgeschritten ist, wagt sich an verschiedene Marken der Insel Islay heran, etwa dem Ardbeg. Diese Marke schmeckt sehr rauchig und natürlich auch wieder torfig. Ältere Jahrgänge gelten sogar als Sammlerobjekte. Ebenso komplex: Laphroaig, der von Kennern oftmals als geschmacklich reichhaltigster Whisky der Welt beschrieben wird. Ähnliche Lobreden finden sich auch auf die Destillate von Lagavulin, Bowmore und Bunnahabhain.

Generell gilt: Starten sie eher mit jüngeren Jahrgängen, denn diese sind meist rau und intensiver im Geschmack - ältere Whiskys dagegen werden, vor allem wenn sie beispielsweise in Sherry-Fässern gelagert werden, schnell weicher und milder. Und im Preis entsprechend der langen Lagerzeit auch deutlich teurer.

Nicht nur der schottische Whisky und der irische Whiskey werden von Kennern geschätzt. Auch die Amerikaner wissen einen hochwertigen Whiskey zu produzieren. Allerdings gehören sie nicht zu den Erfindern dieses alkoholischen Getränkes.

Einwanderer aus Schottland und Irland brachten nämlich diese Brennkunst ins Land. Der amerikanische Whiskey wird von einigen Whiskey-Trinkern sogar als zweitbester Whiskey der Welt bewertet. Bei den vier Arten Bourbon, Rye Whiskey, Tennesse Whiskey und Corn Whiskey gibt es vor allem Unterschiede bei der Herstellung. Die bekanntesten Whiskey-Marken wiederum, die aus Amerika kommen, sind Jim Beam, Van Winkle und Jack Daniels. >>

Auch aus Kanada stammen populäre Whiskey-Marken. Dazu zählen Black Velvet, Canadian Club, Crown Royal und Pendleton 10 Years. Aber egal, ob der Whiskey aus Schottland, Irland oder Amerika stammt, er sollte immer handwarm getrunken werden.

Kenner verzichten auf Eis

Echte Kenner lassen sich keine Eiswürfel in den Whiskey füllen, da sie wissen, dass abgekühlter Whiskey seinen Geschmack nicht entfalten kann.

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