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Hochseeyachten - Katamarane

Hochseeyachten: Katamarane

16.05.2012, 15:50 Uhr | me (CF)

Katamarane gehören zu den Booten, die als Hochseeyachten ganz besonders beliebt sind. Sogar zahlreiche Weltumsegler haben sie für ihre Langzeittörns benutzt. Die schnellen Gleiter werden in unterschiedlichsten Ausführungen angeboten. Sehen Sie die verschiedenen Modelle in unserer Foto-Show.

Bei einem Katamaran handelt es sich um ein Boot, ein Schiff oder auch eine Hochseeyacht mit zwei Rümpfen, die fest miteinander verbunden sind. Dadurch liegt das Boot sehr breit auf dem Wasser auf, was für eine besonders gute Stabilität und Hochseefestigkeit sorgt. Da das Schiff keinen Kiel besitzt, ist es darüber hinaus ausgesprochen schnell und leicht, weil der Kiel in der Regel für einen großen Teil des Gewichts eines Bootes verantwortlich ist. Es gleitet gewissermaßen über das Wasser.

Ohne Kiel über das Wasser gleiten

Das Fehlen eines Kiels ist allerdings auch mit gewissen Nachteilen verbunden. Beim Navigieren, besonders in engen Yachthäfen, kann das Boot kentern und sich im Unterschied zu Hochseeyachten mit Kiel, die selbst aus starker Schräglage wieder nach oben kommen, nicht von allein wieder aufrichten.

Hochseeyachten - Katamarane. Katamarane sind besonders leicht und schnell. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Katamarane sind besonders leicht und schnell. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das Wort „Katamaran“ leitet sich übrigens aus der tamilischen Sprache ab. Die Wörter „kattu“ (Bündel) und „maram“ (Baum“) ergeben zusammen die Bedeutung „zusammengebundene Baumstämme“.

Auf diese Weise ist die Urform der Katamarane entstanden. Es ist eine sehr alte Bootsbauweise. Angeblich sollen schon die alten Römer im Punischen Krieg einen Katamaran als Wunderwaffe beim Feldzug gegen Syrakus eingesetzt haben. Anschließend geriet diese Bootsform allerdings lange in Vergessenheit. Erst im 18. Jahrhundert wurden wieder größere Katamarane gebaut – zunächst in Großbritannien, wo sie als Hafenfähren und Schaufelraddampfer genutzt wurden.

Seit Jahrhunderten eine Wunderwaffe

Das Schaufelrad in der Mitte zwischen den beiden Bootsrümpfen betrieb man damals noch mit Muskelkraft und später dann mit einer Dampfmaschine. Ab dem 19. Jahrhundert nahm die Produktion von Katamaranen in Europa und Amerika zu. Als Urvater des modernen Katamarans gilt der französische Südseeforscher Eric de Bisschop, der den Einsatz von Doppelkanus bei polynesischen Einwohnern beobachtet hatte. Mit seinem selbstgebauten Katamaran „Kaimiloa“ überquerte er drei Ozeane. Heute gibt es Katamarane in drei verschiedenen Formen.

Als Hochseeyacht werden gerne Segelkatamarane genutzt. Zur Unterstützung verfügen diese meist über einen zusätzlichen Motor. Größere, ausschließlich per Motor angetriebene Katamarane werden vor allem als Fähren oder Arbeitsschiffe eingesetzt. Kleinere Motorkatamarane werden wie die Segelvarianten gerne von Hobbyseefahrern genutzt. Eine Sonderform davon stellen solarbetriebene Modelle dar. Ruderkatamarane wiederum werden heute vorwiegend als Sportgeräte verwendet.

Urlaub und Entspannung auf dem Katamaran

Wenn Sie nicht über eine eigene Hochseeyacht verfügen, müssen Sie trotzdem nicht auf den Urlaub auf einem Katamaran verzichten. Verschiedene Portale im Internet bieten sowohl Segel- als auch Motorkatamarane zum Mieten an, die als Hochseeyachten geeignet sind. Von Tagesausflügen über Wochenendtrips bis zu mehrwöchigen Törns ist hier alles möglich. Der Preis richtet sich nach der Dauer und der Ausstattung des Schiffs. Wenn Kojen vorhanden sind, befinden sich diese in der Regel in den beiden Rümpfen des Bootes. Außerdem stehen auf gut ausgestatteten Modellen auch ein Aufenthaltsraum und eine Küche zur Verfügung. Nachts ermöglicht diese Aufteilung eine räumliche Trennung. Praktisch, wenn Sie mit Kindern oder Freunden in See stechen möchten. Die Hochseeyachten verfügen über die notwendige Ausstattung, um einige Tage oder je nach Modell auch länger autark an Bord leben zu können, ohne einen Hafen ansteuern zu müssen. Die meisten Hochseeyachten werden aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt. Es gibt aber auch Modelle aus Holz oder Aluminium. Sehen Sie die besten Modelle in unserer Foto-Show.

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