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Segelflugzeuge - Wissenswertes

Segelflugzeuge: Wissenswertes

10.11.2011, 10:30 Uhr | kf (CF)

Waren Sie schon immer abenteuerlustig und sind ständig auf der Suche nach neuen, aufregenden Erlebnissen? Dann sollten Sie den Flug in einem Segelflugzeug buchen, bei dem Sie je nach Fliegermodell, bis zu eine Stunde durch die Luft gleiten.

Mit einem Segelflugzeug gleiten Piloten leicht und motorlos über den Himmel. Dabei könnte man leicht annehmen, dass diese Flieger dafür auch ein besonders niedriges Gewicht aufweisen müssen. Das ist allerdings nicht ganz richtig, denn ein zu geringes Gewicht kann sich sogar hinderlich auf die Flugtauglichkeit der kleinen Flugzeuge auswirken, da sich dadurch auch die Fluggeschwindigkeit beim Gleiten verringert. Viele Segelflugzeuge, die eine hohe Reisegeschwindigkeit erreichen sollen, sind sogar mit zusätzlichen Wassertanks ausgestattet, damit ihre Masse vergrößert werden kann. Für die Landung müssen diese Tanks aber in der Regel geleert werden. Übrigens ist Segelflugzeug nicht gleich Segelflugzeug, denn man unterscheidet sie zunächst einsitzige und zweisitzige Modelle. Zudem werden sie in reine Gleitflieger und Motorsegelflieger eingeteilt. Segelflugzeuge, die nur zum Gleiten bestimmt sind, können im Gegensatz zu den Motorseglern nicht von alleine starten, sondern müssen mithilfe von anderen Motorflugzeugen oder durch einen Windenaufzug in die Luft gebracht werden. Daher sind Piloten eines Gleitfliegermodells auch immer auf fremde Hilfe angewiesen, wenn Sie sich auf den Weg gen Himmel machen wollen.

Wer also gerne die Ausbildung zum Segelflieger absolvieren möchte, der sollte sich am besten einen Verein suchen, in dem er stets hilfreiche Unterstützung findet. Motorsegelflugzeuge haben es einfacher, denn sie können wie herkömmliche Flugzeuge aus eigener Kraft von einer Startbahn abheben. Ist der Pilot auf einer bestimmten Höhe angekommen, dann stellt er den Motor einfach ab und segelt dann mithilfe der Thermik und des Aufwindes durch die Luft. Möchten Sie einmal das Gefühl eines beinah schwerelosen Gleitflugs erleben, dann müssen Sie nicht unbedingt einen Flugschein dafür erwerben. Nutzen Sie einfach die Chance durch einen gebuchten Flug. Motorsegelflieger bieten sich dabei besonders an, weil sie durch den Motor eine unzureichende Thermik und fehlenden Aufwind ausgleichen können und eine Flugzeit von bis zu einer Stunde garantieren, während das Erlebnis in einem Gleit-Modell je nach Bedingungen bereits nach einigen Minuten zu Ende sein kann. Einen 30-minütigen Flug im Motorsegler können sie bereits ab einem Preis von 80 bis 90 Euro buchen, für 60 Minuten bezahlen sie etwa 160 Euro. Sind Sie auf etwas mehr Action aus und haben einen starken Magen, dann sollten Sie an einem Segelkunstflug teilnehmen, bei dem ein erfahrener Pilot Ihnen waghalsige Akrobatik am Himmel bietet.

Die ersten Segelfliegermodelle

Die Geschichte des Segelfliegens begann übrigens mit einer Entdeckung des deutschen Luftfahrtpioniers Karl Wilhelm Otto Lilienthal, der als erster Mensch erfolgreich Gleitflüge absolvierte. Er konstruierte mehrere Modelle von Flugapparaten und brachte im Jahr 1894 eines seiner Gleitflugzeuge bis hin zu einer seriellen Produktion. Mit der Erfindung von Motoren verloren Segelflugzeuge an Bedeutung, heute wird die Kunst des Segelfliegens aber durch deutschland- und weltweit verbreitete Vereine und Wettbewerbe am Leben gehalten. Schon ab einem Alter von 14 Jahren dürfen junge Nachwuchssegler mit der Ausbildung zum Segelflieger beginnen, den Flugschein erhalten Sie allerdings erst, wenn sie das 16. Lebensjahr vollendet haben. Piloten, die an Segelflugwettbewerben teilnehmen, müssen zum Beispiel Ihre Schnelligkeit beim Zurücklegen einer bestimmten Strecke mit mehreren Wendepunkten beweisen. Bei Kunstflugwettbewerben wiederum geht es darum, möglichst schwierige Kunststücke mit dem Segelflugzeug durchzuführen und dabei Punkte zu sammeln. Der Pilot muss sich dabei auch auf seine Vereinskollegen verlassen können, die ihm in die Luft helfen.

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