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Was kostet ein Privatjet?


Was kostet ein Privatjet?

sc (CF)

15.11.2011Lesedauer: 3 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Bei Luxus fragt man nicht nach dem Preis. Wir wollen es aber trotzdem wissen: Was kostet ein Privatjet? Schließlich ist ein eigenes Flugzeug für den Mann von Welt eine feine Sache, um zu Geschäftsterminen oder in den Urlaub zu fliegen.

Ein Privatjet gilt in Deutschland in sehr vielen Kreisen noch als dekadent und reine Verschwendung. Betrachtet man einmal die wirtschaftliche Seite der Jets, die sich in Unternehmen befinden, erhält der Begriff „Luxus“ eine ganz neue Bedeutung. Luxus ist hier nämlich nicht die Nutzung des Privatjets, sondern eher die daraus resultierenden Ersparnisse. Top-Manager und hochkarätige, weltweit fungierende Unternehmer wissen um den Vorteil der eigenen Flieger. Stundenlanges Warten am Flughafen, oder lästiges Staustehen in der eigenen Limousine, gehört damit der Vergangenheit an. Die Frage, ob sich das rechnet, sollte dabei jeder für sich entscheiden. Ein Privatjet kostet zwischen 2,9 Millionen US-Dollar und über 60 Millionen US-Dollar. Bei diesen Summen kann es für einige Unternehmen schon existenziell sein, ob sie sich für oder gegen einen Kauf entscheiden. Ist der Kaufpreis für ein eigenes Flugzeug zu hoch, können noch andere Möglichkeiten infrage kommen, um doch noch in den Genuss des entspannten Fliegens zu kommen. Sehr häufig werden deshalb auch gerne Privatjets von mehreren Unternehmen gemeinsam gekauft. Der Jet kostet somit weniger und kann also doch zu einer rentablen Sache werden. Natürlich müssen Sie sich dann ganz genau mit den anderen Eigentümern absprechen, um das Flugzeug auch dann nutzen zu können, wenn Sie es gerade benötigen.

Eine weitere Variante wäre das Chartern. Sie können das Flugzeug bei einem Charterunternehmen mieten und müssen sich hierbei um nichts kümmern. Der Jet wird zur gewünschten Zeit bereitstehen, und Sie können sofort von A nach B reisen. Die Preise sind hier der Größe, dem Alter, dem Kerosinverbrauch und noch einigen weiteren Faktoren angepasst. Diese Nutzung kostet für die gängigsten Modelle in der Stunde etwa zwischen 1.800 Euro und über 10.000 Euro. Hier sind allerdings noch keine Sonderwünsche enthalten. Haben Sie also Geschäftspartner, die Sie besonders beeindrucken möchten oder ein anderes Anliegen, kostet dies Extra. Allerdings würden diese Kosten auch bei einem eigenen Privatjet entstehen. Hier kommen auch noch Kosten für Wartung und Reparaturen hinzu. Für „Vielflieger“ ist es empfehlenswert die Mietkosten mit den Kauf- und Unterhaltskosten zu vergleichen und hier vielleicht doch noch umzuschwenken. Noch dazu können in so einem Fall auch die Bedingungen beim Chartern eine Rolle spielen. Nicht jeder Privatjet steht für jeden Flug zur Verfügung. So werden meist größere und schwerere Maschinen nur für längere Flüge eingesetzt, und die kleineren Modelle sind für kürzere Flüge gedacht.

Der Privatjet als Hobby

Ein Unternehmen muss immer wirtschaftlich denken und kann keine Bauchentscheidungen treffen, wenn es sich langfristig auf dem Markt behaupten möchte. Bei Privatpersonen ist dies hingegen anders. Bei luxuriösen Jets, die sich in privater Hand befinden und zum reinen Vergnügen eingesetzt werden, ist meist nicht der Preis das wichtigste Kriterium für die Kaufentscheidung. Sicherlich gibt es auch hier Grenzen für diesen Luxus, aber der Preis ist dennoch eher nebensächlich. Denn für das liebste Hobby ist das Beste eben gerade gut genug, und „Was gefällt wird gekauft!“ ist ein beliebtes Motto der Reichen und Schönen dieser Welt, die Luxus einfach leben und genießen. Über den Preis wird gegenüber anderen dann meist auch gar nicht erst gesprochen. Wozu auch? Der Privatjet mitsamt seiner exquisiten Ausstattung spricht sowieso für sich selbst. Sollten Sie also eine Einladung zu einem Flug mit einem Privatjet erhalten, dann scheuen Sie sich nicht, diese anzunehmen, und genießen Sie den Flug, ohne sich über den Preis des Flugzeugs zu viele Gedanken zu machen.

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