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Segelschein machen - So geht's

Segelschein machen: So geht's

22.12.2011, 13:05 Uhr | tj (CF)

Frei wie das Meer sein – auf einer Segelyacht kommen Sie diesem Traum schon sehr nahe. Doch wer Kapitän auf einem Segelboot sein möchte, benötigt dafür einen Segelschein. Mithilfe dieser Tipps könnten Sie schon bald in See stechen.

Kaum anderswo lässt sich das Gefühl von Freiheit so intensiv erleben wie auf dem Meer. Beim Segeln sind Sie den Gewalten der Natur ausgesetzt, denen Sie mir einer Mischung aus Muskelkraft und kühner Planung trotzen können – oder aber die Natur ist Ihnen gewogen und beschert Ihnen sportliche Herausforderungen auf einer Jolle oder erholsames Cruisen auf einer edlen Yacht. Sobald Sie den salzigen Duft des Meeres fernab der Küste einmal gerochen haben, ist der Ehrgeiz in Ihnen geweckt: Sie wollen Ihr eigener Kapitän sein. Einfach lossegeln und auf große Fahrt gehen können Sie jedoch nicht. Wie im Straßenverkehr benötigen Sie auch auf dem Wasser einen Führerschein. Die Anzahl an verschiedenen Scheinen ist groß und für den Laien nicht auf Anhieb zu durchschauen. Bevor Sie sich auf den Weg zur Segelschule machen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, in welchen Gewässern Sie in Zukunft Skipper eines Segelboots sein wollen und ob das Boot Ihrer Wahl motorisiert ist oder nicht. Denn hiervon hängt ab, wie sich Ihre Segelausbildung gestaltet. Grundsätzlich wird zwischen "See" und "Binnengewässer" unterschieden. Für beide Bereiche benötigen Sie für motorisierte Boote einen eigenen Führerschein. Ein paar Tipps helfen Ihnen bei der Entscheidung.

Sie können den sogenannten "Sportbootführerschein See" beziehungsweise "Binnen" erwerben. Sie sind obligatorisch und erlauben Ihnen, auf dem jeweiligen Gewässer zu segeln. Entscheiden Sie sich für den Sportbootführerschein See, haben Sie das Segeln aber trotzdem noch nicht gelernt, denn es handelt sich um einen reinen Motorbootführerschein ohne Segelprüfung. Er ist nötig, weil Segelyachten in der Regel mit einem Hilfsmotor mit mehr als 5 PS ausgestattet sind. Paradoxerweise verlangt der deutsche Gesetzgeber für das Führen eines Segelbootes auf der offenen See keinen Segelschein. Trotzdem ist es ein ratsamer Tipp, den freiwilligen Segelschein abzulegen. Er nennt sich Sportküstenschiffer-Schein, kurz: SKS-Schein. Diesen verlangen nämlich Versicherungen, falls diese für einen entstandenen Schaden aufkommen müssen. Auch wenn Sie eine Segelyacht chartern wollen, wird dieser eigentlich freiwillige Segelschein verlangt – ganz gleich, ob Sie über die heimische Ostsee oder das Mittelmeer schippern wollen. Beim Sportbootführerschein Binnen lernen das Segeln hingegen von den Grundlagen an. Allerdings dürfen Sie damit nur auf Binnengewässern segeln – den Traum vom weiten Meer erfüllen Sie sich damit noch nicht.

Segeln als Passion: Teuer, aber jeden Cent wert

Wenn Sie weiter hinaus wollen, sollten Sie deshalb zunächst den Sportbootführerschein See und den freiwilligen Segelschein absolvieren. Für einen Sportbootführerschein See müssen Sie mit Kosten um 200 Euro rechnen. Die Binnen-Version schlägt mit bis zu 600 Euro zu buche. Der gleiche Betrag wird für einen SKS-Schein fällig. Als Tipp sei Ihnen geraten: Sollten Sie doch einmal auf der Hamburger Alster oder dem Bodensee die Segel setzen wollen, müssen Sie bloß die theoretische Prüfung des Sportbootführerscheins Binnen bestehen: Die praktische Segelprüfung gilt mit dem SKS-Schein als abgegolten. Im Theorieunterricht lernen Sie das Navigieren, wie man verschiedene Segelmannöver durchführt und üben sich im Binden von Seemansknoten. Auch Tipps und Verhaltensregeln für Notfallsituationen gehören zum Programm – so sind Sie bestens auf den ersten eigenen Segeltörn vorbereitet. Eine eigene Yacht mit Preisen um 100.000 Euro aufwärts benötigen Sie hierfür nicht. Ein Tipp: Bereits für rund 100 Euro pro Tag können Sie eine chartern und mit Familie und Freunden Ihren Traum von der Freiheit auf See träumen.

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