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Sportboot fahren - Tipps zu Lizenzen

Sportboot fahren: Tipps zu Lizenzen

28.12.2011, 19:41 Uhr | ce (CF)

Was gibt es Schöneres, als im Sommer mit einem schnittigen Flitzer über die Wellen zu reiten? Eigentlich nichts. Um Sportboot fahren zu dürfen, brauchen Sie allerdings die richtige Lizenz für ihr bevorzugtes Wassergefährt.

Ob Sie selbst ein motorbetriebenes Wasserfahrzeug durch eine blaue Lagune oder über einen strahlend blauen Badesee lenken dürfen, hängt zunächst damit zusammen, über welche Leistung Ihr Gefährt verfügt. Boote, die eine Motorleistung von mehr als 5 PS aufweisen, dürfen nämlich nur mit einem offiziellen Führerschein gefahren werden. Um diesen Sportbootführerschein zu bekommen, ist es also nötig, dass Sie sich gründlich in einer Sportbootschule ausbilden lassen. Dabei stehen Ihnen vielfältige Möglichkeiten zur Auswahl, denn in ganz Deutschland finden Sie Einrichtungen, in denen Sie Unterricht erhalten, und auch die notwendige Fachliteratur, mit der Sie neben den praktischen Aspekten die theoretischen Grundlagen lernen, um schließlich ein Sportboot fahren zu dürfen, ist in großer Zahl von verschiedenen Verlagen vorhanden. Bevor Sie einen Unterrichtskurs belegen, können Sie sich zwischen zwei verschiedenen Lizenzen entscheiden, die es zu erlangen gilt. Sind Sie eher im Inland unterwegs, dann bietet sich der "Sportführerschein Binnen" an, mit dem Sie, wie die Bezeichnung schon sagt, über deutsche Binnengewässer schippern dürfen. Zieht es Sie aufs Meer hinaus, benötigen Sie den "Sportbootführerschein See", denn mit diesem dürfen Sie auch verschiedene Küstengewässer innerhalb einer bestimmten Zone befahren.

Die Angebote und Kurse von Sportbootschulen sind auf die verschiedenen Bedürfnisse angehender Sportbootfahrer ausgerichtet. Sie können also ganz nach Ihren eigenen Vorstellungen den zeitlichen Rahmen für Ihre Schulung festlegen. Möglich sind hier zum Beispiel Termine, die regelmäßig einmal in der Woche stattfinden, oder auch Kompaktkurse, die ein bis zwei Wochen dauern und so in die Urlaubszeit integriert werden können. Sind Sie auf der Suche nach einer passenden Ausbildungsstätte, dann finden Sie deren Vertreter zum Beispiel auf Wassersportmessen, wo Sie gleich ein passendes Angebot auswählen können. Aber auch beim Verband Deutscher Sportbootschulen e.V. ist es möglich, einen Blick auf das Verzeichnis unterschiedlicher Einrichtungen zu werfen, um die passende zu finden. Haben Sie sich für eine Schule entschieden, wird Ihnen dort in der Regel auch bei der Erledigung aller notwendigen Formalitäten zu Anmeldung bei den jeweiligen Prüfungen geholfen. Bevor Sie nun das erste Mal mit einem Sportboot fahren dürfen, geht es ans Pauken der Theoriekenntnisse. Hier erfahren Sie unter anderem, an welche Verkehrsregeln Sie sich auf dem Wasser zu halten haben.

Sportboot fahren: Pfrüfungen und Kosten

Aber auch in Hinsicht auf die Sicherheit an Bord, rechtliche Belange und natürlich die Kenntnisse zur professionellen Navigation werden Sie hier intensiv geschult. Wie bei einem Pkw-Führerschein erhalten Sie auch in der Sportboot-Theorie nur dann Ihre Lizenz, wenn Sie zur Prüfung erfolgreich einen schriftlichen Fragebogen ausfüllen. Aber auch eine praktische Fahrprüfung wartet auf Sie, in der Sie verschiedene Manöver und die allgemeine Handhabung des Bootes demonstrieren müssen, um schließlich Ihre Lizenz zu erhalten. Streben Sie sowohl die Lizenz für Binnengewässer als auch für die See an, dann kann Sie die Ausbildung für beides insgesamt um etwa 400 bis 450 Euro kosten, für eine einzelne Lizenz hingegen etwa 200 bis 250 Euro. Die Preise hängen allerdings auch von der jeweiligen Schule ab, Sie sollten sich also im Voraus gut über die verschiedenen Angebote erkundigen. Mit dem Führerschein in der Tasche dürfen Sie endlich Ihr Sportboot fahren. Bedenken Sie dabei jedoch, dass für die Anschaffung oder das Mieten eines Bootes, weitere Kosten auf Sie kommen.

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