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Sicherheit auf dem Sportboot - Tipps

Sicherheit auf dem Sportboot: Tipps

28.12.2011, 19:41 Uhr | je (CF)

Wer einen Boots-Führerschein für Binnen- oder Küstengewässer hat, dem steht ein erlebnisreicher Urlaub bevor. Das Vergnügen auf den Wellen wird allerdings erst dann perfekt, wenn Sie auch auf die nötige Sicherheit auf dem Sportboot achten.

Eine grundlegende Vorschrift sollte jeder Gelegenheits-Kapitän befolgen: Ein Boot darf nur dann ablegen, wenn es einen geeigneten Führer hat, der sich gründlich mit der Steuerung und den Verkehrsregeln auf den jeweiligen Gewässern auskennt.
Für ein Motorboot mit einer Leistung von über 5 PS muss eine Sportbootlizenz vorliegen, aber auch bei langsameren Fahrzeugen sollte derjenige das Ruder steuern, der gewissenhaft die Verantwortung über die Sicherheit an Bord übernehmen kann. Bevor Sie in See stechen, sollten Sie außerdem überprüfen, ob alle technischen Einrichtungen richtig funktionieren. Bei Fahrten in Küstengewässern sollten Sie zum Beispiel an Notsignalmittel denken. Dann geht es an die Ausrüstung der Passagiere. Um während der Fahrt die Sicherheit auf dem Sportboot zu gewährleisten, sollte jede Person an Bord eine Rettungsweste tragen. Tipp: Nehmen Sie nicht zu viele Personen und Materialien mit an Bord, denn wenn Sie das Fahrzeug überladen, herrscht Lebensgefahr für Ihre Passagiere. >>

Damit Sie in Gefahrensituationen sofort zurück in Richtung Land fahren können, sollten Sie außerdem natürlich darauf achten, dass Sie ausreichend Treibstoff an Bord haben.

Schon bevor Sie ablegen, ist es wichtig, sich über die Bestimmungen des Gewässers zu informieren, auf dem Ihr kleiner Ausflug stattfindet, und auch die Abfrage des Wetterberichts ist vor der Fahrt unbedingt nötig. Sind Sie auf See- oder Küstengewässern unterwegs, dann befahren Sie diese nur mit Booten, die für die Bedingungen in diesem Fahrtbereich geeignet sind, denn Fahrzeuge, die zu klein sind oder keine ausreichende Motorleistung aufweisen, können leicht durch Wind oder Strömungen abgetrieben werden. Tipp: Informieren Sie für den Notfall Bekannte oder Angehörige, bevor Sie sich auf den Weg aufs Wasser machen. Für die Sicherheit auf dem Sportboot ist es außerdem absolut notwendig, dass Sie als Steuermann auf den Konsum von Alkohol verzichten, denn ansonsten gehen Sie nicht nur ein hohes Risiko ein und bringen sich und Ihre Fahrgäste in Gefahr, sondern machen sich auch strafbar. Wie bei dem Führen eines Pkws ist es auch auf einem Sportboot wichtig, alle erforderlichen Papiere bei sich zu tragen. Um auf Nummer sicher zu gehen, bietet sich außerdem eine Haftpflichtversicherung für Sportboote an. Diese bezieht sich auf Vermögens-, Sach-, aber auch Personenschäden, die vom Führer des Bootes verursacht werden.

Rücksicht auf Passagiere und andere Wassersportler

Wer Risiken bei der Fahrt eingeht, der bringt nicht nur Familie und Freunde an Bord in Gefahr, sondern auch andere Menschen. Daher sollten Sie unbedingt den Tipp beachten, die Fahrt in der Nähe von Badebuchten ganz zu vermeiden oder besonders langsam und vorsichtig zu fahren. Bleiben Sie anderen Wassersportlern gegenüber immer fair und nehmen Sie Rücksicht auf Kanu-, Ruderbootfahrer und Segler, um die eigene Sicherheit auf dem Sportboot, aber auch die der anderen Wasserfahrzeugführer zu gewährleisten. Zu den Beteiligten gehören auch Angler und Berufsfischer und andere Teilnehmer der Berufsschifffahrt, wie Passagierdampfer, Messfahrzeuge oder Bagger, die Sie nicht behindern dürfen. Und noch ein Tipp, um Ihren Fahrgästen die nötige Sicherheit auf dem Sportboot zu bieten: Bleiben Sie während der Fahrt verantwortungsbewusst und achten Sie darauf, dass sich Ihre Gäste nicht in Gefahr begeben, indem Sie zum Beispiel auf den Bordwänden Platz nehmen, denn leichtsinnige Handlungen sind auf hoher See lebensgefährlich. Halten Sie sich aber gewissenhaft an die wichtigen Tipps zur Sicherheit auf dem Sportboot, dann steht dem Vergnügen auf See nichts im Wege.

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