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Discounter-Brot: Industriell gebackenes Brot enthält meist zu viel Salz

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Verbraucher-Tipps  

Industriell gebackenes Brot enthält meist zu viel Salz

18.10.2012, 10:55 Uhr | AFP

Discounter-Brot: Industriell gebackenes Brot enthält meist zu viel Salz. Abgepacktes Brot enthält schon ohne Belag zu viel Salz. (Quelle: imago)

Abgepacktes Brot enthält schon ohne Belag zu viel Salz. (Quelle: imago)

Wer sich gesund ernähren möchte, sollte sparsam mit Salz umgehen. Denn zu viel davon ist schlecht für den Blutdruck und schadet dem Herz. Eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen von 274 Broten und Brötchen zeigt: Industriell gebackenes Brot enthält meist zu viel Salz.

Discounter-Brot in Maßen genießen

Wer am Tag drei bis vier Scheiben abgepackten Brotes aus dem Supermarkt oder vom Discounter verzehre, nehme damit bereits zwei Drittel der empfohlenen Tagesdosis an Salz zu sich - den Belag noch nicht mitgerechnet, erklärte Klaus Müller von der Verbraucherzentrale NRW.

So viel Salz ist gesund

Anerkannten Ernährungsempfehlungen zufolge solle der tägliche Salzkonsum fünf bis sechs Gramm nicht überschreiten. Verbraucher hätten jedoch oft Schwierigkeiten, den Salzgehalt eines industriell gebackenen Brotes selbst zu ermitteln, da der Würzanteil auf der Packung meist als Natriumwert angegeben werde. Ein Gramm Natrium entspreche 2,54 Gramm Salz, erläuterten die Verbraucherschützer. 100 Gramm Brot sollten dabei nicht mehr als 1,1 Gramm Salz oder 0,45 Gramm Natrium enthalten. Salzärmeres Brot fand sich bei der Untersuchung im Handel nur in jeder fünften Brottüte.

Zu viel Salz schadet dem Herz

Ein regelmäßiger Verzehr von industriell gefertigtem Brot und anderen verarbeiteten Lebensmitteln führe leicht zu einem übermäßigen Salzkonsum, warnte Müller. Dies sei jedoch "Gift für den Blutdruck und erhöht das Risiko gefährlicher Herz- und Kreislauferkrankungen". 2,5 Gramm weniger Salz am Tag senken die Gefahr einer Erkrankung um fast 25 Prozent, ohne dass dadurch Geschmack und Genuss nennenswert beeinträchtigt werden.  Die Verbraucherzentrale appellierte deshalb an die Brotbäcker, ihre Produkte weniger stark zu salzen. 

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