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Fast-Food: Verbraucherschützer kritisieren Internet-Werbung von Fast-Food-Ketten

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Fast-Food  

Verbraucherschützer kritisieren zwei bekannte Fast-Food-Ketten

18.12.2012, 13:22 Uhr | stw/dapd

Fast-Food: Verbraucherschützer kritisieren Internet-Werbung von Fast-Food-Ketten. Der Verbraucherschutz kritisiert unlautere Werbung von zwei bekannten Fast-Food-Ketten. (Quelle: dapd)

Der Verbraucherschutz kritisiert unlautere Werbung von zwei bekannten Fast-Food-Ketten. (Quelle: dapd)

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) kritisiert die Internet-Werbung der Fast-Food-Ketten McDonald's und Burger King. Diese verstoßen laut Verbraucherschützern mit ihrer Werbung gegen das Wettbewerbsrecht und führen Verbraucher mit ihren Angaben in die Irre. Beide betroffenen Unternehmen wurden abgemahnt.

Unvollständige Zutatenlisten

Nach Angaben der Verbraucherschützer verstoßen die Fast-Food-Ketten McDonald's und Burger King mit ihrer Werbung gegen das Wettbewerbsrecht. Speziell geht es um die Angaben in den Zutatenlisten des Cheeseburgers von Burger King und der Chicken Nuggets von McDonald's. Beide Ketten stellen im Internet nur unvollständige Zutatenlisten für die Verbraucher bereit, heißt es. "Der Verbraucher kann so nicht erkennen, welche Zusatzstoffe wirklich in den Produkten stecken", so der vzbv.

Besonders bemängelt wird, dass gerade die Zusätze, die in Soßen und Brötchen stecken, nicht ersichtlich sind. Beide Unternehmen wurden daraufhin abgemahnt, mit der Forderung, dies zukünftig zu ändern, damit Verbraucher nicht in die Irre geführt werden.

Werbung mit Selbstverständlichkeiten

Der zweite Punkt der Abmahnung kritisiert die Angaben zum verwendeten Fleisch. Laut den Unternehmen bestehen die Burger aus reinem Rindfleisch und enthalten keine Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker oder Bindemittel. Der vzbv wertet die Versprechen als "unlautere Werbung mit Selbstverständlichkeiten", weil diese Zusätze laut der Vorgaben des Lebensmittelbuchs überhaupt nicht zulässig seien. "Die Unternehmen verschaffen sich so einen Vorteil, in dem sie behaupten, dass ihre Produkte einen Vorteil gegenüber anderen, vergleichbaren Produkten hätten", erklärt Susanne Einsiedler, Referentin des vzbv. Die Aussagen mit denen beide Unternehmen werben, können demnach nicht akzeptiert werden.

Noch keine eindeutige Reaktion

"Wir hoffen, dass die Fast-Food-Ketten in Zukunft auf irreführende Werbung verzichten werden", so der vzbv. Bislang äußerten sich McDonald's und Burger King nur gegenüber dem Magazin "Wiso", das am Montag über den Fall berichtet hatte. McDonald's bekundete gegenüber "Wiso" sein Bedauern, falls es durch die Werbeaussagen "zu Missverständnissen oder Irritation aufseiten der Verbrauchergekommen sein sollte". Burger King hingegen habe lediglich bei einer Produktinformation einen Fehler eingeräumt und halte die Abmahnungen ansonsten für unbegründet.

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