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Bread & Butter – Big Time in Berlin

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Bread & Butter – Individuelle Zeiten

24.01.2013, 10:13 Uhr | Sabine Kelle, wanted.de

Bread & Butter – Big Time in Berlin. Kleine Pausen auf der Bread & Butter.  (Quelle: dapd)

Kleine Pausen auf der Bread & Butter. (Quelle: dapd)

Wenn es in Berlin wieder Fashion Week heißt, dann denkt man neben den großen Modenschauen vor allem an eine Veranstaltung: die Bread & Butter. Die einstmals kleine Kölner Messe hat sich zur wichtigsten europäischen Messe für Street- und Urbanwear gemausert und hat seine Aussteller ausgesiebt. Nur die Großen und Starken – „the bold and brave brands“ durften in dieser Saison ausstellen. Mitmachen war nicht nur bei den Jeans-Brands angesagt: Von der personalisierten Jeans bis zur klassischen Rasur gab es viel zu erleben. Schauen Sie selbst – in unserer Fotoshow.

In Berlin ist Fashionweek und Labels, die etwas auf sich halten, zeigen sich auf der Bread & Butter. Doch das war in diesem Winter für einige Brands gar nicht so leicht, denn es wurde ausgesiebt und damit die Messe verkleinert. Bei inzwischen mehr als sieben Modemessen in Berlin war es an der Zeit für einen Umschwung im Konzept.

Neustart für die Bread & Butter

In den Hallen ein altbekannter Anblick: bunte Messestände und jede Menge Menschen mit unzähligen Tragetaschen und Rollkoffern beladen. Zunächst scheint alles wie bisher und man wundert sich, wo die angekündigte Veränderung bleibt. Doch beim Gang durch die lange Halle kristallisiert sich eine besser sortierte Neuordnung heraus.

Sicher, altbekannte Größen, wie G-Star, Thommy Hilfiger und Maison Scotch fehlten natürlich nicht. Dass diese Labels, trotz vieler Jahre auf dem Buckel, noch immer hochinnovativ sind, steht außer Frage. Doch in dieser Saison wirkt die Auswahl tatsächlich knackiger und mehr auf den Punkt. Seit jeher besteht eine praktische Sortierung in verschiedene Bereiche:  Im sehr sportiven „Upper Street“ finden sich angesagte Streetwear Brands wie Dickies, Addict, WeSC und New Balance – hier geht es jung, bunt und laut zu.

Zwischen Sneakern, Hoodies und Basecaps tummeln sich trotzdem geschäftige Businessleute mit dem Gespür für Trends.  Im Bereich von „Urban Fashion“ wird es chic, trendy und elegant.

Ein starker Fokus liegt auf Mustern

Hochwertige Labels wie Humör, Gsus und OnePiece beweisen, dass Style und Qualität Hand in Hand gehen. Ein starker Fokus liegt auf Mustern und strukturierten Oberflächen. Elegante Cord-Sakkos werden zu bunten Hemden kombiniert.

Im sehr jeanslastigen „Urban Base“ präsentieren sich die großen Denim-Marken wie G-Star, Fashion-Labels wie Maison Scotch und Strellson sowie Outdoor-Brands wie North Sails und Napapiijri. Ein Besuch bei Thommy Hilfiger, der diesmal lediglich ein paar Models in das Getümmel stellte, gestattet einen perfekten Blick über das gesamte Areal. Wo die Mode, beziehungsweise die Klamotte, herkommt, scheint generell Thema auf der Bread & Butter zu sein. Dies wird vor allem bei den Jeansmarken deutlich. Denim Brand G-Star brachte schon in der letzten Saison Nähmaschinen und Co mit, um den aufwendigen Herstellungsprozess zu demonstrieren. Andere Labels machen es ihnen nun gleich und lassen die Besucher sogar selbst kreativ werden.

Vintage ist und bleibt Trend Bei G-Star werden Jeans zugeschnitten, genäht und genietet. Bei Pepe Jeans London werden sie mit Siebdruck verfeinert. An einem anderen Stand kann man selbst Hand anlegen und sein Modell mit Nieten und Steinen gestalten. Dabei wird auch der nächste aktuelle Trend deutlich: Personalisierung. Damit Mode nicht im Einheitsbrei versinkt, bieten immer mehr Brands ihren Kunden an, Produkte nach ihrem Geschmack und auf ihre Größe anzufertigen. Vintage ist und bleibt Trend. Hinzukommen Jeans mit praktischem Stretch-Anteil und Coatings, welche die Oberflächen mit Metallschimmer oder wasserabweisendem Wachs-Finish versehen. Trends am laufenden Band

Dass Outdoor auch chic sein kann, beweisen Labels wie  Blauer und Parajumpers. Mäntel und Parka kommen insgesamt schmaler und eleganter bei perfekter technischer Ausrüstung, die auch den extremsten Wetterbedingungen trotzt. Bei Woolrich gibt es superdünne Jacken aus Entendaunen, die sogar unter Sakkos getragen werden können. Neben klassischen Steppjacken spielen im kommenden Herbst/Winter Parkas und Bomberjacken eine wichtige Rolle. Materialmixe aus Wolle, Leder und Nylon bringen starke Kontraste.

Für den Gentleman wird es im Bereich von „Urban Superior“ mit eleganten Labels wie Windsor, Barbour und Joop erst richtig interessant. Ja, Sie haben richtig gehört, auch alteingesessene Luxuslabels finden sich auf der Bread & Butter. Luxus und Modernität schließen sich nun mal nicht aus. Denn auch wenn der heutige Banker oder Werbeprofi in seiner Freizeit noch immer aufs Skateboard steigt, so will er sich im Job elegant und trotzdem stylish kleiden.

Selbst wenn die Messestände in dieser Halle eher gediegen wirken, so vereint sie ein gemeinsamer Look: Heritage – oder das Motto „back to the roots“. Im Fokus stehen traditionelle Handwerkskunst und Qualität. An fast jedem Stand finden sich Dekoelemente wie alte Motorräder, Fahrräder, ja sogar Autos. Auf großen Übersehkoffern werden elegante Lederschuhe und Stiefel präsentiert, in alten Vintage-Holzregalen liegen edle Krawatten und Einstecktücher. An einem Stand warten zwei Herren mit Rasiermessern darauf willigen Gäste auf die klassische Art den Bart zu trimmen. Mit Rasierpinsel und -messer geht es Ihnen hier ans Gesichtshaar. Bei Barbour hat man alte Schnittmuster und Originalstoffe auf großen Ballen herausgekramt. Die klassische Barbourjacke hat sich zum echten Dauerbrenner entpuppt und wird immer wieder neu interpretiert. Insgesamt präsentiert sich die Herrenmode elegant und angezogen, Accessoires sind hierbei ein wichtiges Thema. Die Farben zeigen sich zwar bunt, doch winterlich gedeckt mit einigen kleinen Akzenten in Neon.

Fazit

Alt ist jetzt wieder neu. Handwerkskunst und Tradition stehen im Vordergrund und paaren sich mit innovativen Materialien. Der Look gibt sich eher klassisch, funktionelle Fasern sorgen für perfekten Schutz und Bequemlichkeit. So wird Bekleidung multifunktionell. Wo Mode immer schnelllebiger wird, muss Individualität punkten. Immer mehr Labels bieten Möglichkeiten zur Individualisierung an, was Kleidung zu persönlichen Lieblingsstücken macht.

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