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Verbraucher: Volle Kühltruhen besser meiden

Verbraucher-Tipps  

Kunden sollten volle Kühltruhen besser meiden

24.04.2013, 18:00 Uhr | dpa/tmn, stw

Verbraucher: Volle Kühltruhen besser meiden. Verbraucher: Verbraucher sollten bei Tiefkühlprodukten genauer hinsehen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Verbraucher sollten bei Tiefkühlprodukten genauer hinsehen, denn in falsch gekühlter Ware lauern Keime. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kühltruhen sind eine gute Erfindung, können aber auch zum Nachteil für den Verbraucher werden. Nämlich dann, wenn Produkte nicht richtig oder nicht kalt genug gelagert werden. Schnell entstehen Keime, die unserer Gesundheit schaden können. Worauf Sie beim Einkauf von Tiefkühlprodukten achten sollten.

Achten Sie auf zu volle Kühltruhen

Eis, aber auch andere Tiefkühlprodukte nehmen Verbraucher im Laden am besten nur aus Kühltruhen, die nicht bis oben hin gefüllt sind. Nur unterhalb der deutlich sichtbar markierten Füllgrenze ist garantiert, dass das Produkt kalt genug gelagert worden ist, berichtet der TÜV Süd in München. Wenn beispielsweise Eis zu warm wird, können sich in seinem Zutatenmix aus Sahne, Zucker, Fett oder Ei schnell gesundheitsschädliche Keime vermehren. Die Kühlkette sollte daher nicht unterbrochen werden.

Eis zum Schluss in den Einkaufskorb

Der TÜV empfiehlt zudem Eis immer erst kurz vor dem Gang zur Kasse in den Einkaufswagen zu legen und in einer Kühltasche nach Hause zu transportieren. Daheim muss es sofort ins Gefrierfach.

Eiskristalle weisen auf unterbrochene Kühlkette hin

Oftmals finden sich in Handel Eispackungen, auf denen sich kleine Eiskristalle abgelagert haben. Diese Eiskristalle können entstehen, wenn die Truhe nicht ganz sauber oder Feuchtigkeit in den Gefrierbereich gelangt ist. Das sagt aber nichts über den Zustand der Ware aus. Kritisch wird es, wenn Eiskristalle auf der Masse zu sehen sind. Dann war sie vermutlich zeitweise angetaut. Auf den Verzehr verzichten Verbraucher dann besser und versuchen die Ware umzutauschen.

Zapfhähne sind Keimherde

Auch bei Eisdielen sollten Verbraucher genauer hinsehen. Ist das Eis angetaut oder flüssig, lässt man besser die Finger davon. Oberflächen, Eisportionierer und Personal müssen sauber erscheinen. Steht der Portionierer in einem Wasserbehälter, ist trübes Wasser ein schlechtes Zeichen. Besonders keimanfällig sind dem TÜV zufolge Zapfhähne bei Softeis-Automaten. Wer hier Zweifel an der Sauberkeit hat, kauft dort lieber nichts.

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