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Was tun mit falschen Geschenken? So klappt der Umtausch

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Rückgabe  

Falsches Geschenk? Das sind Ihre Rechte beim Umtausch

27.12.2015, 11:50 Uhr | dpa

Was tun mit falschen Geschenken? So klappt der Umtausch. Der Kassenzettel ist im Falle eines Umtauschs hilfreich. (Quelle: dpa)

Den Kassenzettel noch zur Hand zu haben, ist im Falle eines Umtauschs hilfreich. (Quelle: dpa)

Jedes Jahr landen unter dem Weihnachtsbaum auch ungeliebte Geschenke. Über kratzige Socken oder defekte MP3-Spieler freut sich kaum jemand. Nach den Feiertagen beginnt daher oft der zweite Ansturm auf die Geschäfte. Doch ein Umtausch ist nicht immer möglich. 

Bei einwandfreier Ware gibt es keinen Anspruch auf Umtausch

Die grelle Krawatte zu Weihnachten kam nicht gut an. Genauso wenig wie der kitschige Wandteller. Das Problem: Die Beschenkten können die ungeliebten Präsente nicht ohne weiteres wieder in den Laden bringen. Denn bei einwandfreier Ware haben Kunden grundsätzlich keinen Anspruch auf Umtausch. "Wenn man im Laden etwas kauft, gilt die Regel: Vertrag ist Vertrag", sagt Edda Costello von der Verbraucherzentrale Hamburg. Dennoch kommen viele Händler ihren Kunden entgegen. 

Auf Konditionen und Umtauschregeln achten

Manche Händler gewähren zum Beispiel einen Umtausch individuell auf Nachfrage. Dann sollten sich die Käufer die ausgehandelten Konditionen unbedingt aufschreiben lassen. Oder aber an der Kasse hängt ein entsprechender Aushang mit den Umtauschregeln. Manchmal stehen die Konditionen für den Umtausch auch auf der Quittung - wie etwa die Rückgabefrist. 

Den Kassenzettel noch zur Hand zu haben, ist im Falle eines Umtauschs ohnehin hilfreich. Mit ihm kann man leichter beweisen, wann man die Ware gekauft hat. Hat man per Lastschrifteneinzug bezahlt, reicht der Kontoauszug.

In jedem Fall bestimmt der Händler die Konditionen der Rückgabe. Er entscheidet, innerhalb welchen Zeitraums er die einwandfreie Ware zurücknimmt und ob das Preisetikett noch dran sein muss. "Am besten erfragen Sie bereits beim Kauf, wie es mit einem Umtausch aus Kulanz aussieht", rät Kai Falk, Geschäftsführer des Handelsverbands Deutschland in Berlin. 

Online-Bestellungen binnen 14 Tagen zurückschicken

Wieder andere Umtauschregeln gelten für Geschenke, die im Internet oder per Katalog bestellt worden sind. "Im Online- und Versandhandel gilt grundsätzlich das Fernabsatzrecht mit einer Widerrufsfrist von 14 Tagen", erklärt Falk. Denn Bestellkunden sollen, wie Ladenkunden auch, die Möglichkeit haben, das Produkt in den Händen zu halten. Wenn es ihnen dann nicht gefällt, können sie es zurücksenden. 

Selbst für einen nach den eigenen Wünschen zusammengestellten Computer aus dem Internet gilt dieses Widerrufsrecht. Denn die Computerteile können wieder leicht voneinander getrennt werden, befand der Bundesgerichtshof (Az.: VIII ZR 295/01). Dagegen gilt das Widerrufsrecht nicht bei verderblicher Ware oder entsiegelten CDs. 

Ab 40 Euro zahlt der Händler die Rücksendung

Wenn das Widerrufsrecht in Anspruch genommen wird, trägt grundsätzlich der Händler die Kosten für die Rücksendung. Bei einem Warenwert von unter 40 Euro kann der Händler aber dem Kunden diese Kosten beispielsweise in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen übertragen.

Mangelhafte Ware innerhalb von zwei Jahren reklamieren

Ganz andere Regeln gelten bei mangelhafter Ware. Der Verbraucher kann defekte Ware innerhalb von zwei Jahren reklamieren. Der Käufer muss in den ersten sechs Monaten nach dem Kauf nicht beweisen, dass der Mangel von Anfang an bestanden hat. "Nach sechs Monaten aber muss der Kunde beweisen, dass der Mangel bereits beim Kauf vorgelegen hat", erklärt Falk. Der Verkäufer kann die mangelhafte Ware zunächst zweimal reparieren. Danach muss er sie tauschen oder das Geld zurückgeben. Am besten sollte eine Reklamation schriftlich erfolgen. 

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