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Martini Racing: Die Rückkehr der Design-Ikone

Martini Racing  

Die Rückkehr der Design-Ikone

28.05.2014, 12:39 Uhr | Jan Schmidt, wanted.de

Martini Racing: Die Rückkehr der Design-Ikone. Susie Wolff hat sich mit den Testfahrten für das Williams-Martini-Racing-Team ihren Formel-1-Traum erfüllt. (Quelle: Hersteller)

Susie Wolff hat sich mit den Testfahrten für das Williams-Martini-Racing-Team ihren Formel-1-Traum erfüllt. (Quelle: Hersteller)

Die Rennstrecke in den Straßen von Monaco ist längst abgebaut, der Formel-1-Zirkus weitergezogen. Was bleibt, ist die Rückkehr einer Design-Legende: Martini Racing hat sich erstmals seit 1978 wieder in der alten Heimat als Hauptsponsor in der Königsklasse des Motorsports gezeigt. wanted.de blickte am Mittelmeer hinter die Kulissen - und plauderte mit einer rasenden Traumfrau.

Kaum eine Marke versprüht einen stärkeren Retro-Charme als Martini Racing: Das markante Design ist eine kleine modische Zeitreise in die Jugend und lässt die Herzen der heutigen Silberrücken höher schlagen. Monza, Monaco, die 24 Stunden von Le Mans - hier an der Côte d‘Azur feierten die Martini-Renner legendäre Erfolge. Vor allem die Boliden von Lancia setzten in den 1980er und frühen 1990er Jahren die Messlatte im internationalen Rallye-Sport. Die Rallye Monte Carlo wurde so über viele Jahre hinweg von Autos mit den berühmten Martini-Streifen dominiert.

Nur JPS und Gulf haben ähnlich hohen Wiedererkennungswert

Allenfalls Marken wie das JPS-Logo von John Player Special auf den schwarz lackierten Rennwagen oder die orangefarbene Banderole auf türkisfarbenem Grund des Mineralölkonzerns Gulf wecken heute noch ähnliche Emotionen.

Das einprägsame Design aus einem Band in kräftigem Rot, eingerahmt von hell- und dunkelblauen Streifen wird schon längst mit Martini in Verbindung gebracht - selbst ohne Schriftzug. Entwickelt wurden die Grundzüge des Designs übrigens 1970 von Umberto Rossi di Montelera - einem Nachkommen des Firmenmitgründers Luigi Rossi. Heute können sich Fans mit Jacken, Kappen, Hosen, Polo-Hemden und allerlei anderen Accessoires wieder modisch in ihre Jugend zurückversetzen.

Rennstall mit Tradition

Seit dieser Saison ist die italienische Design-Ikone wieder in der Königsklasse des Motorsports vertreten - im März trat Martini Racing erstmals seit mehr als 30 Jahren Jahren wieder in der Formel 1 als Hauptsponsor in Melbourne auf. Als Hauptsponsor des Williams-Teams hört der traditionsreiche Rennstall nunmehr auf den Namen Williams Martini Racing.

Dank der blütenweißen Grundfarbe kommt das typische Martini-Design auf dem Auto besonders gut zur Geltung. Auch wenn der Williams FW36 nicht zu den schnellsten F1-Boliden zählt, so kann derzeit keiner der zehn anderen Konkurrenten stilistisch mithalten. Denn der FW36 ist mit Abstand der schönste und eleganteste Monoposto im Starterfeld der Formel 1.

Auf die Frage, warum sich Martini so sehr im Motorsport engagiert, antwortet Heide Cohu - verantwortlich für das Sponsoring bei Martini - kurz und knapp: "Uns geht es vor allem um den Glamour und die Gefahr, die vom Motorsport ausgeht". Natürlich soll sich dieser Coolness-Faktor auch auf den süßen Wermuth übertragen. Vor allem, da der Rennstall trotz des ganzen Vintage-Appeals keineswegs altbacken ist. Davon zeugt beispielsweise der Fakt, dass Williams Martini Racing derzeit als einziges Formel-1-Team eine Frau als Testfahrerin aufbietet und was für eine. Die Schottin Susie Wolff ist eine echte Traumfrau: unkompliziert, mutig, mit einer Menge Oktan im Blut. Selbst die Tatsache, dass sie ihren kräftigen Nacken - gestählt von heftigen Querbeschleunigungen - unter ihrer langen blonden Mähne versteckt nimmt nichts von ihrem natürlichen Sex-Appeal.

Susie Wolff: Leider schon vergeben

"Ich bin stolz auf meinen Mann", sagt sie im Gespräch mit wanted.de. Denn ihr Ehemann Toto Wolff ist seit 2013 kein Geringerer als der Nachfolger von Mercedes-GP-Motorsportchef Norbert Haug. Und wo passt ein Rennwagen mit diesem mondänen Design besser hin als in die internationale Hauptstadt des Glamours? Alle Jahre wieder gastiert der Formel-1-Zirkus an der französischen Riviera - genauer: im Fürstentum Monaco. Nirgendwo anders kann sich die High-Society besser inszenieren als hier. Und wenn ein Bier zwölf Euro kostet, kann Mann auch einiges erwarten.

Monaco: Wer wagt, gewinnt Beispielsweise die coolsten Diskotheken, etwa das Jimmy‘z und die langbeinigsten Modells finden sich auf der parallel stattfindenden Fashion-Show in der Amber-Lounge des Meridien-Hotels. Was Mann ansonsten in Monaco unbedingt einmal ausprobieren und besuchen sollte: Während des Grand-Prix sind nahezu alle Hafenplätze mit den größten und teuersten Yachten belegt – hier finden auch die ausgelassensten Partys statt. Wer es darauf anlegt, kann sich schon einmal "dazumogeln" – hier hilft natürlich eine besonders attraktive weibliche Begleitung und schon befindet Mann sich in einer Partygesellschaft, die nur so überquillt vor bekannten Gesichtern. Nirgendwo sonst kommt man russischen Oligarchen, Rennsport-Legenden oder den aktuellen Fahrern näher. Da zeitgleich zum Grand-Prix-Wochenende auch die Filmfestspiele in Cannes stattfinden, ist die Wahrscheinlichkeit die ein oder andere Hollywood-Größe an der Rennstrecke zu entdecken ausgesprochen groß. Doch auch den Fürstenpalast hoch über dem Hafenbecken sollte Mann gesehen haben. Mieser Sound bei der Formel 1

Das reine Rennergebnis wird angesichts dieser sexy Zugaben zur Nebensache. Überhaupt ist die Formel Eins nicht mehr der absolut beste Spielplatz für stahlharte Männer. Denn den Formel-1-Boliden fehlt aufgrund der aktuell verwendeten Turbo-Triebwerke das ultimative Sounderlebnis. Nach der Zwangsbeschneidung von acht auf nur noch sechs Zylinder und der Reduktion des Hubraums auf Kleinwagen-verdächtige 1,6 Liter, ist den Formel-1-Flitzern kaum noch ein Gänsehaut erzeugender Ton zu entlocken. Da freuen sich echte Motorsound-Fans, dass die GP2-Renner aus dem F1-Rahmenprogramm noch von 4,0 Liter großen V8-Triebwerken befeuert werden.

Dafür brüllt der maritime Martini-Racer umso lauter: Martini stellte in Monaco auch ein neues Powerboot vor. Damit ist es Martini Racing gelungen, auch abseits der Strecke zu punkten. Denn die mittlerweile mehr als 150 Jahre alte Destillerie engagiert sich seit den frühen 1970er Jahren nicht nur im Autorennsport, sondern auch auf dem Wasser. Zwei V10-Aggregate im Heck des Vector V40R machen jedenfalls mehr Radau als das gesamte F1-Starterfeld. Doch das ist wieder ein anderes wichtiges Männerspielzeug, das wir uns in einem eigenen Artikel genauer anschauen. Impressionen zur Formel Eins, Martini und Monaco finden Sie schon jetzt in unserer Fotoshow.

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