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Cooler couchen - edle Möbel

Cooler couchen - edle Möbel

23.01.2015, 16:14 Uhr | Sabine Kelle - wanted.de

Cooler couchen - edle Möbel. Schön aufrecht wie Lord Chesterfield thronen Sie auf dem edlen Sessel von Fleming & Howland (Preis um 1755 Euro) (Quelle: Hersteller)

Schön aufrecht wie Lord Chesterfield thronen Sie auf dem edlen Sessel von Fleming & Howland (Preis um 1755 Euro) (Quelle: Hersteller)

Edles Heim, Glück allein - nur welche edlen Möbel gehören in einen geschmackvollen Männerhaushalt? wanted.de hat sich bei Designern umgehört und stellt Ihnen die stilvollsten Klassiker und die Schöpfer hinter den Kult-Möbeln vor.

Klare Linien, dezente Farben, feinste Hölzer und edles Leder - das zeichnet die aktuellen Designs in der Möbelwelt aus. Dabei gelten diese Kriterien nicht nur für zeitgenössische Möbel, sie sind seit Jahrzehnten in. Wir schauen auf die Historie der bekanntesten Möbeldesigner wie Charles und Ray Eames, auf die Chesterfield-Tradition sowie auf das legendäre Bauhaus. Diese drei Stilrichtungen bei Möbeln sind unsere Favoriten. Denn nicht nur bei Whisky, in der Braukunst und in Stilfragen ist die Rückbesinnung auf unvergänglilche Werte angesagt.

Eames - auf ewig cool

Das Designerpaar Charles und Ray Eames arbeitete in den frühen vierziger Jahren an ersten Entwürfen. 1946 zeigten sie eine Ausstellung mit verformtem Schichtholz im Museum of Modern Art in New York. Erste Möbelstücke entwarfen sie in Zusammenarbeit mit der Firma Herman Miller in Zeeland, Michigan. Im Jahr 1949 bauten sie ihr legendäres "Eames House" - ihr späteres Wohnhaus. Ein gradliniger Bau, der aus einer

Stahlkonstruktion und großen Glasfenstern besteht. Noch heute gelten die Entwürfe von Eames als top-aktuell. Ein Legendäres Möbel ist der Lounge Chair. In keinem Männerhaushalt darf der Lounge-Sessel von Eames fehlen, der heute von Vitra gebaut wird (ab 7580 Euro). Er ist ein wahrer Designklassiker aus dem 20. Jahrhundert. Das Bezugsmaterial ist hochwertiges Leder und die Sitzschalen sind aus Nuss- oder Kirschbaumholz gefertigt. Nichts an Modernität eingebüßt haben auch die von Eames entworfenen Aluminium-Stühle.

Das Kontrast-Programm dazu bieten Chesterfield-Sitzmöbel. Sie werden in England nach wie vor von Hand gefertigt. Dabei wird das Leder charakteristisch als Rautenmuster in Falten geknüpft und dann mit Knöpfen befestigt. Die feinsten Möbel sind mit Pferdehaar gepolstert.

Chesterfield - sitzen wie ein Lord

Der Name soll auf den 4. Earl von Chesterfield, Phillip Dormer Stanhop, zurückgehen. Dieser beauftragte im Jahr 1770 den bekannten Möbelbauer Robert Adam.

Der sollte ein Sofa entwickeln, das einen aufrechten Sitz und höchsten Komfort gleichzeitig bietet. Zu dieser Zeit waren super-weiche, französische Möbel en vogue; der Legende nach war das nichts für den geplagten Rücken des Earl. An seinem Totenbett soll der englische Schriftsteller und Diplomat einen der Stühle einem seiner letzten Besucher vermacht haben. Chesterfield-Sofas bekommen Sie als Zweier- und Dreier-Sofas sowie als Sessel.

Elegant und gediegen - das bringt ein Chesterfield-Sofa für knapp 2000 Euro auf den Punkt, beziehungsweise Knopf. Wer auf traditionelle britische Handwerkskunst setzt, der sollte sich unbedingt eines zulegen. Gaby Spengler vom Onlineshop "Von Wilmowski" (vonwilmowski.com) urteilt, Chesterfield-Sofas können der Blickfang eines Raumes sein, sich aber auch dezent zurücknehmen. "Je nachdem, wie man sie inszeniert." Es geht auch karger.

Bauhaus - klare Kante aus Dessau

Das Bauhaus war eine Kunstschule in Weimar, die von dem Architekten Walter Gropius gegründet wurde. Bis heute gilt das Bauhaus als einflussreichste Bildungsstätte für Architektur, Kunst und Design. Die Schule bestand von 1919 bis 1933 und gilt nach wie vor als Heimstätte der Klassischen Moderne. Bauhaus-Möbel sind - genau wie die Häuser aus dieser Schule - bekannt für ihr funktionales, rationales und klares Design. Typische Möbelklassiker von Bauhaus sind die Wagenfeld-Tischleuchte und der Wassily-Stuhl. Der Designer Marcel Breuer entwarf den Stahlrohr-Stuhl in Dessau unter der Leitung von Walter Gropius – ganz ohne Polster war er 1925 eine Revolution. Der Name stammt vom Maler Wassily Kandinsky, Breuers Kollege im Bauhaus.

Wenn Sie sich einige der ewigen Vintage-Klassiker zulegen wollen, dann werden Sie unter anderem beim Möbelbauer Vitra (vitra.com) fündig, der seit 1957 die Möbel von Charles und Ray Eames und der anderen großen Designer herstellt. Zusätzlich hat sich das Unternehmen sein eigenes, sehr sehenswertes Design Museum gebaut, bei dem vor allem das spektakuläre Feuerwehrhaus der Architektin Zaha Hadid begeistert.

Die hohe Kunst der Stil-Collage

Wir haben mit der Marketingabteilung von Vitra gesprochen und Tipps erhalten, wie die Möbelklassiker am besten in ein stilvolles Zuhause passen. Vitra rät zum Mix aus Altem und Neuem, sodass ein interessantes Zuhause "nicht nur einen, sondern unterschiedliche Einrichtungsstile vereint". Dabei wird die Einrichtung als eine Art persönliche Collage betrachtet. Dieses Konzept verändert sich im Laufe der Zeit mit den Vorlieben und Lebensumständen des Bewohners. Zudem sollen hochwertige Designmöbel mit Souvenirs und Second Hand-Fundstücken kombiniert werden. wanted.de ergänzt: Oder Sie kombinieren kühlen Stahl, etwa von Eileen Gray, mit warmem Leder. Die Irin verschrieb sich den strengen Formen des Japonismus und verbaute Stahlrohr und Glas.

Die gleiche Kombinationsfreude wertet auch die Möbel des Lord Chesterfield auf. Gaby Spengler vom Shop Von Wilmowsky urteilt: "Denken Sie in Kontrasten. Der Bruch von Tradition und Moderne ist unglaublich spannend. Ein edles Chesterfield-Sofa kombiniert zu einem kühlen Industrieregal und schicken Art Deco-Beistelltischen bringt nicht nur bedeutende Stilgeschichte in einem Raum zusammen, sondern taucht Ihr Wohnzimmer in ein absolut umwerfendes und individuelles Ambiente."

Fazit: Design-Klassiker bleiben gefragte Unikate in Ihrer Wohnung. Lassen Sie sich in unserer Fotoshow inspirieren - vielleicht ist ja Ihr neues Lieblingsstück dabei.

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