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Zeitumstellung auf Sommerzeit: So sparen Sie die Stunde ein

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Zeitumstellung Sommerzeit 2015  

Mit diesen Tricks sparen Sie die geraubte Stunde wieder ein

28.03.2015, 10:49 Uhr | t-online.de, dpa

Zeitumstellung auf Sommerzeit: So sparen Sie die Stunde ein. Die Zeitumstellung zur Sommerzeit fällt vielen Menschen schwer. Denn der Tag verkürzt sich um eine Stunde. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Zeitumstellung zur Sommerzeit fällt vielen Menschen schwer. Denn der Tag verkürzt sich um eine Stunde. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Am Sonntag wird die Zeit knapp. Dann nämlich findet die Zeitumstellung zur Sommerzeit statt. Das heißt: Die Uhren werden um 2 Uhr auf 3 Uhr eine Stunde vorgestellt. Deshalb hat der 29. März nur 23 Stunden. Klar, man kann einfach 60 Minuten weniger schlafen. Doch das könnte sich rächen: Übernächtige Menschen können reizbarer und unkonzentrierter sein. Eine Alternative wäre, die fehlende Stunde tagsüber einzusparen. Doch wie funktioniert das?

Am wenigsten ins Gewicht fallen dürfte eine Stunde Abzug bei Internet und Fernsehen. Schließlich verbringt der durchschnittliche Deutsche zwischen 14 und 49 rund 200 Minuten vor dem Fernseher und surft 135 Minuten im Netz. Das ergab eine Studie von SevenOne Media im Jahr 2014. Surft und glotzt man nicht gerade gleichzeitig, sind das insgesamt knapp sechs Stunden.

Kochen ohne Aufwand

Beim Essen soll man bekanntlich ja nicht sparen - auch nicht bei der Zeit fürs Essen. Vielleicht darf es aber ausnahmsweise kalte Platte statt einer warmen Mahlzeit sein. Mit Essiggürkchen, feinem Käse und krossem Brot. Durch den Koch-Verzicht könnte man wichtige Minuten sparen, die man sonst am Herd verbrächte. Schließlich braucht man selbst fürs Nudelkochen etwa 20 Minuten.

Beim Telefonieren Zeit sparen

Professionelle Zeitberater kommen noch auf ganz andere Ideen. Beispielsweise, wenn es um das Thema Telefonieren geht: 2Häufiger Zeitfresser ist, wenn wir mit Leuten telefonieren, die vom Hundertsten ins Tausendste kommen", sagt Cordula Nussbaum, die als Zeitmanagement-Coach arbeitet. "Telefonieren Sie im Stehen". Das verleihe der eigenen Sprache eine Prägnanz, die sich auf den Gesprächspartner übertrage. Bei ganz hartnäckigen Quasselstrippen könne man im Extremfall auch einfach auflegen. Allerdings während man selbst spreche: "Man gaukelt vor, dass die Leitung weg bricht."

Entscheidungen schneller fassen

Zeitsparen ließe sich auch an langen, aber unnötigen Entscheidungsprozessen, meint Nussbaum. "Da ist die allerbeste Hilfe, eine Münze zu werfen." Damit habe man sich ruckzuck entschieden. Wichtig dabei: Es geht nicht darum, wie die Münze fällt. Sondern wie sich das Ergebnis anfühlt. "Dann weiß ich ganz genau, was mein Unterbewusstsein will."

Hausarbeit zwischen den Partnern aufteilen

Im Haushalt lässt sich natürlich immer Zeit einsparen. Man kann den Putzlappen Lappen sein lassen und die Staubmäuse unter dem Bett als Mitbewohner akzeptieren. Genauso gut kann man aber als Paar auch zusammenarbeiten. Dann spart zumindest einer Zeit. Weibliche Berufstätige verbringen einer Studie zufolge 1,5 Stunden mehr mit Kochlöffel, Staubsauger oder Bügeleisen als ein Mann mit Job. Packen diese zwei Durchschnittsbürger gemeinsam an, ist die Dame des Hauses 45 Minuten schneller fertig.

Zum Glück ist Wochenende

Außerdem ist ja Sonntag. Vermutlich trifft man dann weder den Traumpartner noch den Chef. Eine gute Möglichkeit, sich das Rasieren und Schminken einfach mal zu sparen. Das spart mindestens einige Minuten, in Einzelfällen sogar mehr als eine Stunde. Es geht natürlich auch anders. Bleibt bei der Zeitumstellung 2015 wegen der fehlenden Stunde etwas liegen, kann man es konsequent auch ein halbes Jahr liegen lassen. Und das Verpasste am 25. Oktober 2015 nachholen. Denn dieser Tag hat dann mit 25 Stunden 60 Minuten mehr - wenn die Sommerzeit endet.

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