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Whisky-Favoriten zum World Whisky Day

Unsere Favoriten zum World Whisky Day

15.05.2015, 13:10 Uhr | Frank Lansky - wanted.de

Whisky-Favoriten zum World Whisky Day. Die Welt feiert den World Whisky Day (Quelle: Alpinschule Innsbruck)

Die Welt feiert den World Whisky Day (Quelle: Alpinschule Innsbruck)

Sláinte - die Welt feiert den World Whisky Day. Wer lässt sich nur immer all diese Feiertage einfallen? In diesem Fall ist es ein ehemaliger Student, heute steht ein Verlag dahinter. Wir nennen Ihnen die Favoriten der Redaktion sowie einige interessante Newcomer.

Hoch die Gläser: Am 16. Mai 2015 ist wieder Weltwhiskytag. Als ob die Fan-Gemeinde einen Anlass zum Feiern bräuchte. Das Lebenswasser - egal ob aus den USA, Schottland oder Japan - wird von seinen Fans sowieso verehrt wie selten zuvor - limitierte Editionen sind subito vergriffen.

Whisky-Feiertag seit 2012

Der Ehrentag wurde im Jahr 2012 vom Studenten Blair Bowman ins Leben gerufen und wurde schon im schottischen Nationalparlament gewürdigt. Welch eine Schnapsidee… Doch warum eigentlich erst so spät? Schließlich wurde das Wort Whisky erstmals 1736 erwähnt, es leitet sich ab vom Schottisch-Gälischen uisge beatha ab und wird wishkeba oder uschkeba ausgesprochen. Das heißt: "Wasser des Lebens". Heutzutage erfreuen rund 800 Sorten von Single Malt über Blended Malt bis zu Bourbon die Genießer in aller Welt.

Bowman kam die Idee an der University of Aberdeen – Studienfach: Hispanistik. Der Feiertag zahlte sich aus: Nur rund drei Jahre später verkaufte er die Rechte an der inzwischen entstandenen Website an ein Spirit-Magazin mit dem eigentümlichen Namen Hot Rum Cow. Bowman soll Medienberichten zufolge eine sechsstellige Summe kassiert haben und machte sich danach auf ins Marketing in der Hotellerie. Sie sehen also: Whisky macht schlau und reich.

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Damit stellen wir Ihnen zunächst einige neue Brände vor. Ein unkomplizierter Einsteiger-Whisky ist der Glenfiddich Solera Reserve 15 Years Old. Er schmeckt nach Karamell, Honig, Vanille Rosinen und Eichenholz. 40 Prozent Alkohol. Eine Nuance schärfer ist der Glenmorangie Tusail. Das liegt vor allem an den 46 Volumenprozent, aber auch an einer besonderen Gerste namens "Maris Otter", die lange verschwunden war und nun wieder kultiviert wird. Und wenn Sie einen fulminanten Brand für ganz besondere Anlässe brauchen, dann legen wir Ihnen Odin von Highland Park von der Wikinger-Insel Orkney ans Herz. >>

Das heißt, wenn Sie eine der hübsch gestalteten Flaschen mit dem einäugigen Göttervater ergattern. Die Destille verkaufte die Edition innerhalb von Sekunden an den Handel, der die Flasche nun für rund 600 Euro anbietet - ein Sammlerstück. Abgefüllt wurde ein famoser 16 Jahre alter Highland Park im klassischen "Orcadian Style" aus Süße und sanftem Torfaroma. Mehr Torf bietet der Laphroaig 15 Jahre, wenn er auch für die Marke eher wenig Phenol ins Glas bringt. Dieser Brand ist in vielen Shops vergriffen. Er wurde vor 30 Jahren zum ersten Mal abgefüllt und kommt jetzt zum 200. Geburtstag der Destille wieder.

Damit zu unserer ewigen Bestenliste. Scotch führt unangefochten, unsere verwöhnten Tester bevorzugen herben, torfigen Whisky von der Insel Islay. Wir sind nicht auf Single Malts fixiert, feine Blends kommen ebenfalls gut weg. Besonderen Eindruck machte ein japanischer Whisky. Und bei Bourbon warten wir im wanted.de-Universum noch auf den Durchbruch: Meist waren uns die US-Whiskeys zu fruchtig und maischig. Deutscher Whisky schaffte Achtungserfolge. Das Alter war meist, aber nicht immer wichtig.

Die Whisky-Favoriten der Redaktion

Gold geht mit Note 1,46 an den Ardbeg Uigedail. Er überzeugt durch ein vollmundiges und ausgewogenes Geschmacksaroma – die gesamte Palette von süß über rauchig und torfig wird abgedeckt, dazu kommen wuchtige 54 Prozent Alkohol. Whisky-Papst Jim Murray adelte ihn 2009 mit dem Prädikat "Best Whisky in the World". Das überrascht uns nicht. Platz zwei für den Glenmorangie Signet – Note 1,59. Schwerer Geruch nach Dörrobst, Ingwer und Zimt. Geschmack nach Malz, Sherry und Honig. Viele "alte Noten" von würzigem Holz. Abwechslungsreich, voller Charakter und Stärke. Der Whisky reift in frischer Eiche, in Bourbon- und in Oloroso-Sherryfässern. Ohne Altersangabe, doch es sollen auch Whiskys abgefüllt worden sein, die mehr als 35 Jahre alt sind. Bronze holte sich der Talisker Storm mit Note 1,75. Ein fulminantes Potpourri aus Malz-Süße und heftigen Phenolen, gewürzt mit dem typischen explosiven Abgang aus Pfeffer und Ingwer. Der Sturm tobt mit fast 46 Volumenprozent Alkohol.

Wacker schlug sich der fünfjährige Aureum 1865 aus Deutschland – er überzeugte trotz seiner Jugend; ein Schnitt von 1,80. Eine Besonderheit ist die Lagerung in Kastanienfässern, die Nachreifung erfolgt in Bourbon-Fässern. Der vierzehnjährige Oban hat mit einer breiten Geschmackspalette überzeugt: ein wenig Rauch und Torf, sogar Salz mischen sich mit Früchten und Malz. Ein echter Genießer-Whisky - Note 1,85. Ein überwältigendes Aroma bietet der Johnny Walker Platinum Label: Wie immer sind nicht bekannte Brände der Destillen des Diageo-Konzerns zusammen gemixt. Die Mischung ist gelungen, wie der Schnitt von 1,93 belegt. Dann folgt der Suntory Yamazaki 12 mit Note 2,13. Der Japaner hat Double Gold bei der San Francisco World Spirtis Competition 2013 geholt und Gold (Best in Class) bei der International Wine and Spirit Competition 2011; aktuell meist  vergriffen. Der Laphroaig Quarter Cask, bietet ein herb-torfiges Aroma, nur leicht in der Süße gemildert durch den Ausbau in kleinen Fässern. In unserer Wertung 2,25 Punkte. Weiter geht es mi dem Finch 2013 – einem Exoten von der schwäbischen Alb. Mit fünf Jahren etwas jung geraten. Gebrannt wird der Finch aus Weizen und Dinkel, gelagert wird er in Bourbon- und Weinfässern. Süß, holzig, ein Hauch von Vanille und Trester – mit minimal pfeffrigem Einschlag; das Team von wanted.de verlieh ebenfalls die Note 2,25. Dahinter folgt auf Rang 10 der Ardbeg Corryvreckan, benannt nach Europas größtem Wasserstrudel- Wertung 2,29.

Empfehlungen des Teams

Damit nicht genug. Hier noch Favoriten, die Kollegen selbst getrunken haben, die aber (noch) nicht bei uns im Test gelandet sind: Zum einen der Glenmorangie Nectar D’or wegen der tollen Fruchtnote. Ebenfalls der 16jährige Lagavulin wegen des heftigen Torf-Einschlages, der aber nie aufdringlich wird. Außerdem ein Klassiker von Macallan: der Zwölfjährige aus dem Sherryfass. Für einen anderen Kollegen ist der Coal Ila Unpeated wegen seiner Fruchtigkeit mit Kräuternoten empfehlenswert. Ein weiterer Kollege favorisiert die Whisky-Nische: Er empfiehlt den Dun Bheagan Blended Malt. Unsere Bestenliste, die Newcomer und weitere Whisky-Impressionen sehen Sie in der Fotoshow.

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