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Schwimmbrillen schützen Augen vor Keimen im Schwimmbad

Augenärzte raten zu Schwimmbrillen  

Keime im Schwimmbad gefährlich für die Augen

15.07.2015, 10:53 Uhr | AFP

Wegen der Infektionsgefahr in Schwimmbädern raten Augenärzte zu einer Schwimmbrille. Trotz des Chlors im Badewasser sammelten sich Schmutzpartikel und Keime im Becken, die in Hornhaut und Bindehaut des Auges eindringen und dort Entzündungen verursachen können, teilte die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) am Dienstag in München mit. Zudem könnten durch eine Reaktion von Chlor mit Urin, Schweiß und Schmutz reizende chemische Verbindungen entstehen, die den schützenden Tränenfilm der Augen angreifen.

Die Folge seien gerötete, brennende und tränende Augen, erklärte die Fachgesellschaft. Normalerweise klingen die Symptome nach wenigen Stunden ab. Augentropfen mit Tränenersatzflüssigkeit lindern das Brennen.

Schwimmbrille soll gut sitzen

Eine gut sitzende Schwimmbrille hält der DOG zufolge nicht nur die aggressiven Substanzen, sondern auch Schmutz und Bakterien fern. Insbesondere Kontaktlinsenträger sollten ihre Augen schützen. Beim Schwimmen können sich Kontaktlinsen am Auge festsaugen, wodurch es zu schmerzhaften Abschürfungen an der Hornhaut kommen kann. Außerdem können sich gefährliche Keime wie Akanthamöben oder Pilze unbemerkt in das weiche Material der Kontaktlinse einnisten und dort vermehren. Unbehandelt drohen nach Angaben der Experten bleibende Sehbeeinträchtigungen bis hin zur Erblindung.

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