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Werden Sie zum Alphatier

Werden Sie zum Alphatier

17.09.2015, 12:48 Uhr | Sabine Kelle - wanted.de

Werden Sie zum Alphatier. Wer es an die Spitze geschafft hat, kann sich ab und an entspannt zurücklehnen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer es an die Spitze geschafft hat, kann sich ab und an entspannt zurücklehnen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

An der Spitze stehen, der Boss sein – wer will das nicht. Wird man zum Alphatier geboren oder kann man das lernen? wanted.de hat Männer gefragt, die es wissen müssen: Business-Coaches, ein Medienmacher und ein Sternekoch verraten ihre Strategien.

Wer an der Spitze steht, muss genau wissen was er will, geradlinig sein Ziel verfolgen und dabei konsequent sein. Bei der Umsetzung solcher Ziele hilft ein Businesscoach wie Berthold Weig und Michael Bandt. Letzterer wurde als solcher von "Vorbildunternehmer.de" zum Querdenker des Jahres 2014 gekürt.

Gebrauchen Sie Ihr Ego

Egoismus ja - aber nicht auf Kosten ihrer Mitarbeiter, so lautet die Devise von Leadership-Experte Bandt. "Dauerhaft erfolgreiche Unternehmer lenken ihren persönlichen Egoismus um und richten ihn auf ein höheres Ziel", betont er im Gespräch mit wanted.de. Seine Tipps: Bleiben Sie stets informiert über Prozesse, Inhalte und vor allem Neuerungen, auch die der Konkurrenz. Halten Sie sich nie für unfehlbar." Und: ruhen Sie sich nie auf der Arbeit Ihrer Mitarbeiter aus. Nur so wirken Sie kompetent und das erzeugt Loyalität.

Für Businesscoach Weig liegt in "richtiger Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg". In seinen Trainings arbeitet er mit Kunden daran. Geben Sie Ihre Erfahrung an Ihre Mitarbeiter weiter, wie ein großer Bruder. Vergessen Sie nie: Auch Sie haben irgendwo einmal angefangen. Und: Besserwisser hat niemand gerne. Auch "die alte Ellenbogenmanier ist längst überholt" weiß Berthold Weig.

An der Spitze kann es schnell einsam sein. "Manager in Spitzenpositionen sind einem enormen Druck ausgesetzt", erklärt Weig. "Oft können Sie schon aus Geheimhaltungsgründen mit wenigen Mitarbeitern reden." Schon allein deshalb und um einen klaren Kopf zu behalten, empfiehlt er ein Coaching.

Lob ist wichtig

Auch wenn Sie der "Boss of Everything" sind, Persönlichkeit und Teamgeist sollten nicht verloren gehen. Ein Lob an richtiger Stelle ist deswegen ebenso wichtig wie Kritik, empfiehlt Weig. Engagement von Mitarbeitern sollte honoriert werden, auch wenn es sich dabei (nur) um einen wohlwollenden Schulterklopfer handelt.

Auf der anderen Seite kommen Sie aber auch nicht weit, wenn Sie die Fehler Ihrer Mitarbeiter nur ausblenden und auf guten Kumpel machen. Eine Hierarchie sollte eingehalten werden und die muss man seinem Team klar machen. Dazu gehört eben auch, dass man Fehlverhalten abmahnt. Nur so kann sich das Team verbessern.

Diese Eigenschaften sind wichtig

Welche Eigenschaften sollte ein Chef haben? Sicher, eine gehörige Portion Selbstvertrauen gehört dazu, doch für den zweifachen Michelin-Sterne-Träger Tim Raue sind es Qualitäten wie die Fähigkeit zur Selbst-Reflektion, die ihm geholfen haben, erfolgreich zu sein. Raue weiß, dass er ohne Eigenschaften wie "Mut, Durchhaltevermögen, das Schaffen von klaren Hierarchien und zu delegieren" niemals so weit gekommen wäre.

Sie haben es bereits ganz nach oben geschafft? Klar, dass nun jeder gerne an Ihrer Stelle wäre. Um die Konkurrenz loszuwerden, ist es nun wichtig, dass sie sich von ihr abgrenzen. Auch Raue ist jemand, "der stets mutig vorweg geht und nicht mit dem Strom schwimmt". Neues ausprobieren und andere dafür begeistern, das ist seiner Meinung nach der Schlüssel zu dauerhaftem Erfolg. (Weitere Tipps, wie Sie Konkurrenten loswerden, finden Sie hier)

Klare Regeln festlegen

Zum Boss-Sein gehört vor allem eines: Mut. Als Anführer steht man vor der Masse. Man zeichnet sich verantwortlich für ein Team, deswegen muss man stets wissen, wo es lang geht. Dabei muss man Regeln definieren, die für alle gelten, inklusive dem Boss. Nur wer Stabilität ausstrahlt, auf den können sich Mitarbeiter verlassen. Wer sich mit seiner Meinung ständig wie ein Fähnchen im Wind dreht, verwirrt das Team nur unnötig und wird im Extremfall nicht ernst genommen.

Zu guter letzt: Humor und Teamgeist

Programmchef Robert Skuppin von Radio Eins ergänzt: "Humor, sonst macht‘s keinen Spaß". Er hat sich vom Moderator zum Programmchef hochgearbeitet und er weiß: "Gegen das Team geht nichts, mit dem Team geht alles. Leider muss man manchmal ohne Team."

Alle Tipps finden Sie auch in unserer Fotoshow.

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