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Gibt es Cannabis in Deutschland bald auf Rezept?

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Medizinisches Gras  

Gibt es Cannabis bald auf Kassenrezept?

16.01.2016, 10:01 Uhr | AFP, t-online.de

Gibt es Cannabis in Deutschland bald auf Rezept?. Cannabis anzubauen, ist in Deutschland nicht erlaubt. Nun soll eine staatliche Agentur regeln, dass Schmerzkranke legalen Zugang zu medizinischem Hanf bekommen.  (Quelle: Imago-Blickwinkel)

Cannabis anzubauen, ist in Deutschland nicht erlaubt. Nun soll eine staatliche Agentur regeln, dass Schmerzkranke legalen Zugang zu medizinischem Hanf bekommen. (Quelle: Imago-Blickwinkel)

Cannabis kann chronisch Kranken helfen, ihre Schmerzen zu lindern. Doch das Betäubungsmittelgesetz verbietet es, Hanf selbst anzubauen. Um Schmerzpatienten den Zugang zu medizinischem Cannabis zu erleichtern, plant die Bundesregierung den Aufbau einer staatlichen Cannabis-Agentur einrichten. 

Ein entsprechender Gesetzesentwurf liegt bereits vor. Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bestätigte, soll es die Agentur ermöglichen, insbesondere schwerwiegend und chronisch erkrankte Patienten leichter mit so genanntem Medizinalhanf versorgen zu können. Die staatliche Stelle soll sowohl für den Anbau in Deutschland als für die Einfuhr zuständig sein.

Kostenerstattung in "medizinisch begründeten Fällen"

Die Pläne von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) waren bereits im November bekannt geworden. Inzwischen wurde das so genannte Notifizierungsverfahren in der EU eingeleitet. Die übrigen EU-Staaten haben nun die Möglichkeit, Änderungen vorzuschlagen. Der Entwurf soll in rund drei Monaten vom Kabinett behandelt werden.

Die Bundesregierung will mit dem neuen Gesetz den Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken sowie die Kostenerstattung durch die Krankenkassen in "medizinisch begründeten Fällen" regeln. So soll auch ein unkontrollierter Eigenanbau durch Patienten verhindert werden.

Cannbis lindert Schmerzen, Lähmungen und Krämpfe 

Cannabis wird unter anderem zur Behandlung von chronischen Schmerzen oder gegen spastische Lähmungen und Krämpfe bei Multipler Sklerose eingesetzt. Schwerkranke Schmerzpatienten, die Cannabis zur Linderung ihrer chronischen Erkrankungen brauchen, können derzeit schnell ins Visier der Justiz geraten.

Die Cannabis-Präparate in den Apotheken sind teuer und die Kosten werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Kassen übernommen. Bauen Patienten selbst Hanf an, droht ihnen ein Ermittlungsverfahren.


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