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Facebook, Twitter und Co. fördern Schlafstörungen

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Schlafstörungen  

Facebook & Co. rauben vielen Menschen den Schlaf

28.01.2016, 10:49 Uhr | Till Simon Nagel, dpa

Facebook, Twitter und Co. fördern Schlafstörungen. Wer stundenlang in sozialen Netzwerken aktiv ist, schadet seiner Schlafgesundheit.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer stundenlang in sozialen Netzwerken aktiv ist, schadet seiner Schlafgesundheit. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Dass sich soziale Netzwerke vor allem bei jungen Erwachsenen negativ auf die Schlafqualität auswirken, haben amerikanische Forscher der Universität Pittsburgh (Pennsylvania) herausgefunden. Ein paar einfache Tipps können jedoch helfen, wieder erholsam durchzuschlafen.  

In einer Vergleichsstudie stellten die amerikanischen Forscher fest, dass regelmäßige Nutzer von Facebook, Instagram, Twitter und Co. eher zu Schlafstörungen neigen als Gleichaltrige, die sich weniger in diesen Netzwerken bewegen. Besonders Extremnutzer seien gefährdet.

Elf bekannte soziale Netzwerke im Fokus 

Für ihre Forschung befragten die Wissenschaftler 1788 US-Bürger im Alter von 19 bis 32 Jahren über ihre Social-Media-Gewohnheiten und ihr Schlafverhalten. Im Fokus standen die elf populärsten Netzwerke Facebook, Youtube, Twitter, Google+, Instagram, Snapchat, Reddit, Tumblr, Pinterest, Vine und Linkedin. Rund 30 Prozent der Befragten wiesen dabei teilweise starke Schlafstörungen auf.

Wer besonders aktiv ist, schläft schlechter

Im Durchschnitt verbrachten die Studienteilnehmer pro Woche rund 61 Minuten mit der Nutzung dieser Dienste und loggten sich rund 30 Mal in ihre verschiedenen Onlinekonten ein.

Auffällig dabei: Besonders eifrige Nutzer, die ihre Konten in regelmäßigen kurzen Abständen nutzen, sind der Studie zufolge dreimal so anfällig für Schlafstörungen als eher zurückhaltende Nutzer. Immerhin eine doppelt so hohe Chance auf schlechten Schlaf haben solche Nutzer, die zwar nicht kurz und oft ihre Timelines prüfen, sondern insgesamt viel Zeit in sozialen Netzwerken verbringen.

Über die Ursachen wird noch gerätselt 

Als weiteres Forschungsziel soll nun ermittelt werden, was genau die Schlafstörungen auslöst. Mögliche Gründe sind etwa emotionale Erregung oder auch ein technischer Hintergrund. So könnte eine Ursache des Schlafmangels auch von Bildschirmen ausgestrahltes Licht sein, das die natürlichen Schlafrythmen stört.

Tipps bei Schlafstörungen

Für Menschen, die Probleme mit dem Einschlafen haben oder generell schlecht schlafen, gibt es hilfreiche Tipps für eine geruhsame Nacht. Zunächst ist es wichtig, dem Körper genügend Zeit geben sich auf die Schlafenszeit vorzubereiten. Hierzu gehört vor allem ein fester Rhythmus in Bezug auf die Tagesaktivitäten und die Nachtruhe. 

Grundsätzlich sollte der Körper vor dem Einschlafen nicht mehr mit schweren Speisen, Sport oder Stress belastet werden. Die letzte Mahlzeit sollte  etwa vier Stunden vor Ihrer Schlafenszeit eingenommen werden, so dass die Verdauung abgeschlossen ist. Wer an Schlafstörungen leidet, sollte außerdem darauf verzichten, große Mengen an Alkohol zu trinken. 

Im Bett den Kopf ausschalten

Um ruhig und entspannt einzuschlummern, ist es vor allem wichtig, im Bett den Kopf auszuschalten. Kontraproduktiv ist es, noch stundenlang über Probleme oder Sorgen zu grübeln. 

Versuchen Sie sich zu entspannen und lenken Sie sich mit ruhiger Musik ab, welche das Einschlafen unterstützt. Senken Sie die Raumtemperatur im Schlafraum auf 18 Grad Celsius und überprüfen Sie Ihre Matratze, ob diese Ihren anatomischen Anforderungen entspricht. Auch ein gutes Buch kann dabei helfen, gut ins Reich der Träume zu kommen.


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