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Kampf gegen Zika-Mücke: Insektizid tötet Millionen Bienen in den USA

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USA im Kampf gegen Zika-Virus  

Insektengift gegen Aedes-Mücke tötet Millionen Bienen in den USA

04.09.2016, 14:10 Uhr | AFP

Kampf gegen Zika-Mücke: Insektizid tötet Millionen Bienen in den USA. Das Zika-Virus wird von der Gelbfiebermücke-Mücke (Aedes aegypti) übertragen. (Quelle: dpa/Gustavo Amador)

Das Zika-Virus wird von der Gelbfiebermücke-Mücke (Aedes aegypti) übertragen. (Quelle: Gustavo Amador/dpa)

Im Kampf gegen die Ägyptische Tigermücke (Aedes aegypti) und die Verbreitung des Zika-Virus sind in den USA Millionen Bienen durch ein Insektizid getötet worden. Nachdem das Insektengift in Dorchester County im US-Bundesstaat South Carolina per Flugzeug versprüht wurde, klagten mehrere Imker in der Region über verendete Bienen.

Allein die Imkerei Flowertown Bee Farm und Supplies in der Stadt Summerville verlor 2,5 Millionen Bienen, wie der Fernsehsender WCSC berichtete. Die Inhaberin Juanita Stanley schrieb auf ihrer Facebook-Seite, der Insektizid-Einsatz habe ihren Familienbetrieb "zerstört". Die Behörden hatten die Aktion angeordnet, nachdem in Dorchester vier Zika-Fälle registriert worden waren.

Insektizid Naled in der EU verboten

Versprüht wurde das Insektizid Naled, das in den USA seit 1959 als Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt wird. Wegen seiner Umwelt- und Gesundheitsrisiken ist es in der EU seit 2012 verboten. Die US-Seuchenbekämpfungsbehörde CDC empfiehlt lediglich, es korrekt und sparsam anzuwenden.

USA fürchtet Verbreitung des Zika-Virus

Das Zika-Virus wird vorwiegend von Mücken übertragen, eine Infektion hat bei Erwachsenen zumeist keine schwerwiegenden Folgen. Bei Schwangeren kann es aber dazu führen, dass Babys mit Mikrozephalie geboren werden. Die Kinder haben dabei einen ungewöhnlich kleinen Kopf, was zu schweren Entwicklungsschäden führen kann.

Zika grassiert vor allem in Lateinamerika. Die meisten Fälle, rund 1,5 Millionen, wurden bisher in Brasilien verzeichnet. In den USA wurden bislang rund 2600 Zika-Fälle registiert, der Großteil der Patienten wurde allerdings bei Reisen in Zika-Gebieten in Lateinamerika infiziert.

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