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Aktion Mensch - Freunde fürs Leben vor und hinter der Kamera

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Gemeinsam aufwachsen: Kampagnenfilm über Inklusion von Anfang an  

Freunde fürs Leben – vor und hinter der Kamera

22.05.2018, 14:23 Uhr | Aktion Mensch

Aktion Mensch - Freunde fürs Leben vor und hinter der Kamera. Dicke Freunde: Leopold Schill (li.) und Thibaud Kurtz (re.) beim gemeinsamen Futtern im Freien. (Quelle: Aktion Mensch)

Dicke Freunde: Leopold Schill (li.) und Thibaud Kurtz (re.) beim gemeinsamen Futtern im Freien. (Quelle: Aktion Mensch)

Die Aktion Mensch zeigt in ihrem neuen Kampagnenfilm "Mission Zukunft" wie eine inklusive Welt von morgen aussehen könnte. Dabei schlüpfen Kinder mit und ohne Behinderung in die Rollen der Erwachsenen. 

"Begrüßen wir doch diesen besonderen Tag mit einem tollen Song", ruft der lockige Radiomoderator ins Mikrofon und gibt dem Tontechniker ein Zeichen – eine ganz normale Filmszene, wären die Darsteller nicht Kinder, die die Rollen der Großen im neuen Kampagnenfilm der Aktion Mensch "Mission Zukunft" übernommen haben.

Es sind Kinder mit und ohne Behinderung. Sie zeigen, wie selbstverständlich das Zusammenleben in einer künftigen Welt funktionieren kann. 


Thibaud und Leopold – vor und hinter der Kamera ein Team

Die beiden Darsteller der ersten Filmszene, Thibaud und Leopold, sind aber nicht nur im Film ein Team: Die Jungs haben sich beim Filmdreh kennengelernt und sich gleich gut verstanden. Sie hatten viel Spaß bei den gemeinsamen Szenen, aber auch in der Freizeit nach den Dreharbeiten. So ist eine richtige Freundschaft entstanden.

Junior-Darsteller Leopold Schill, 10, geht auf die Grundschule in Kleinmachnow, Brandenburg. Er hat viele Hobbys – Schwimmen, Klettern, Tennis spielen und Musizieren, aber besonders wichtig ist ihm die Schauspielerei: Er hat schon einige Werbespots gedreht und in mehreren TV- und Kinofilmen mitgespielt, zum Beispiel in der TV-Serie "Dr. Klein" und im Film "Wir sind die Rosinskis".

Das verbindet ihn mit Thibaud Kurtz, der die dritte Klasse einer Berliner Gemeinschaftsschule besucht. Auch er ist schon fast ein Profi: Der neunjährige Schüler mit Down-Syndrom ist im neuen Kinofilm "Wuff" von Regisseur Detlev Buck zu sehen, der im Oktober in die Kinos kommt. Thibaud ist auch ein begeisterter Sportler: Er ist in einem Leichtathletikverein und hat Spaß am Schwimmen. Außerdem liebt er Musik und tanzt gerne – Breakdance mag Thibaud besonders. "Somit kommen wir bei keinem Straßenmusiker vorbei, ohne dass Thibaud eine kurze Tanzeinlage gemacht hat. Wenn wir in unserem Haus in Frankreich sind, fährt er gerne mit dem Papa Traktor und ist viel draußen in der Natur. Er macht alles mit, er hat auch schon mit sieben Jahren Radfahren gelernt", erzählt Thibauds Mutter, Claudia Utz.

Filmdreh ist zu Ende – Freundschaft hält an

Die Freunde verbindet auch, dass sie einen ähnlichen Humor haben. "Ich spiele und lache gerne mit Leopold. Ich finde es super, dass er mein Freund ist", so Thibaud. Der Abschied nach dem Dreh fiel beiden schwer. "Ich freue mich, dass wir uns jetzt auch in Berlin regelmäßig sehen. Wir haben schon öfter telefoniert und uns ein paar Mal getroffen", erzählt Leopold. 

"Anfang Mai waren wir zum Beispiel zusammen mit unseren Familien essen und auf dem Spielplatz. Es ist toll, dass wir uns kennengelernt haben." Er mag an Thibaud, dass er sich nicht verstellt, sondern direkt sagt, was er denkt und fühlt. "Einmal hat er gesagt, er würde mich am liebsten heiraten", lacht er.

Pizza auf die Hand: Jaco (Mitte) und seine Freunde (Quelle: Aktion Mensch)Pizza auf die Hand: Jaco (Mitte) und seine Freunde (Quelle: Aktion Mensch)

"Die Jungs waren sofort auf einer Wellenlänge"

Leopold hat eigentlich wenig mit Kindern mit Behinderung zu tun. Trotzdem hat er keine Berührungsängste, sondern geht ganz offen auf andere zu: "Ich finde, dass Kinder mit einer Behinderung überall dabei sein sollten", meint er. Auch seine Mutter Jana Schill findet es toll, dass die beiden so gute Freunde geworden sind: "Die Jungs waren sofort auf einer Wellenlänge. Dieses Zusammentreffen war eine Fügung."

"Kinder haben damit keine Probleme, sie denken nicht in Schubladen"

"Wir erleben immer wieder", so Thibauds Mutter, "dass Begegnungen von Kindern mit und ohne Behinderung zu einem selbstverständlicheren Umgang führen. Das funktioniert auch auf seiner Schule gut. Die anderen ziehen ihn mit. Kinder haben damit keine Probleme, sie denken nicht so in Schubladen. Er hatte schon im Kindergarten Glück, eine tolle Erzieherin zu haben und dort mit den anderen Kindern aufzuwachsen." In der Freizeit sei es aber schon schwierig, inklusive Angebote zu finden. "Es geht zum Beispiel im Sport auch immer mehr um Leistung, wenn die Kinder älter werden." Hier würde sie sich mehr Angebote wünschen, damit Thibaud ganz normal mit anderen Kindern zusammen sein kann. "Wir sehen, dass er viel Potential hat und dass gemeinsame Hobbys wichtig sind."

Die beiden Jungs sehen das ganz pragmatisch. Egal ob mit oder ohne Behinderung: Sie verstehen sich und haben richtig viel Spaß – beim gemeinsamen Burger essen oder auf dem Spielplatz.

Über den Film
Die Aktion Mensch zeigt im Kampagnenfilm "Mission Zukunft" wie die Welt von morgen aussehen könnte – und vielleicht auch wird. Ganz selbstverständlich teilen ganz unterschiedliche Kinder den Alltag in Freizeit und Beruf: Taxifahrer, Astronautin, Büroangestellte, Bauarbeiter oder Kellnerin. Vielfalt ist normal und gemeinsam fiebern die Junior-Darsteller auf das Ereignis hin, die Landung eines inklusiven Teams auf dem Mars.
Wenn alle möglichen Talente und Ideen zusammenkommen, dann geht eben mehr. Und wer als Kind von Anfang an erlebt, dass Unterschiede normal sind, geht damit im Leben souveräner um und ist bereit für die Welt von morgen. Warum also nicht gemeinsam auf den Mars? Bis es soweit ist, setzt sich die Aktion Mensch mit ihren Projekten und Initiativen für einen gemeinsamen Alltag von Kindern mit und ohne Behinderung ein. Der Film bildet den Auftakt zu einer dreijährigen Kampagne zum Thema "Inklusion von Anfang an".



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