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SCHNELL ERKLÄRTBargeldlos zahlen  

Wie funktioniert eine Kreditkarte?

20.07.2018, 17:48 Uhr | sm, t-online.de

Bargeldlos zahlen: Wie funktioniert eine Kreditkarte?. Kreditkarte: Die Karte bieten ihrem Besitzer, wie der Name bereits verrät, einen kurzzeitigen Kredit, denn das Konto wird nicht sofort belastet. (Quelle: Getty Images/RG-foto)

Kreditkarte: Die Karte bieten ihrem Besitzer, wie der Name bereits verrät, einen kurzzeitigen Kredit, denn das Konto wird nicht sofort belastet. (Quelle: RG-foto/Getty Images)

Gut 36 Millionen Kreditkarten waren 2017 im Umlauf. Manch einer benutzt sie täglich, andere nur im Notfall, wenn Bares gerade nicht zur Hand ist. Doch kaum einer weiß, wie eine Kreditkarte funktioniert.

Der Vorteil bei der Zahlung mit Kreditkarten gegenüber der herkömmlichen Kartenzahlung mit der Bankkarte ist, dass der Betrag in der Regel nicht sofort von dem Konto abgebucht wird. Das heißt, Kreditkarten räumen Ihnen in der Regel einen kurzfristigen zinslosen Kredit ein. Daher auch der Name: Kredit-Karte.

Ansonsten unterscheidet sich das Bezahlen mit der Kreditkarte nicht sonderlich von dem Bezahlen mit der EC-Karte (Electronic Cash), dem sogenannten Debitkartensystem. Allerdings wird bei der Kreditkarte nach dem Einführen der Karte in das Lesegerät in der Regel eine Unterschrift verlangt, bei der EC-Karte kann neben der Unterschrift auch eine PIN verlangt werden.

Einmal pro Monat werden die Kreditkartenzahlungen gesammelt zu einer Abrechnung zusammengefasst. Der Gesamtbetrag wird einige Zeit später automatisch von Ihrem Girokonto abgebucht. Zinsen fallen dabei nicht an – außer Ihr Konto verfügt nicht über den entsprechenden Betrag. Dann könnten Dispozinsen fällig werden.

Vier Kreditkarten sind im Wesentlichen im Umlauf:

  • Mastercard
  • Visa
  • American Express
  • Diners Club

CVC-Code macht Kreditkarten sicherer

Mit Kreditkarten lässt sich zudem – wie mit der EC-Karte – weltweit Bargeld an Geldautomaten abheben. Auch viele Onlineshops erlauben eine Bezahlung per Kreditkarte. Dabei muss neben den Kartendaten ein dreistelliger Sicherheitscode, auch CVC- oder CVS-Code genannt, eingegeben werden. Dieser Code befindet sich bei den meisten Kreditkarten auf der Rückseite. Er schützt vor Missbrauch und sollte daher niemals anderen mitgeteilt werden.

CVC-Code: Der Card Validation Code (CVC) ist ein Sicherheitsmerkmal von Kreditkarten, das unter anderem die Echtheit und das Vorliegen einer Kreditkarte bestätigen soll. Die dreistellige Zahlenkombination ist im Unterschied zur Kreditkartennummer auf die Rückseite gedruckt, nicht geprägt. Der CVC-Code ist nicht maschinenlesbar und darf nicht gespeichert werden.

Welche Funktion hat der Chip auf der Vorderseite der Kreditkarte?

Neben dem bekannten Magnetstreifen auf der Rückseite der Kreditkarte sind diese seit einiger Zeit zusätzlich mit einem goldfarbenen Chip auf der Vorderseite ausgestattet – der sogenannte EMV Chip. Die Abkürzung steht für Europay International, MasterCard und Visa. Dieser ist sicherer, da er sich nicht so einfach auslesen und manipulieren lässt wie ein Magnetstreifen. Zudem ist der Microprozessor im EMV-Chip weniger störanfällig – zum Beispiel durch Zerkratzen.

Die für die Transaktion erforderlichen Daten – sei es für den Bezahlvorgang oder das Abheben von Geld am Automaten – sind verschlüsselt auf dem Chip hinterlegt. Zur Autorisierung ist die Eingabe einer PIN-Nummer erforderlich. Dieser Prozess wird die Unterschrift beim Einsatz der Kreditkarte in Zukunft mehr und mehr ablösen. Die Besitzer von Kreditkarten müssen sich also eine PIN mehr merken, dafür können die Karten jedoch nicht mehr so einfach kopiert und fälschlich genutzt werden.

Junge Frauen im Einkaufszentrum: Neben den klassischen Kreditkarten gibt es Prepaid-Kreditkarten, die vor der Nutzung mit einem Guthaben aufgeladen werden. (Quelle: Getty Images/martin-dm)Junge Frauen im Einkaufszentrum: Neben den klassischen Kreditkarten gibt es Prepaid-Kreditkarten, die vor der Nutzung mit einem Guthaben aufgeladen werden. (Quelle: martin-dm/Getty Images)

Prepaid-Kreditkarte: Finanzen unter Kontrolle

Neben der klassischen Kreditkarte gibt es die sogenannte Prepaid-Kreditkarte. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine "echte" Kreditkarte. Es wird Ihnen nämlich kein Kredit damit gewährt. Eine Prepaid-Kreditkarte müssen Sie zunächst aufladen, bevor sie eingesetzt werden kann. Das kann unter anderem per Überweisung von Ihrem Girokonto geschehen.

Kreditkarten für Jugendliche: Viele Kreditinstitute bieten kostenlose Prepaid-Kreditkarten für Minderjährige ab 14 Jahren an – zumeist in Verbindung mit einem Jugendkonto. Auch hier lohnt ein Vergleich der Angebote verschiedener Banken.

Eine Prepaid-Kreditkarte bietet den Vorteil, dass Sie Ihre Ausgaben besser unter Kontrolle haben. Sie können nicht Gefahr laufen, sich zu überschulden. Prepaid-Kreditkarten sind mit oder ohne Jahresgebühr erhältlich. Verbraucher sollten sich im Voraus erkundigen, welche zusätzlichen Kosten auf sie zukommen können. Manche Anbieter erheben zum Beispiel Kosten für das Aufladen, das Bezahlen oder das Geldabheben an Geldautomaten mit der Kreditkarte. Auch wenn Sie die Prepaid-Kreditarte nicht benutzen, können Inaktivitätsgebühren anfallen.

Fallen keine oder planbare Gebühren an, sind die Prepaid-Karten eine gute Alternative für Verbraucher, die nur kurzzeitig eine Kreditkarte benötigen, beispielsweise für den Urlaub.

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