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Kreditkarten-Arten und ihre Unterschiede


Kredit und Finanzierung  

Kreditkarten-Arten und ihre Unterschiede

13.07.2018, 15:23 Uhr | sm, t-online.de

Kreditkarten-Arten und ihre Unterschiede. Bezahlen mit Kreditkarte: Es gibt verschiedene Arten an Kreditkarten – von der klassischen Kreditkarte über die Prepaid-Karte bis zur virtuellen Kreditkarte. (Quelle: Getty Images/PeopleImages)

Bezahlen mit Kreditkarte: Es gibt verschiedene Arten an Kreditkarten – von der klassischen Kreditkarte über die Prepaid-Karte bis zur virtuellen Kreditkarte. (Quelle: PeopleImages/Getty Images)

In der heutigen Zeit ist es kaum noch möglich, ohne eine Kreditkarte durchs Leben zu gehen. Ob beim Einsatz der Karte im Inland oder Ausland, bei der Auswahl Ihrer Kreditkarte sollten Sie auf die Unterschiede zwischen den einzelnen Kreditkartenarten achten.

Kreditkarten ermöglichen den reibungslosen Zahlungsablauf, ob im Internet oder beim Shoppen um die Ecke. Bares muss nicht länger zur Hand sein. Doch Kreditkarte ist nicht gleich Kreditkarte. Mittlerweile gibt es ein breites Angebot unterschiedlicher Kreditkarten: Neben der klassischen Kreditkarte sind hier zum Beispiel die Charge-Card, die Prepaid-Kreditkarte oder auch die virtuelle Kreditkarte zu nennen. Zugleich werden von den Banken Debit-Karten ausgegeben, die ebenfalls im bargeldlosen Zahlungsverkehr eingesetzt werden und im klassischen Sinn aber keine Kreditkarten sind.

Wer auf der Suche nach einer passenden Kreditkarte ist, sollte die Gebühren, Zusatzleistungen, Abrechnungsmodalitäten und Höhe möglicher Kreditzinsen der Kartenmodelle genau vergleichen.

Prüfen Sie vorher: Welche Kreditkarte ist die richtige?

  • Wofür will ich die Kreditkarte vorwiegend nutzen?
  • Fallen Jahresgebühren für die Karte an?
  • Welche zusätzlichen Gebühren gibt es?
  • Wo kommt die Karte zum Einsatz – in Deutschland, in der Eurozone oder weltweit?
  • Welche Konditionen gelten für das entsprechende Reiseland?
  • Wie hoch sind die Gebühren für das Abheben, Bezahlen, Fremdwährung im Ausland?
  • Welches Abbuchungsmodell ist für mich von Vorteil?
  • Wie hoch sind mögliche Kreditzinsen?
  • Sind Zusatzleistungen für die Reise oder Autovermietung gewünscht?

Die klassische Kreditkarte

Unter einer klassischen Kreditkarte versteht man die Kreditkartenarten, bei denen die Karte in physischer Form vorliegt und mit einer PIN-Nummer versehen ist. Dies ermöglicht, Geld von einem Geldautomaten abzuheben. Die klassische Kreditkarte wird in der Regel von der Hausbank in Verbindung mit einem Girokonto ausgegeben.

Für die Nutzung der Kreditkarte wird den Inhabern ein Kredit eingeräumt, der zumeist auf eine vorher vereinbarte Kreditlinie begrenzt ist. Der eingeräumte Kredit hängt nicht vom aktuellen Kontostand auf dem Girokonto ab. Die Rückzahlung des Kredits – also die Summe der angesammelten Ausgaben – erfolgt wahlweise in einer Sammelbuchung einmal im Monat oder in mehreren Raten.

Dabei wird unterschieden zwischen Charge-Karten und Revolving-Karten:

Die Charge-Kreditkarte:

Bei den sogenannten Charge-Karten werden die Umsätze monatlich gesammelt und dann vom Girokonto abgebucht. Die Karteninhaber sollten auf jeden Fall darauf achten, dass am Tag der Abbuchung ausreichend Geld auf dem Konto ist. Wenn nicht, können Dispozinsen von bis zu 14 Prozent die Abzahlungssumme schnell in die Höhe treiben.

Die Revolving-Kreditkarte:

Bei Revolving-Karten können Kunden ihre Kartenschulden in Raten abzahlen. Doch diese Abrechnungsmethode kostet. Denn beim Revolving-Kredit zahlt der Karteninhaber jeweils nur einen kleinen Betrag zurück. Mit Teilzahlung bleibt immer eine Restschuld, für die mitunter hohe Zinsen berechnet werden – zumeist zwischen zehn und 25 Prozent. Beim regelmäßigen Einsatz der Kreditkarte laufen die Karteninhaber Gefahr, Schulden anzuhäufen – wenn die Höhe des Abzahlungsbetrags immer wieder aufs Neue aufgestockt und nur in Raten abgetragen wird.

Kreditkarten: Von den Banken werden in der Regel Kreditkarten mit der Lizenz von MasterCard oder VISA ausgegeben. Daneben gibt es Kreditkarten von American Express und Diners Club, die die Karten direkt an Kunden ausgeben.

Online-Shoppen mit Kreditkarte: Neben der klassischen Kreditkarte, mit der den Karteninhabern ein Kredit eingeräumt wird, gibt es Karten, die mit einem Guthaben aufgeladen werden. (Quelle: Getty Images/MangoStar_Studio)Online-Shoppen mit Kreditkarte: Neben der klassischen Kreditkarte, mit der den Karteninhabern ein Kredit eingeräumt wird, gibt es Karten, die mit einem Guthaben aufgeladen werden. (Quelle: MangoStar_Studio/Getty Images)

Die Prepaid-Kreditkarte

Neben der klassischen Kreditkarte gibt es die Prepaid-Kreditkarte. Diese ist jedoch nicht im klassischen Sinn eine Kreditkarte, da den Karteninhabern kein Kredit eingeräumt wird. Die Prepaid-Kreditkarte muss vor Benutzung mit einem Guthaben aufgeladen werden – zum Beispiel anhand einer Überweisung vom Girokonto. Der Vorteil einer Prepaid-Kreditkarte ist, dass die Kartenbesitzer nur so viel ausgeben können, wie die Karte an Guthaben hergibt. Der Gefahr einer Überschuldung durch zu hohe Ausgaben oder Zinsforderungen wird mit der Prepaid-Kreditkarte ein Riegel vorgeschoben.

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, eine Prepaid-Kreditkarte zu erwerben, sollten Sie die Angebote verschiedener Anbieter nach folgenden Punkten prüfen: Jahresgebühr, Kosten für das Aufladen, das Bezahlen oder für das Abheben von Geld mit der Karte sowie auch Inaktivitätsgebühren, wenn Sie die Prepaid-Kreditkarte über eine längere Zeit nicht nutzen.

Schufa-Auskunft: Vor der Ausgabe einer klassischen Kreditkarte prüfen Banken oder Kreditkarteninstitute die Bonität der künftigen Karteninhaber. Prepaid-Karten werden zumeist unabhängig von einer Bonitätsprüfung wie der Schufa ausgegeben. So können zum Beispiel Verbraucher mit einer schlechten Schufa-Auskunft zu einer Kreditkarte kommen.

Die virtuelle Kreditkarte

Eine Form der Prepaid-Kreditkarte ist die virtuelle Kreditkarte. Hier wird nur die Nummer der Karte ausgegeben, nicht jedoch die Karte selbst. Damit können Kunden im Internet einkaufen, nicht jedoch Geld am Bankautomaten abheben. Auch das Bezahlen von Hotel- oder Mietwagenkosten im Ausland ist in der Regel nicht möglich, da die Anbieter zumeist nur eine physisch vorliegende Kreditkarte akzeptieren.

Die Debit-Card

Im Unterschied zur klassichen Kreditkarte gibt es die Debit-Karte, bei der die Umsätze zeitnah vom Konto abgebucht werden. Die bekannteste Debit-Karte in Deutschland ist die Girocard, die es bei den meisten Kontenmodellen der Banken dazu gibt. Damit die Debit-Karte auch im Ausland genutzt werden kann, sollte diese zusätzlich mit V-Pay (Debitsystem von Visa) oder Maestro (Debitsystem von Mastercard) ausgestattet sein.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherchen
  • dpa-tmn

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