Sie sind hier: Home > Leben > Specials > Kinderrechte schützen >

„Ich muss im Steinbruch arbeiten": Eine Kinderzukunft liegt in Scherben (Anzeige)

Anzeige

Ausbeuterische Kinderarbeit  

„Ich muss im Steinbruch arbeiten": Eine Kinderzukunft liegt in Scherben

17.11.2020, 15:08 Uhr

. Der zwölfjährige Fernando aus Guatemala muss im Steinbruch arbeiten. (Quelle: Kindernothilfe)

Der zwölfjährige Fernando aus Guatemala muss im Steinbruch arbeiten. (Quelle: Kindernothilfe)

Eigentlich sollte Fernando aus Guatemala in der Schule sein. Doch damit seine Geschwister und er wenigstens eine Mahlzeit am Tag bekommen, arbeitet der 12-Jährige im Steinbruch. Statt rechnen und schreiben zu lernen, schleppt er schwere Felsbrocken. Seine Hände tun weh und bluten, aber nur so kann er seine Familie finanziell unterstützen. Lesen Sie hier seine Geschichte und erfahren Sie, welche verheerenden Auswirkungen die Corona-Krise auf den Alltag von armen Kindern hat und was auch Sie gegen ausbeuterische Kinderarbeit tun können.

Fernando und seine Familie leben am Rande der Stadt Quetzaltenango in Guatemala. In der Hoffnung auf eine bessere Arbeit sind sie aus dem Hochgebirge dorthin gezogen. Schon vor Corona war das Leben nicht leicht. Guatemala gehört zu einem der ärmsten Länder in Lateinamerika. Die Armut unter der indigenen Bevölkerung ist extrem. Mit den Corona-Ausgangsperren und Lockdowns kam alles noch schlimmer. Die resultierende Wirtschaftskrise hat Fernandos Familie hart getroffen. Fernandos Mutter und sein älterer Bruder haben ihre Arbeit verloren. Die Lebensmittel auf den Märkten werden zudem immer teurer. Lesen Sie hier eine Studie zu den verschiedenen Auswirkungen.

Steinbruch statt Schule: Schwere Arbeit in Kinderhänden

Diese Entwicklungen haben dazu geführt, dass Fernando nun dabei mithelfen muss, das Einkommen seiner Familie aufzubessern. Und das mit Schwerstarbeit: „Ich gehe nicht zur Schule, sondern arbeite im Steinbruch, damit meine Familie das Nötigste kaufen kann“, berichtet uns der Junge. Für die Hausaufgaben, die der 12-Jährige übers Handy bekommt, bleibt kaum Zeit. „Nach der Arbeit bin ich oft zu müde, um mich auf die Schulaufgaben zu konzentrieren. Und wenn ich die Aufgabe nicht verstehe, weiß ich nicht, wer mir helfen kann." Weder seine Mutter noch sein Vater können lesen und schreiben. „Ich vermisse es, mit meinen Freunden in der Schule zu sein und zu lernen“, sagt Fernando im Gespräch. Doch er droht den Anschluss in der Schule zu verlieren. Damit schwinden seine Chancen, zukünftig ein besseres Leben als seine Eltern führen zu können.

Kinder verdienen ein besseres Leben

So wie Fernando ergeht es vielen Kindern in Guatemala. Zahlreiche Familien haben kaum mehr als eine Mahlzeit am Tag. Statt lesen, schreiben und rechnen zu lernen, werden immer mehr Mädchen und Jungen in ausbeuterische Kinderarbeit gedrängt, um das Überleben ihrer Familien zu sichern. Um zu verhindern, dass noch mehr Kinder arbeiten müssen oder gar zum Betteln geschickt werden, versorgt die Kindernothilfe als eine der größten Kinderrechtsorganisationen bedürftige Familien mit Lebensmitteln. Doch nur mit einer guten Schulausbildung können Kinder wie Fernando der Armut langfristig entkommen.

Mit Bildung eröffnen sich Perspektiven

Kinder haben auch während der Corona-Pandemie das Recht, in der Schule zu lernen anstatt im Steinbruch zu schuften! Deshalb unterstützt die Kindernothilfe weltweit Projekte gegen ausbeuterische Kinderarbeit und für bessere Bildungsperspektiven. Damit beispielsweise Lernmaterial und digitale Hausaufgabenhilfe die Kinder erreichen, verteilen die Partnerorganisationen der Kindernothilfe vor Ort Gutscheine für Handyguthaben. Dadurch können die Mädchen und Jungen mit ihren Lehrern in Kontakt bleiben. Melden Sie sich zum Kindernothilfe-Newsletter an, um noch mehr über die Projektarbeit, Publikationen, Veranstaltungen und Aktionen der Kindernothilfe zu erfahren.

Das Morgen der Kinder entscheidet sich heute – mit Ihrer Hilfe

Sie wollen einen Beitrag für eine gerechtere Welt leisten? Dann unterstützen Sie die Kindernothilfe und fördern Sie Kinder in schwierigen Lebenssituationen – etwa solche, deren Familien von Covid-19 besonders betroffen sind. Mit Ihrem individuellen Beitrag ermöglichen Sie Bildung, gesundheitliche Aufklärung und medizinische Versorgung. Sie schützen Mädchen und Jungen vor Ausbeutung, Gewalt und Missbrauch. Hier ein paar Beispielrechnungen:

  • Mit nur 54 Euro finanzieren Sie vier Lebensmittelpakete für bedürftige Familien.
  • 78 Euro ermöglichen die psychologische Unterstützung von zehn Kindern für sechs Monate.
  • 108 Euro versorgen zwölf Kinder zehn Monate lang mit Schulmaterial. 

Bildung sichert für Kinder weltweit eine bessere Zukunft. (Quelle: Kindernothilfe)Bildung sichert für Kinder weltweit eine bessere Zukunft. (Quelle: Kindernothilfe)

Spenden Sie jetzt einen einmaligen Betrag und helfen Sie mit, dass ausbeuterische Kinderarbeit endlich gestoppt wird. Durch Ihre Spende können Familien überleben und Kinder haben die Chance auf eine bessere Zukunft. Die Kindernothilfe setzt Ihren Betrag gezielt dort ein, wo die Not der Kinder am größten ist. Regelmäßig werden Sie darüber informiert, was Ihre Spende konkret bewirkt hat. Auch durch eine Kinderpatenschaft verändern Sie die Welt von Mädchen und Jungen nachhaltig und bringen Sie wieder zum Lächeln. Und was gibt es Schöneres als ein Kinderlächeln?

Ausgangssperren, Schulschließungen, Lockdowns – die Corona-Pandemie stellt benachteiligte Familien nicht nur in Lateinamerika, sondern auch in Afrika und Asien vor schwere Herausforderungen. Ihre wirtschaftliche Existenz ist bedroht. Viele leiden Hunger und oftmals können ihre Kinder nicht zur Schule gehen. Mehr denn je brauchen diese Kinder unseren Schutz. Helfen Sie mit und unterstützen Sie hier die wertvolle Arbeit der Kindernothilfe mit Ihrer Spende. Das Morgen der Kinder entscheidet sich heute – mit Ihrer Hilfe!   

Über die Kindernothilfe:
Als Kinderrechtsorganisation engagiert sich die Kindernothilfe seit über 60 Jahren für Kinder in schwierigen Lebenssituationen. Der Verein setzt mit seiner Arbeit alles daran, Kinder zu ihren elementaren Rechten zu verhelfen und ihnen eine Starthilfe ins Leben zu geben. Zusammen mit lokalen Partnern  in Afrika, Asien und Lateinamerika erreichte die Kindernothilfe 2019 über 2 Millionen Kinder in 32 Ländern. Dass Spenden sicher und direkt bei den Kindern ankommen, wird dem Verein jährlich durch das unabhängige DZI-Spendensiegel bestätigt – seit über 25 Jahren.



shopping-portal