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Liebe und Fernbeziehung: Zwischen Abschied und Wiedersehen

Fernbeziehung  

Zwischen Abschied und Wiedersehen

27.11.2007, 10:44 Uhr | ae

Für den Traumjob von Frankfurt nach Hamburg ziehen, das ist heute keine Seltenheit mehr. Noch nie haben sich so viele Menschen über so große Distanzen geliebt wie heute. Inzwischen ist fast jede zehnte Beziehung eine Fernliebe. Bei den Dreißigern sind es sogar zwischen 20 und 25 Prozent - Tendenz steigend. Zum Vergleich, 1985 waren es nur vier Prozent. Und die Entfernungen werden weiter zunehmen: Der Globalisierung der Märkte folgt die Globalisierung der Liebe. Immer mehr Menschen sind bereit, im Ausland zu arbeiten. Flexibel und mobil um jeden Preis - das wird heutzutage in fast jedem Beruf gefordert. Die Wochenendbeziehung ist für viele Paare ein notwendiges Übel - für manche aber auch die ideale Lebensform. Freiheitsliebende Menschen wissen das Single-Leben während der Woche zu schätzen.

Sieben Todsünden Daran zerbrechen Beziehungen

Pro & Contra Fernbeziehung:

Britta, 25:
Seit eineinhalb Jahren in Kyle verliebt. Er lebt in Atlanta, USA.

Miriam, 24:
Nach zwei Jahren Fernbe-
ziehung kam die Trennung.

Im Herbst 2004 wurde Kyle von seiner Uni nach Deutschland geschickt. Kurz nachdem wir uns kennen gelernt haben, mussten wir uns auch schon wieder trennen. Es folgten stundenlange Telefongespräche, unzählige Emails und irgendwann war klar: Liebe auf Distanz ist möglich.

Liebe in die Ferne ist anstrengend, aber gleichzeitig auch wunderschön. Sie ist anders. Sie ist fern und doch unheimlich nah. Sie schafft ein unbeschreibliches Vertrauen.

Jeder Tag, an dem man nicht zusammen ist, zeigt einem mehr, wie sehr man den anderen liebt. Jedes Telefonat, jede Email, jeder Brief lassen die Schmetterlinge im Bauch tanzen. Jedes Wort, wird zu einem Gedicht. Jedes Wiedersehen lässt die Welt stillstehen. Und ist es nicht genau das, was Liebe ausmacht?

Mit meinem damaligen Freund habe ich zwei Jahre eine Fernbeziehung geführt. Er wohnte in Frankfurt, ich in Freiburg. Das Schlimme an einer Fernbeziehungen ist doch, dass alles bis zum nächsten Wochenende warten muss. Die Umarmung nach einem Streit, das Präsentieren von neuen Klamotten, das Ausprobieren eines neuen Rezepts, die Lust zum Kuscheln, Sex und das Bedürfnis nach Geborgenheit.

Das Wochenende reicht nicht aus um nachzuholen, was man an den anderen Tagen verpasst hat. Bis wir uns wieder aneinander gewöhnt hatten, uns einig waren, wie wir das Wochenende gestalten, war die Zeit schon fast wieder vorbei.

Die Erwartungen an den Partner sind unheimlich hoch. Wenn der Partner schon unter der Woche nicht da ist, dann muss wenigstens das Wochenende ganz besonders werden. Wer in einer Fernbeziehung lebt muss lernen, geduldig zu sein.

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