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Zähm' die Zicke!

ZICKENTERROR  

Zähm' die Zicke!

30.09.2008, 13:41 Uhr | ag

Einige Zicken gebärden sich wie Furien. (Foto: Archiv)Einige Zicken gebärden sich wie Furien. (Foto: Archiv)Es gibt immer mal wieder Tage, an denen man schlecht gelaunt ist. Doch was ist mit den Menschen, die ständig etwas zu meckern haben und ihren Frust an anderen auslassen? Zicken begegnen einem überall. Eine Cosmopolitan-Umfrage belegt: 86 Prozent aller Frauen haben täglich mit bissigen Biestern zu tun. "Wir leben in einer Welt, die Frauen dazu ermutigt, gemeiner und bissiger zu sein“, erklärt Cheryl Dellasega, Professorin für Medizin an der Penn State Universität. "Unter wachsendem Wettbewerbsdruck, etwa im Job, versuchen sie so, ihre Konkurrenz einzuschüchtern und auszustechen. Dabei suchen sie sich bevorzugt weibliche Opfer." Doch lassen sich die notorischen Nervensägen auch zähmen? Verraten sie uns Ihr Patenrezept gegen Zickenterror:

Selbst-Test Wie viel Zicke steckt in Ihnen?

Zicken-Gen macht garstig

Wenn eine Frau leicht reizbar ist und schnell explodiert, liegt das nicht unbedingt an ihrem Charakter. Schuld daran ist möglicherweise ein mutiertes Gen. Das zumindest vermuten amerikanische Wissenschaftler der Universität Pittsburgh. Eine Studie mit 550 Frauen hat gezeigt, dass Wut, Feindseligkeit und Aggressivität mit Veränderungen eines Gens für die Serotonin-Produktion zusammenhängen. Dass dieser Botenstoff in Zusammenhang mit Aggressivität steht, hatten frühere Untersuchungen bereits gezeigt. Im Rahmen der Studie zeigten sich diejenigen Frauen am aggressivsten, die eine oder mehrere Veränderungen am Serotonin-Gen aufwiesen.

Aggressivität kann krank machen

Nach Ansicht der Wissenschaftlerin Indrani Halder hat diese Entdeckung weitreichende Folgen. Sie liefert nicht nur einen charakteristischen Marker für psychische Störungen, die mit reizbarem Verhalten verknüpft sind. "Aggressivität und Feindseligkeit sind Risikofaktoren für hohen Blutdruck, Herzerkrankungen und Stoffwechselstörungen“, erklärt Halder. "Ein verändertes Aggressionsgen kann also auch zur Risikobestimmung dieser körperlichen Beschwerden dienen.“

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