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Unternehmer-Ehe: Die Besonderheiten der Scheidung

Unternehmer-Ehe: Die Besonderheiten der Scheidung

24.02.2012, 15:50 Uhr | sj (CF)

Eine Scheidung ist nie ganz einfach zu regeln. Bei einer Unternehmer-Ehe hat auch die Scheidung einige Besonderheiten, die beachtet werden müssen. Doch worauf müssen Sie sich bei der Scheidung einer Unternehmer-Ehe einstellen?

Scheidung mit Besonderheiten

Je nachdem, ob es das gemeinsam geführte Unternehmen schon vor der Ehe gab bzw. dieses nach der Ehe noch existiert oder nicht, muss eine entsprechende Lösung gefunden werden. Ist das Unternehmen zum Beispiel schon vor der Eheschließung im Besitz eines der beiden Ehepartner gewesen, kommt häufig eine Regelung aus dem Ehevertrag zum Tragen, in dem in solchen Fällen meist eine Gütertrennung bzw. der heute geltende Zugewinnausgleich vereinbart wird. Wenn Sie schon lange verheiratet sind, ist es sinnvoll, die Gültigkeit des Ehevertrages zu prüfen, denn viele alte Verträge werden von der aktuellen Gesetzgebung nicht mehr akzeptiert. Eine Neuformulierung wäre in diesem Fall anzuraten, um späteren Problemen vorzubeugen. Gerade wenn Sie die Scheidung einer Unternehmer-Ehe planen, sollten Verträge vorher genau geprüft werden.

Gemeinsam gegründete Firma: Unternehmer ohne Ehevertrag

Wird ein Unternehmen während der Ehe gemeinsam gegründet und kein darauf passender Ehevertrag formuliert, kann es bei einer Scheidung zu großen Problemen kommen. Deshalb gibt es viele Besonderheiten in den Regelungen. Meistens wird nach einer Scheidung in Bezug auf Unterhaltsleistungen und Zugewinnausgleichszahlungen ein Rechtsstreit entstehen, wenn keine einvernehmliche Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung geschlossen werden kann. Aufgrund dieser Besonderheiten ist für verheiratete Unternehmer und Selbstständige ein Ehevertrag daher dringend zu empfehlen. Das gilt auch, wenn nur einer der beiden Ehepartner freiberuflich oder selbstständig tätig ist. Im schlimmsten Fall kann es sonst durch hohe Ausgleichszahlungen dazu kommen, dass die Firma verkauft werden muss, um die Zahlungen zu ermöglichen. Fallen jedoch die Einnahmen weg, kann dem Partner auch kein Unterhalt mehr bezahlt werden, und der soziale Abstieg ist eine mögliche Folge. Eheverträge können jederzeit auch nachträglich abgeschlossen werden, wichtig ist die notarielle Beglaubigung.

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