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Streit: So unfair zoffen sich die Deutschen

Umfrage  

So unfair streiten die Deutschen

04.10.2013, 19:05 Uhr | t-online.de

Streit: So unfair zoffen sich die Deutschen. Wenn sich deutsche Paare streiten, geht es oft heiß zur Sache. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Streit, der unter die Gürtellinie geht, kann zum Beziehungskiller werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn Paare sich streiten, fliegen oft die Fetzen. Solange die Diskussion offen und mit fairen Mitteln ausgetragen wird, ist das grundsätzlich auch kein Problem. Schlimmer ist es, wenn das verbale Wortgefecht unter die Gürtellinie zielt und den anderen verletzt. Wie eine aktuelle Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau" ergab, nutzen viele deutsche Paare jedoch genau diese Streittechnik.

Zwei Drittel bekennt sich zur Streitfreudigkeit

Insgesamt 1.962 Frauen und Männer nahmen an der repräsentativen Umfrage, die von der GfK Marktforschung Nürnberg durchgeführt wurde, teil. Dabei zeigte sich, dass zwei Drittel einer Auseinandersetzung mit dem Partner grundsätzlich nicht aus dem Weg gehen. So gaben 65,3 Prozent der Befragten an, sie nähmen durchaus einen Streit in Kauf, um ihre Meinung durchzusetzen.

Jeder Fünfte sucht die Schwachstellen des anderen

Ein Drittel (34,1 Prozent) lässt sein Gegenüber nach Möglichkeit durch gespielte Höflichkeit oder Freundlichkeit ins Leere laufen. Fast ebenso viele (29,4 Prozent) ignorieren bei Streitigkeiten meist den anderen und hören ihm gar nicht zu. Jeder Fünfte dagegen (18,7 Prozent) nutzt hingegen möglichst die ihm bekannten Schwachstellen seines Gegenübers aus, um ihn zu provozieren.

Zu häufigen verbale Ausfälligkeiten, bei denen der Streitpartner mit Worten verletzt wird, kommt es bei 14 Prozent der Befragten. Jeder Zwölfte (8,3 Prozent) dagegen hofft, dass seinem Gegenüber im Streit die Luft ausgeht: Er streitet einfach so lange, bis der andere aufgibt.

So streiten Sie richtig

Bewahren Sie Ruhe und atmen Sie dreimal tief durch, auch wenn es schwerfällt. Wer seinen Emotionen einfach freien Lauf lässt, wird unsachlich, verletzt den anderen und richtet unter Umständen großen Schaden in der Beziehung an. Bleiben Sie beim Thema. Ein Streit kann sonst ausarten, wenn sich die Streitenden alles mögliche an vergangenen Sünden an den Kopf werfen.

Formulieren Sie Ihre eigenen Bedürfnisse, senden Sie "Ich-Botschaften" (Nicht: "Du bist...", sondern "Für mich ist das..." oder "Mein Eindruck ist ..."). Reden Sie über Ihre Gefühle, Ihre Wünsche. Solche "Ich-Botschaften" wirken deeskalierend, sind aber auch effektiv. Ihr Gegenüber fühlt sich weniger angegriffen, aber das Problem kommt dennoch zur Sprache. Versuchen Sie, Konflikte zu lösen, anstatt sich endlos zu beklagen; machen Sie Vorschläge, wie es besser laufen könnte. So kommen Sie aus der Streitspirale heraus.

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